Der nackte Wahnsinn

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Sie gehen leidenschaftlich gern ins Theater? Dann geben Sie ruhig zu: Wenn da vorne schief geht was nur schief gehen kann, Sie die Souffleuse hören und die Drehbühne quietscht - dann fühlen Sie sich in ihrem bequemen Theatersessel besonders wohl. Ist es doch wie im richtigen Leben: interessant wird es, wenn das Paar im Nebenhaus sich bei offenem Fenster anbrüllt und man erleichtert feststellen kann: auch hinter der perfekten Fassade des Nachbarn lauert das Chaos, der Abgrund, die Katastrophe.

 
Natürlich ist das Ganze nur lustig, wenn es anderen passiert. Diesen Effekt nutzt der englische Autor Michael Frayn in seiner Erfolgskömodie „Der Nackte Wahnsinn“ weidlich aus und macht aus dem Theater eine Bühne des Lebens. Und so quält sich vor unseren Augen eine Handvoll begabter Schauspieler heroisch durch eine ganz und gar alberne Farce, in der u.a. ein Angestellter eines Immobilienmaklers , die Steuerfahndung und ein arabischer Scheich eine große, aber undurchsichtige Rolle spielen.

 
Auf der nächtlichen Generalprobe kämpft die Truppe noch tapfer mit den Tücken des Probenalltags (Schauspieler auf der Suche nach ihrem Text bzw. der Logik des Stückes, falsch platzierte Requisiten, klemmende Türen etc). Für den 2. Akt jedoch dreht sich die Bühne um 180 Grad und der Zuschauer sieht, was sich hinter der Bühne abspielt und sonst im Theater (wie im Leben..) sorgsam verborgen bleibt: betrügerische Affären, kleinliche Intrigen und handfeste Attacken. Mit einem Höchstmaß an Improvisation, Phantasie und Durchhaltevermögen versuchen die bedauernswerten Schauspieler bis zuletzt, für ihr Publikum den Anschein von Normalität zu wahren – getreu dem unumstößlichen Motto: Der Lappen muss hochgehen, oder auch: The show must go on. Wie zu erwarten übernimmt aber bald zu unser aller Vergnügen der entfesselte Irrsinn zur Gänze die Regie…

 
Premiere 5. Oktober 2013, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Der nackte Wahnsinn“ unterhält intelligent und wirkt nach. So macht Komödie Spaß. - Nordsee-Zeitung
 
„Regisseur Luk Perceval hat mit einem wunderbaren Schauspiel-Ensemble am Thalia Theater eine der lustigsten Komödien der Dramenliteratur inszeniert.“ - Hamburger Abendblatt

 

„Das verdammt gute Ensemble des Thalia Theaters spielt ein verdammt schlechtes Ensemble eines Boulevardtheaters mit den Mitteln des Boulevards: Es gibt viel Slapstick […] das Stück ist eine türenschlagende Sex-Klamotte und die Art der Umsetzung so hanebüchen, dass sich das Publikum im Thalia totlacht.“ - taz

 

Weitere Pressestimmen
Ausgewählte Kommentare
Absolut sehenswert! 5 verschiedene Theatervorstellungen nebeneinander, nacheinander in 3 Akten in 2,5 Stunden - eine Überraschung nach der anderen mit hervorragenden Darstellern. Schaue ich mir gerne nochmal an um weitere unbemerkte Details zu entdecken. Thx
Ralf Kuhlemann, 05.01.14
Großes Lob an Florian Anderer für seinen ersten Auftritt als Ersatz für den verletzten Matthias Leja.
Ich habe auch diesmal Tränen gelacht.
Schippi, 12.11.13
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