Shockheaded Peter

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Junk-Oper nach Motiven aus "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann / Ein Musical der Tiger Lillies, Julian Crouch und Phelim McDermott / Musik Martyn Jacques / Regie Peter Jordan und Leonhard Koppelmann
Fabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian Hammerl

Wie verhält sich eine Gruppe von Kindern, die auf sich allein gestellt ist, weil sie gegen diejenigen revoltieren, die ihnen sagen, wie sie sichverhalten sollen? Sie sucht sich ein Vorbild – jemand, dessen Regelwerk sie sich zu eigen machen kann. Und dieses Vorbild bekommt eine Autorität, weil es die Autoritäten ablehnt – ein Widerspruch? Vielleicht. Denn es handelt sich um keinen Geringeren, als „Pfui, den Struwwelpeter!“ Jeder kennt ihn und seine Gleichgesinnten, den Suppen-Kaspar, Zappel-Philip oder Hans-Guck-in-die-Luft. Sie sind zu prototypischen Figuren der Abschreckungspädagogik geworden. Der Psychiater Heinrich Hoffmann erfand sie 1845 und untertitelte die Urfassung des „Struwwelpeter“ mit „Lustige Geschichten und drollige Bilder“. So lustig endet es aber für keine seiner Figuren, viel eher lernen sie: Wer nicht hören will, muss fühlen! In „Shockheaded Peter“ begehren die Kinder auf gegen die Autoritären und den vorauseilenden Gehorsam. Verstoßen und isoliert leben sie auf engem Raum irgendwo im Abseits der Gesellschaft. Zwischen Anarchie und Selbstdisziplinierung erziehen sie sich gegenseitig – aber wer bestimmt hier eigentlich was richtig ist und was falsch?In pointiert-komischen und surrealen Bild- und Musikwelten wird das Ensemble des Thalia Theater zur Irritation für die Artigen und Braven. Zwischen Slapstick und Groteske erzählen sie die Horror-Geschichten um den Ungekämmten mit den langen Fingernägeln. Und ihre Musik ist live – arrangiert im schräg-makabren Stil der britischen Band „The Tiger Lillies“ – zwischen Punk, Kunstmusik, Vaudeville, Blues und Falsett-Gesang.

 

Dauer: 1.20h, ohne Pause

 

premiere am 21. August 2021, Thalia theater

 

 

PRESSESTIMMEN

„Überhaupt: die Musik! Sie ist mal Rock, mal Musical-Jazz, mal burleskes Vaudeville und im Grunde der Star des Abends (auch weil das Ensemble derart stimmstark und singfreudig ist), der fette Sound der Band unter Leitung von Uwe Granitza macht großen Spaß. Mehr als einmal wäre Zwischenapplaus angemessen, das Böse kommt jedenfalls ausgesprochen schwungvoll daher („naughty, naughty, naughty!“).“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 15. März 2021

 

„Man merkt dem Ensemble den Spaß an der Arbeit an, es läuft wie geschmiert. Toller Gesang, gutes Timing, gut platzierte Pointen. Der Abend in der Regie von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann macht einfach Spaß.“ – Peter Helling, NDR, 14.03.2021

 

„Man möchte keinen von ihnen ziehen lassen, so frisch, frech und frei war ihr Spiel. So belebend und befeuernd. Herrliches Schauspielertreiben. Wunderbares Live-Musik-Erlebnis. Hoffentlich bald wieder analog.“ – Ina Beyer, SWR2, 15.03.2021

 

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