Ein Sommernachtstraum

Ein Somm
ernachtst
raum

von William Shakespeare / Regie Stefan Pucher

Sind wir tatsächlich in der einen Wirklichkeit gefangen? Wie oft brechen wir aus, um zum vermeintlich „Eigentlichen“ vorzudringen? Shakespeare lässt vier unglücklich Verliebte in einer Sommernacht aus ihrer geordneten Welt fliehen. Als sie sich in einem magischen Wald verirren, können sie bald nicht mehr unterscheiden, wer wen liebt – und warum. Denn in dieser naturhaften Gegenwelt herrschen nicht nur die unberechenbaren Gefühle des Elfenkönigspaars Titania und Oberon, sondern auch die Zauberkräfte des Kobolddieners Puck. Die jungen Liebenden sehen sich – ähnlich wie Alice im Wunderland – in eine andere Dimension geworfen und vermittels Kräuterdrogen mit den entgrenzenden Rauschzuständen künstlicher Paradiese konfrontiert.

Doch nicht nur die Verliebten taumeln stellvertretend für uns durch das Dickicht ihrer Gefühle. Gleichzeitig versucht eine engagierte Truppe Laienschauspieler eine tragische Komödie mit echten Gefühlen auf die Bühne zu bringen – ohne dabei die Erwartungen und Gefühle der Zuschauer zu verletzen versteht sich. Ein kompliziertes und nahezu aussichtsloses Unterfangen, für das sich erstmals das Hamburger Trio Studio Braun, das heißt Rocko Schamoni, Jaques Palminger und Heinz Strunk, auf die Bühne des Thalia Theaters verirren.


Nach „Andersen“ und „Quijote“ ist „Sommernachtstraum“ bereits der dritte „Trip zwischen Welten“ den Regisseur Stefan Pucher am Thalia Theater unternimmt.

Premiere 24.  November 2012, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Konzeptionell anscheinend tadellos gedacht und mit den Stars des Thalia Ensembles auch geradezu perfekt besetzt.“ - Theater Heute
 

„Der "Sommernachtstraum" scheint wie gemacht für den Bildervirtuosen Pucher, der nicht nur schonungslos die Brutalität des Verwirrspiels offenlegt, sondern gleichzeitig die Komik auskostet. Jedenfalls weiß, wer das Theater nach rund zweieinhalb Stunden wieder verlässt, warum es Theater gibt, ja geben muss.“ - NDR Info/Kultur
 
„Eine Talentdichte, die auf deutschen Bühnen wohl ihresgleichen sucht. Wem gefällt das? Allen, die Spaß an verrückt-klugem Entertainment haben.“ - Hamburger Morgenpost

 

Weitere Pressestimmen
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Ausgewählte Kommentare
Zwei Wochen nach der Premiere - und noch kein Kommentar !?!
An der Rudolph und dem Pohl kann es ja nicht liegen, wieder mal sehr gute Arbeit!!! Vielleicht hat ja der laaaangatmige Puck das Publikum totgespielt. Oder die Wand. Die schlimmste Wand wie Wand sein kann. Es darf das Publikum doch nicht spüren, dass es Wand peinlich ist, dass durch die Ritze geflüstert wird, von beiden Seiten. Ist doch normal.
Jaa, der Regisseur kann natürlich argumentieren: Ich wollte die unprofessionellen Schauspieler im Stück von unprofessionellen Schauspielern auf der Bühne darstellen lassen. - Nein, Herr Pucher, das hat nicht geklappt.
Nach vielen Jahren selbstgefälliger Auftritte im Schauspielhaus hat das Studio Braun es nun also auch ins Thalia-Theater geschafft. Das ist schon sehr merkwürdig. Wie kommt es dazu?
Toren Sath, 07.12.12
When I say "Action"...
Liebes Thalia-Team, wenn ihr das sagt, dann geht es richtig ab.
Ein Sommernachtstraum; gewaltiges Bühnenspiel, erlebnis-Unterhaltung und Schauspielkunst erster Riege. Sebastian R., Dein Showgesang und die Präsenz ist wow.
G Punkt, 25.03.14
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