Lesung: Elfriede Jelinek /"Die Schutzbefohlenen/"

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Lesung: Elfriede Jelinek "Die Schutzbefohlenen"
Arbeitstreffen in der St. Pauli Kirche

Auf der Flucht vor dem libyschen Bürgerkrieg sind im Juni diesen Jahres rund 300 Afrikaner in Hamburg gestrandet. 80 von ihnen konnte die St. Pauli Kirche eine Unterkunft bieten.
Gemeinsam mit Schauspielern des Thalia-Ensembles und den Afrikanern findet in ihrer derzeitigen Unterkunft die Urlesung von Elfriede Jelineks „Die Schutzbefohlenen“ statt. Die Nobelpreisträgerin klagt aus Sicht von Afrikanern die Missstände des Asylrechts an. Jelineks jüngster Text ist anlässlich der Vorgänge um das Kirchenasyl in der Wiener Votivkirche entstanden, wo neben Berlin und München vergleichbare Ereignisse stattgefunden haben. Sie selbst hat ihre Unterstützung bei dem Hamburger Projekt zugesagt und wird ebenfalls zu Wort kommen. Außerdem werden heimlich gefilmte Handyaufnahmen der Afrikaner von ihrer Flucht nach Europa gezeigt.

Der Text „Die Schutzbefohlenen“ ist ursprünglich im Zusammenhang mit „Kommune der Wahrheit. Wirklichkeitsmaschine“ in der Inszenierung von Nicolas Stemann entstanden, wo er jedoch nicht zur Aufführung kommen konnte.

PRESSESTIMMEN

„Bewegender Auftritt - Das Publikum war ergriffen, es gab minutenlang Beifall.“ - Hamburger Morgenpost

 

Mit 80 afrikanischen Flüchtlingen gemeinsam präsentieren zwölf Schauspieler einen Text von Elfriede Jelinek in einer berührenden Lesung. […] Auf dem Pinnasberg über der Elbe entfalten ihre Worte brisante Aktualität. […] Nach einer Stunde gibt es viel Beifall.“ - Hamburger Abendblatt

 

„Mauern abbauen wollen die Mitarbeiter des Thalia Theaters unter Leitung des Intendanten Joachim Lux mit den Mitteln, die einem Theater zur Verfügung stehen: spielen und aufrütteln. […] Joachim Lux will mit der Aktion auch die Politik zu kreativen Ideen für den Umgang mit der Flüchtlingsproblematik inspirieren.“  - Evangelische Zeitung

 

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