Hereroland

Herer
oland

Eine deutsch-namibische Geschichte / Regie David Ndjavera und Gernot Grünewald
Kostüme
Cynthia Schimmig
Produktionsleitung
Jana Lüthje
Live-Musik
Rudolf Dantago Schimming
Ben Kandukira
Mit
Jonas Anders
Otja Henock Kambaekuav
Oliver Mallison
Jörg Pohl
Toini Ruhnke
Glenn-Nora Zeupareje Tjipura
Tjiandjeua Uzera
Lizette Vezembua Kavari
West Wariye Waatjo

Zwei Regisseure nähern sich gemeinsam mit einem namibischen Ensemble und Ensemblemitgliedern des Thalia Theater einem dunklen Kapitel der Vergangenheit ihrer Länder. Es ist eine Begegnung, die sich über zwei Kontinente spannt und einen Dialog über den ersten Genozid des 20.  Jahrhunderts eröffnet. Aus dem antikolonialen Widerstand der Herero 1904 im damaligen Deutsch-Südwestafrika wurde ein Völkermord der deutschen Kolonialmacht an einer ganzen Volksgruppe. Noch heute sind die Folgen in Namibia allgegenwärtig.

 

Gernot Grünewald, Vertreter des modernen Dokumentartheaters, und sein Team reisten nach Namibia und interviewten Politiker, Aktivistinnen und Aktivisten, Menschen aus der Region und deutschstämmige Farmer. David Ndjavera, mehrfach ausgezeichnet als bester Regisseur Namibias und selbst Herero-Nachfahre, erschafft magisch-metaphorische Bildwelten voller Musik und Tanz. Gemeinsam entwickeln sie ein begehbares Museum, in dem das Publikum parallel Performances, Ausstellungen und Theaterszenen erleben kann.

 

#decolonize

 

In deutscher und englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Dauer 1:30h

Uraufführung 19. Januar 2020, Thalia gauß

 

Am 21. Januar im Anschluss an die Vorstellung:

Christina Bellingen (Dramaturgin) im Gespräch mit David Ndjavera, Gernot Grünewald & Ensemble


Am 22. Januar im Anschluss an die Vorstellung:

Christina Bellingen im Gespräch mit Prof. Dr. J. Zimmerer (Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe), David Ndjavera, Gernot Grünewald und Ensemble

 

 Thalia International.jpg (24 KB)

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