Shockheaded Peter

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Junk-Oper nach Motiven aus "Der Struwwelpeter" von Heinrich Hoffmann / Ein Musical der Tiger Lillies, Julian Crouch und Phelim McDermott / Musik Martyn Jacques / Regie Peter Jordan und Leonhard Koppelmann
Fabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian HammerlFabian Hammerl
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Sieh einmal hier steht er, pfui, der Struwwelpeter! Jeder kennt ihn und seine Gleichgesinnten, den Suppen-Kaspar, Zappel-Philip oder Hans-Guck-in-die-Luft - die prototypischen Figuren der Abschreckungspädagogik. Der Psychiater Heinrich Hoffmann erfand sie 1845 und untertitelte die Urfassung des Struwwelpeter mit „Lustige Geschichten und drollige Bilder“. So lustig endet es aber für keine seiner Figuren, sie lernen: Wer nicht hören will, muss fühlen!  
In „Shockheaded Peter“ proben die Ikonen des kindlichen Ungehorsam den Aufstand - und zwar hochmusikalisch.  Verstoßen und isoliert leben sie auf einer Vorbühne irgendwo im Abseits der Gesellschaft. Dort sind sie auf sich allein gestellt. Zwischen Anarchie und Selbstdisziplinierung erziehen sie sich gegenseitig – aber wer bestimmt hier eigentlich was richtig ist, und was falsch?

 

In pointiert-komischen und surrealen Bild- und Musikwelten wird das Ensemble des Thalia Theater zur Irritation  für die Artigen und Braven. Zwischen Slapstick und Groteske erzählen sie die Horror-Geschichten um den Ungekämmten mit den langen Fingernägeln. Und ihre Musik ist live – arrangiert im schräg-makabren Stil der britischen Band „The Tiger Lillies“ – zwischen Punk, Kunstmusik, Vaudeville, Blues und Falsett-Gesang.

 

Nach „Die drei Musketiere“ im Thalia Zelt inszenieren das Regie-Duo Leonhard Koppelmann und Peter Jordan das zweite Mal am Thalia Theater. Der Theater-, Film- und Fernsehschauspieler Peter Jordan steht außerdem seit fast 20 Jahren mit „Thalia Vista Social Club“ auf der Thalia-Bühne.

 

Premiere 30. Dezember 2020, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Überhaupt: die Musik! Sie ist mal Rock, mal Musical-Jazz, mal burleskes Vaudeville und im Grunde der Star des Abends (auch weil das Ensemble derart stimmstark und singfreudig ist), der fette Sound der Band unter Leitung von Uwe Granitza macht großen Spaß. Mehr als einmal wäre Zwischenapplaus angemessen, das Böse kommt jedenfalls ausgesprochen schwungvoll daher („naughty, naughty, naughty!“).“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 15. März 2021

 

„Man merkt dem Ensemble den Spaß an der Arbeit an, es läuft wie geschmiert. Toller Gesang, gutes Timing, gut platzierte Pointen. Der Abend in der Regie von Peter Jordan und Leonhard Koppelmann macht einfach Spaß.“ – Peter Helling, NDR, 14.03.2021

 

„Man möchte keinen von ihnen ziehen lassen, so frisch, frech und frei war ihr Spiel. So belebend und befeuernd. Herrliches Schauspielertreiben. Wunderbares Live-Musik-Erlebnis. Hoffentlich bald wieder analog.“ – Ina Beyer, SWR2, 15.03.2021

 

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