Hereroland

Herer
oland

Eine deutsch-namibische Geschichte / Regie David Ndjavera und Gernot Grünewald
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Als Hafen- und Handelsstadt war Hamburg ein zentraler Dreh- und Angelpunkt der deutschen Kolonialgeschichte zwischen 1884 und 1918. Ein Großteil der deutschen Siedler und Kolonialsoldaten ging hier an Bord. So auch die 15.000 Soldaten der „Schutztruppe“, die unter dem Kommando von Lothar von Trotha in „Deutsch-Südwest“ den Kampf gegen den antikolonialen Widerstand der Herero aufnahm. Enteignungen, Unterdrückung und Ausbeutung der Einheimischen durch die Weißen hatten zum Widerstand der Herero geführt. Zur entscheidenden Schlacht am Waterberg kam es am 11. August 1904. Doch von Trotha beließ es nicht bei dem Sieg seiner Truppe. Tausende wurden in die Omaheke-Wüste getrieben, Wasserstellen abgeriegelt und ein Schießbefehl gegen Zurückkehrende gegeben. 80 Prozent der Herero wurden getötet. Deutschlands Schuld an diesem ersten Genozid des 20. Jahrhunderts ist unumstritten. Dennoch steht bis heute eine offzielle Entschuldigung der Bundesregierung aus, und über die Klage der Nachfahren wird derzeit in New York gerichtlich verhandelt.

 
David Ndjavera, ausgezeichnet als bester Regisseur Namibias und selbst Herero-Nachfahre, inszeniert gemeinsam mit Gernot Grünewald, der bekannt ist für seine dokumentarische Theaterarbeit an politischen Themen. Mit einem namibisch-deutschen Ensemble nähern sie sich in einer internationalen Koproduktion diesem traumatischen Kapitel der kolonialen Vergangenheit.

 

Uraufführung Januar 2020, Thalia gauß

 Thalia International.jpg (24 KB)

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