Invasion!

Invasio
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Invasion! von Jonas Hassen Khemiri Regie Antú Romero Nunes

Aus dem Schwedischen von Jana Hallberg

Wer bin ich? Und wie viele? – Am Anfang steht nur ein Name: Abulkasem. Man weiß nicht viel über ihn, doch er wird bleiben, wachsen und die Welt beherrschen. Seine Geschichte beginnt in Europa, wo man seinen Namen aufgeschnappt und übermittelt hat. Abulkasem verändert sich, so oft er ausgesprochen wird und wandert wie ein Virus um die Welt. Er wird Angst, Schmerz, Freude und Begehren auslösen. Man sieht in ihm das Ungeheuerliche, das Fremde, aber auch die Liebe oder gar die Wunschbiografie. Jeder glaubt ihn zu kennen, aber niemand hat ihn je gesehen. Um ihn bilden sich Legenden und Mythen. Für die westliche Welt ist er ein Terrorist, für die arabische ein Verräter. Auch eine Forschergruppe jagt hinter ihm her, um zu begreifen, was sich hinter all den Widersprüchen und Differenzen versteckt.

Jonas Hassen Khemiri, Sohn einer schwedischen Mutter und eines tunesischen Vaters, erzählt in seinem Stück von der kulturellen und sprachlichen Identität. Von dem, was Substanz und Ursprung aller Realität ausmacht. Wie eine Invasion ergießt sich die Vielfältigkeit und Möglichkeit der eigenen Identität über die Spieler in ihrer Suche nach Zugehörigkeit und Sicherheit.

Premiere am 3. Dezember 2009 im Thalia in der Gaußstrasse (Garage)

Einladungen:

Festival Reims Scènes d'Europe
La Comédie de Reims
Reims, Frankreich

10. und 11. Dezember 2011

Théâtre de l’Europe Paris
9. und 10. Mai 2012

PRESSESTIMMEN
Ausgewählte Kommentare
Tolle Stück - weiß jemand, wie der Song/die Melodie heißt, die gespielt wurde?
Max Rahm, 22.03.15
Selten habe ich so großartig in einem Stück gelacht. Das Stück überzeugt vor allem durch die Kombination der szenischen Darstellung und der lebendigen Texte. Die Schauspieler, die Inhalte und die Sprachform vermengen sich in diesem Stück zu einer lebendigen, authentischen und realistischen Präsenz. In keinster Weise jedoch ist das Stück dogmatisch, aufdringlich oder zu inhaltsschwer. Es fängt Momente der Wirklichkeit ein und setzt sie wunderbar eingänlich und eindringlich in Bilder um.
Anouk Kehrricht, 11.05.10
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