Ode an die Freiheit

Ode an d
ie Freiheit

Kabale und Liebe / Maria Stuart / Wilhelm Tell / nach Friedrich Schiller / Regie Antú Romero Nunes
Bitte informieren Sie mich, wenn das Stück wieder auf dem Spielplan steht.
Bedingungen
Mit dem Versenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass die von Ihnen angegebenen Daten elektronisch erfasst und gespeichert werden. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich für den Versand unser Reminder-E-Mail. Ihre Einwilligung kann jederzeit widerrufen arden, z.B. per E-Mail an widerruf@thalia-theater.de. Die E-Mail mit der Information, dass es neue Tickets zu diesem Stück gibt, wird nur einmal versandt; danach wird Ihre Mailadresse aus dem Verteiler für dieses Stück gelöscht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wartelisten-Registrierung für Schulgruppen bitte nur telefonisch unter 040.32814-422.

In Schillers „Kabale und Liebe“ dreht der Musikus Miller komplett durch: Tochter Luise hat eine Liaison mit dem adeligen Ferdinand von Walther. Das Liebesgeplänkel wird zum todernsten Zumutungsspiel im Familienkreis. Ein Albtraum! Ein Affektrausch, in dem der Vater bestimmt, wie es zu sein hat, da stößt die „freie Liebe“ an ihre Grenzen. Sehr begrenzt ist auch der Raum, in dem sich Maria Stuart bewegt. Seit neunzehn Jahren in Kerkerhaft, befindet sie sich im ewigen Duell mit Elisabeth. Zwei Königinnen, die auf eine Zukunft ohne die andere hoffen, um endlich frei atmen zu können. „Das ist der Augenblick der Freiheit, wenn jede Angst des Irdischen von einem abfällt“, sagt Maria Stuart. Frei fühlt sich der arglose Wilhelm Tell, der als Jäger in der Wildnis lebt und seinem Sohn das Einmaleins der Freiheit lehrt. Doch dann trifft Tell auf den Landvogt Gessler und steht inmitten einer Zivilisation, die andere Regeln vorgibt. Der arglose Mensch muss nun eine böse Tat vollbringen.

 

Friedrich Schiller, so wird vermutet, hätte neben der „Ode an die Freude“ einen weiteren Entwurf des Gedichts mit dem Titel „Ode an die Freiheit“ entworfen. Schiller gilt jedenfalls als „Apostel der Freiheit“, und sein Werk umkreist auf unterschiedliche Weise den Freiheitsbegriff.

 

Antú Romero Nunes hat mit dem Ensemble Motive der Schiller-Stücke „Maria Stuart“, „Wilhelm Tell“ und „Kabale und Liebe“ bereits als drei eigenständige Theaterfilme für #thaliadigital inszeniert. Nun folgt die Premiere des Triptychons über die Freiheit auf der Bühne des Thalia Theater.

  

Zur Premiere und zu ausgewählten Vorstellungen kann das Publikum an einem Schiller-Walk rund um das Thalia Theater teilnehmen.  

 

Dauer: 2:05h, inklusive Pause

Premiere 28. März 2020, Thalia Theater

Premiere 30. August 2020, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Genau die richtige Umdrehung zuviel hat das, ist zugleich voller Leichtigkeit und dramatischer Hingabe und schauspielerisch ein Hochgenuss.“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 01.09.2020

 

 „Kurzweiliges, unterhaltsames, hochkarätig besetztes Schauspieltheater. Allzu lang absente Schauspielkunst vor ironisch überzogener naturalistisch-realistischer Kulisse (Bühne: Matthias Koch) für exklusive 300 Zuschauer. Serviert in drei wohl dosierten Portionen, von denen jede nach etwa 40 Minuten verdaut ist. Absolut legitim.“ - Katrin Ullmann, nachtkritik.de, 31.08.2020

 

„Das Meisterstück: Karin Neuhäuser und Barbara Nüsse spielen Maria aus dem Hause Stuart und Elisabeth I. aus dem Tudorstamm - und das ist ein Ereignis wie lange keins. [...] All das ist - vielleicht ist das Wort hier mal gestattet - Weltklasse. Wer solche Geister im Theater beherbergt, wird jedes Virus besiegen.“ - Michael Laages, Deutschlandfunk, 31.08.2020

 

„It starts with a retelling of “William Tell,” done as a two-man comedy with the Swiss national hero (a scene-stealing Paul Schröder) as a stubborn yokel who should really watch where he points his crossbow.“ / „Es beginnt mit einer Nacherzählung von “Wilhelm Tell” als Zwei-Mann-Komödie um den Schweizer Nationalhelden (mit einem die Szene dominierenden Paul Schröder) als sturen Tölpel, der wirklich aufpassen sollte, wohin er mit seiner Armbrust zielt.“ - A.J. Goldmann, New York Times, 01.10.2020

 

Weitere Pressestimmen

Schille
r Walk

Foto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin SmailovicFoto: Armin Smailovic
Ausgewählte Kommentare
Was für ein bewegender Theaterabend - kauzige Charaktere, die zwar aus berühmten Stücken von Schiller stammen, aber trotzdem sofort wie sympathische Nachbarn daher kommen. Nichts Sprödes, sondern mit den ganz alltäglichen Macken versehen, die jeder aus Geschwister- oder Familiensituationen kennt.
Man solidarisiert sich ganz automatisch mit der einen oder der anderen Seite, fiebert mit und merkt schnell, dass es um den viel größeren Konflikt geht- um die Freiheit.
Es wird mit Worten gekämpft, aber es gibt kein wirklich eindeutiges Ende. Das Ende wird wieder zum Anfang ... Der Drang nach Freiheit geht immer weiter.

Auch wenn dieses Stück lange vor Corona konzipiert worden ist, passt es mit seiner unbändigen Spielfreude und seinem Wortwitz perfekt für den Wiederbeginn in dieser Saison.
Dirk Schneefuss, 01.09.20
Einfach genial, wie Antú Romero Nunes mit diesen drei Stücken von Schiller spielt - und sein Ensemble eben auch spielen läßt und wie die Schauspieler*innen begeistert und mitreißend die Vorlage aufnehmen, annehmen, sich darauf einlassen und Theater par excellence bieten. Das ist überraschend, mal witzig, mal tiefgründig, - liefert viele aktuelle Anspielungen, die sich nicht aufdrängen aber anbieten. Das hat große Momente und auch begeisternde kleine Momente - man achte da auf das besondere Ende von „Kabale und Liebe“. Ein feiner, effektvoller Bühnenmoment. Dass Antú Romero Nunes ein „Händchen“ hat für Schiller, das hat er ja bereits mit seiner Diplom-Inszenierung „Der Geisterseher“ bewiesen, die zum Glück auch weiterhin in der Gaußstraße zu sehen ist.
Jürgen Büsselberg, 07.09.20
MEIN KOMMENTAR
KOMMENTAR
ABSCHICKEN

Mit dem Versenden dieses Kommentarformulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass die von Ihnen angegebenen Daten elektronisch erfasst, gespeichert und auf unserer Webseite veröffentlicht werden. Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zur Veröffentlichung Ihres Beitrags. Ihre Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden, z.B. per E-Mail an widerruf@thalia-theater.de. Ihr Beitrag und Ihre persönlichen Daten werden dann gelöscht. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Bitte verschicken Sie keine Karten- oder sonstige Anfragen über die Kommentarfunktion. Über die Kommentarspalte gestellte Anfragen werden nicht beantwortet. Für Fragen zu Programm etc. steht Ihnen das Kartentelefon unter 040. 32 814 – 444 oder die E-Mail¬Adresse theaterkasse@thalia-theater.de zur Verfügung.

BEITRÄGE