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Victoria Trauttmansdorff
Foto: Armin Smailovic
Victoria Trauttmansdorff

Victoria Trauttmansdorff, geboren 1960, wuchs als Tochter einer Holländerin und eines Österreichers in Wien auf. Sie studierte Schauspiel in Salzburg und beendete das Studium nach zwei Jahren, um ihr erstes Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus anzutreten. Ihr Weg führte sie nach Mannheim ans Nationaltheater, nach Stuttgart ans Schauspielhaus und ans Thalia Theater nach Hamburg. Sie arbeitete in diesen Jahren u.a. mit den Regisseuren Jürgen Bosse, Robert Wilson („Time Rocker“), Stephan Kimmig („Nora“), Andreas Kriegenburg (u.a. „Unschuld“ , „Bernarda Albas Haus“), Nicolas Stemann und Michael Thalheimer („Eines langen Tages Reise in die Nacht“, „Hamlet“). Außerdem ist sie regelmäßig im Kino zu sehen, u.a. in „Falscher Bekenner“ (Regie Christoph Hochhäusler), „Gegenüber“ (Regie Jan Bonny), „Hannah Arendt“ (Regie Margarethe von Trotta), „Patong Girl“ (Regie Susanna Salonen), „Der goldene Handschuh“ (Regie Fatih Akin), „Systemsprenger“ (Regie Nora Fingscheidt), „Und morgen die ganze Welt“ (Regie Julia von Heinz).
Seit November 2018 ist sie als erste Frau Trägerin des Bozenhard-Rings, mit dem seinem Namensgeber zufolge „der würdigste Thalia-Schauspieler“ ausgezeichnet wird.


Victoria Trauttmansdorff ist seit 1993 festes Ensemblemitglied des Thalia Theater.

Bozenhard-Ring an Victoria Trauttmansdorff

Eine besondere Tradition am Thalia Theater wird ebenfalls im Rahmen der Festmatinee beim Senatsempfang am 11. November fortgesetzt: die Weitergabe des Bozenhard-Rings. Albert Bozenhard, der von 1875 bis 1930 Schauspieler am Thalia Theater war gab seinen Schauspielerring als „Auszeichnung für den würdigsten Thalia-Schauspieler" weiter. Nach den Regeln entscheidet der jeweilige Träger allein über die Nachfolge.
Seit dem 11. November ist Victoria Trauttmansdorff die erste Frau, die den Ring trägt und nahm ihn stellvertretend für alle weiblichen Ensemblemitglieder entgegen.