Der Geizige

Der G
eizige

von Molière / Regie Leander Haußmann
Foto: Armin Smailovic
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Der reiche Harpagon ist besessen vom Geiz. Gegen alle ökonomische Vernunft bringt er sein Geld nicht in Umlauf, sondern hortet es bei sich zuhause - wie Jahrhunderte nach ihm Disneys Dagobert Duck in seinem Geldspeicher. Weil er gerade im Privaten die schlimmste Verschwendung wittert, verkuppelt Harpagon seine Tochter Elise mit dem reichen Witwer Anselme, so liegt sie ihm nicht länger auf der Tasche. Für sich selbst setzt er auf eine Verbindung mit der armen und daher sicher genügsamen Mariane, nicht wissend, dass diese seinen Sohn Cléante liebt.

Nichts und niemand kann den Geizigen bremsen: Sein Geld will er lieber verschlingen, als es einem anderen in den Rachen zu werfen – eine in Zeiten von Nullzinsen und Aktien in freiem Fall vielleicht dem einen oder anderen nicht ganz unbekannte Haltung. Doch seine Kinder - kaum erwachsen - wollen ihren Anteil am väterlichen Kuchen abhaben und spinnen zusammen mit den anderen Entrechteten und Beleidigten seines Haushalts eine Intrige. Als eine Schatulle samt kostbarem Inhalt verschwindet, regieren endlich Wahnsinn und Anarchie und Molières subversive Komik kann sich ungehindert entfalten...

 

Der Theater- und Filmregisseur Leander Haußmann hat nach „Cyrano von Bergerac“ zuletzt am Thalia Theater Kleists „Amphitryon“ inszeniert. Jetzt bringt er mit Molières „Der Geizige“ ein Stück auf die Bühne, das schon bei seiner Uraufführung 1668 in Paris aktuell war, hatten sich doch gerade in England, New York und anderswo jene großen Bankhäuser gegründet, deren eines oder anderes wir gerade heute immer mal wieder im freien Fall beobachten können… 

 

Premiere am 15. Mai 2020, Thalia Theater

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