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Liebe nach Émile Zola Trilogie meiner Familie I Regie & Fassung Luk Perceval
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"Zwei Stunden hohe Schauspielkunst: Zola unplugged" Süddeutsche Zeitung
"Eine eindrucksvolle und berührende Inszenierung“ NDR
"Zwei intensive Theaterstunden" Hamburger Morgenpost 

Ist unser Schicksal vorherbestimmt oder können wir es beeinflussen? Gervaise träumt davon, mit einer eigenen Wäscherei ihr Glück zu machen, der Arzt Pascal will mit seinen Studien zur Vererbung die Menschheit retten. Auftakt einer dreiteiligen Serie durch den faszinierenden Kosmos des französischen Schriftstellers Émile Zola – Fortsetzung folgt!

Unter dem Eindruck der industriellen Revolution beschreibt Émile Zola, 1840 in Paris geboren, in seinem 20-bändigen Romanzyklus „Die Rougon­Macquart“ das Schicksal einer Familie, deren einer Zweig es zu Wohlstand und Ansehen bringt, während der andere zugrunde geht. Mit akribischer Neugier und dem Gespür des Bestsellerautors nimmt Zola seine Leser mit in die elende Welt des Proletariats in Städten und Bergwerken, dokumentiert in unterirdischen Kohle­minen die gnadenlose Ausbeutung von Mensch und Natur und zeigt Markthallen und Kaufhäuser als neue Tempel eines explodierenden Kapitalismus. Getrieben von ihren Leidenschaften verstricken sich seine Figuren in Mord und Ehebruch, sexueller Hörigkeit und Ego­manie, in Aufruhr und Revolution.

Regisseur Luk Perceval komponiert aus neun der großen Romane, darunter „Nana“, „Germinal“ und „Bestie Mensch“, eine dreijährige Reise durch den faszinierenden Kosmos des großen französischen Naturalisten. Er lässt Zolas komplexes Figurenarsenal in dieser Theatertrilogie lebendig werden und befragt das literarische Groß­projekt für die Gegenwart.
In „Liebe“, dem ersten Teil, macht der Arzt Dr. Pascal den Stammbaum seiner Familie zum Studienobjekt. Während er mit seinen Erfindun­gen und Theorien die Menschheit von Krankheit und Alter erlösen will, versucht die hinkende Gervaise, ein Bastardkind der Familie, mit einer eigenen Wäscherei dem sozialen Elend zu entkommen und ihre Familie zu retten.
In den kommenden Jahren werden die beiden weiteren Teile, „Geld“ und „Hunger“, uraufgeführt. Die gesamte Trilogie wird ab 2017 als Marathon zu sehen sein.

Eine Koproduktion mit der Ruhrtriennale


Uraufführung Thalia Theater 26. September 2015

PRESSESTIMMEN

„Gefeierter Premierenabend: Wieder einmal kann Perceval sich auf die hohe Qualität seines Ensembles verlassen, mit dem er jetzt schon seit sechs Jahren am Thalia Theater arbeitet.“ - Hamburger Abendblatt

„Eine eindrucksvolle und berührende Inszenierung“ - NDR

„Zwei intensive Theaterstunden.“ - Hamburger Morgenpost

 

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Ausgewählte Kommentare
Wieder bemerkenswerte Schauspielerleistungen, ein sehr spannendes Bühnenbild für tolle Assoziationen oben-unten, Abstürze im gesellschaftlichen Sinne und die Beobachtungen des Arztes distanziert von der Seite.
... Aber auch ganz "schwere" Kost für den Zuschauer.

Luc Perceval hat nach es nach meiner Auffassung zu gut gemeint und zu viele Facetten aus den Romanvorlagen in die Aufführung verwoben. Ohne Kenntnis der Romanvorlagen wäre das Verständnis teilweise schwierig geworden.

Während man am Anfang des Stückes noch die Chance für kleine optimistische Entwicklungen sah, verschwanden diese immer mehr und man hatte nur noch Düsternis und Tragik vor sich. Das mag natürlich thematisch passen, man musste sich aber schon sehr konzentrieren, um die parallel laufenden Handlungsstränge mit ungewöhnlich vielen Darstellern verfolgen zu können.
Ich blieb beeindruckt, aber auch erschlagen zurück.
Dirk Schneefuß, 06.12.15
Ein beeindruckender Theaterabend mit einer fulminanten Einführung, die gut auf den Zola'schen Kosmos einstimmte. Tolle schauspielerische Leistungen und ein vielseitig funktionierendes Bühnenbild! Ein großer Romanstoff wurde so gut reduziert und umgesetzt, dass man auf die weiteren Folgen der Trilogie gespannt sein darf.
S. von Quast, 25.03.16
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