Liebes Publi
kum,

zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist der Spielbetrieb bis 20. Dezember vorübergehend eingestellt.
Aber wir arbeiten weiter und halten Sie über unsere Pläne auf dem Laufenden - hier, im Newletter und in den Sozialen Medien.

Lesen Sie hier mehr zur Debatte um die Schließung der Kulturinstitutionen und ein Text zur aktuellen Lage von Joachim Lux.

HEUTE IM THALIA THEATER

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r Maß

Aktuell
Theater der Lüfte | Eine transterrestrische Kunstaktion
Folge 2

Wie weiter?

 

Liebes Publikum,

 

100 Tage haben wir vor dem Sommer nicht gespielt, werden es wieder 100 Tage? Wir wissen es nicht.

„Arbeiten und nicht verzweifeln“, hat einst der Protestant Thomas Carlyle gesagt und Heiner Müller hat ihn virtuos beklaut. Wir arbeiten natürlich weiter: für Sie, unser Publikum.

 

Aber wie? 

Mit vorsichtigem Optimismus und der größtmöglichen Besonnenheit, während überall die Emotionen und Debatten kreuz und quer  Wellen schlagen. Die Frage nach der Rolle der Theater in der Gesellschaft hat eine öffentliche Diskussion ausgelöst. Sind wir Kult, wie die Kirche, oder „Freizeitvergnügen“? (Den spontan am Vortag des Lockdowns veranstalteten „Gottesdienst der Künste“ mit Schauspielhaus Hamburg, Elbphilharmonie, Kampnagel, Staatsoper und Thalia können Sie auf der Startseite noch einmal ansehen). Sind wir  Ritus oder Entertainment? Eine spannende Debatte. Einige wichtige mediale Stimmen dazu haben wir für Sie zum Nachlesen auf dieser Seite gesammelt. Wenn Sie mögen, diskutieren Sie mit auf unseren Sozialen Medienkanälen!

 

Und was?

Der Probenbetrieb geht weiter, so dass die geplanten Premieren „Krum. Ein Stück mit zwei Hochzeiten und zwei Begräbnissen“, „Ibsen-Komplex“, „Herkunft“ und „Shockheaded Peter“ stattfinden werden, sobald wir wieder spielen können. Mit Hochdruck arbeiten wir an verschiedenen Szenarien des internationalen Themenfestivals „Um alles in der Welt – Lessingtage“, die wie jedes Jahr Ende Januar auf dem Plan stehen.

 

Was tun?

Als akutes Krisenmanagement war das allgegenwärtige Streamen vor dem Sommer großartig. Jetzt aber: Theater ist analog und live. Nur an ausgewählten Terminen bieten wir ein digitales Programm auf unserer Website an. Etwa am Abend der Verleihung des  deutschen Theaterpreises DER FAUST die Aufführung „Der Boxer“ der polnischen Regisseurin Ewelina Marciniak, die für diese Inszenierung in der Kategorie Regie nominiert ist. Oder die multimediale Performance "Ziegenkäse in Streichholzschachteln" des Kollektiv |All Das| anlässlich des 5-Jahres-Jubliäum der Embassy of Hope. Und falls wir an Weihnachten und Silvester nicht auf der realen Bühne spielen können, werden wir Ihnen ein digitales Ersatzprogramm anbieten. Sie finden alle aktuellen Termine unter #thaliadigital auf der Homepage.

 

Was nun?

Spontanität, was sonst?!

Das Virus verbreitet sich nach seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten. Und wir reagieren - solidarisch und künstlerisch. Vielleicht gehen wir in den Stadtraum, tun uns wieder mit den Kirchen zusammen, entwickeln Kultur To Go. Vielleicht bespielen wir irgendwann die Lüfte, den Himmel, wenn die Erde derzeit verseucht ist. Auf unserer Website sind Sie die ersten, die es erfahren.

Arbeiten und nicht verzweifeln. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Jubel, auf Ihre Freude an der Gemeinsamkeit, auf Streitbares und Diskursfähiges. Wir bereiten uns auf den Tag X vor, wo über ästhetische Erfahrung Gemeinschaft wieder erlebbar wird.

 

Bis bald!

Joachim Lux

 

 

Eine Sammlung von Presseberichten zur aktuellen Debatte finden Sie hier.

Theaterpreis Hamb
urg R
olf Mares 2020

Sebastian Zimmler gewinnt den Theaterpreis Hamburg Rolf Mares 2020 in der Kategorie "Herausragender Darsteller" als Jakub Shapiro in "Der Boxer".

#thali
adigital

Auch in der Vorweihnachtszeit sind wir weiter für Sie da:

 

Bis zum 23. Dezember hat unser Kundenzentrum (rechts neben dem Haupteingang) Montag bis Samstag von 10 – 18 Uhr geöffnet. Dort erhalten Sie unser GeschenkAbo, Wertgutscheine und kleine Geschenkideen wie Masken, Mützen, Beutel und den neuen ThaliaWein. All diese Dinge gibt es auch rund um die Uhr online.

Theaterpreis D
ER FAUST für Ew
elina Marciniak

 

Ewelina Marciniak ist für Ihre Inszenierung von Szczepan Twardochs "Der Boxer" in der Kategorie "Regie Schauspiel" für den Theaterpreis DER FAUST 2020 ausgezeichnet worden.

 

„Mich freut die Auszeichnung dieser tatsächlich sehr besonderen Aufführung sehr und ich gratuliere Ewelina Marciniak herzlich“, sagt Thalia-Intendant Joachim Lux. „Erfreulich ist auch, dass der europäische Kontext unserer Arbeit am Thalia in diesen Zeiten nicht völlig verloren geht, in diesem Fall mit unserem unmittelbaren Nachbarn Polen.“

 

 

Mitnominiert in der Regie Schauspiel waren Moritz Nikolaus Koch, „Michael Kohlhaas“, TfN Theater für Niedersachsen Hildesheim und Tilo Nest, „Tyll“, Hessisches Staatstheater Wiesbaden, die Verleihung fand am 21. November 2020 statt.

 

Über die Preisträgerinnen und Preisträger entschied eine fünfköpfige Jury, die von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste benannt wurde. Die Jury setzte sich zusammen aus folgenden Akademiemitgliedern: Tatjana Gürbaca (Regisseurin), Regina Guhl (Professorin für Schauspiel und Dramaturgie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Tim Plegge (Hauschoreograf am Hessischen Staatsballett), Marion Tiedtke (Ausbildungsdirektorin Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main) und Jürgen Zielinski (Regisseur und Intendant a.D.).

 

Der Deutsche Theaterpreis DER FAUST 2020 wurde veranstaltet und gefördert durch die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste und den Deutschen Bühnenverein. Veranstaltungspartner 2020 war das Staatstheater Hannover, Medienpartner sind 3sat und Die Deutsche Bühne.

Rückblick | Schönheit im Augenblick - Ein Gottesdienst der Künste

Verkehrsinform
ation

Gaußstraße: Sperrung der Bahrenfelder Straße. Mit dem Auto sind Umleitungen möglich.
Aktuell wird die Bushaltestelle "Gaußstraße" von den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht angefahren.
Während der Straßensperrung ist eine Umleitung der Buslinien 2 und 288 über die Friedenallee/Daimlerstraße eingerichtet. Die Haltestelle Gaußstraße entfällt.

Das G
eschen
kAbo

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