Eröffnung des Nana-Kunstwerkes im Thalia-Foyer

Transkript der Rede von Annette Kurz

Ich habe diese  Nana mit totaler Freude gemacht, weil sie  ja in der Kunsthalle vor ihrer großen Schwester - ihrer eigentlichen Inspiratorin - zu sehen gewesen ist. Sie lag in der Kunsthalle vor der echten Nana von Manet.

Émile Zola war ein großer Freund der Impressionisten und eigentlich haben die Maler und Schriftsteller zu der Zeit das Gleiche gemacht: Sie haben nämlich angefangen, das zu beschreiben, was sie sehen und nicht das, was sie wissen oder denken. Das war in der Kunst ein riesiger Schritt, weil man vorher  etwas dargestellt hatte, so wie man es sich ausgedacht hatte also idealisiert oder geformt. Und die Impressionisten und auch die naturalistischen Schriftsteller haben angefangen, einfach nur hinzusehen. Das war eine Revolution.

Das Tolle ist, dass es eben dieses Bild in Hamburg in der Kunsthalle gibt. Das ist sensationell. Es ist eines der großen Bilder der Kunstgeschichte  und es ist bei uns in Hamburg und Zola ist ein großer Schriftsteller und auch er ist bei uns. Mich hat es sehr inspiriert, daraus was zu machen.

Das Making-of




Erste Entwürfe



"Geldwäsche"



Die Scheine bekommen eine neue Farbe



Fertig!