Ode an die Freiheit Digital

Ode an d
ie Freiheit

Ein Triptychon nach Friedrich Schiller / Regie Antú Romero Nunes / Online-Premiere Maria Stuart 28. März 2020 / Online-Premiere Wilhelm Tell 4. April 2020 / Online-Premiere Kabale und Liebe 23. Mai 2020

Maria Stuart. Ode an die Freiheit 1
Online-Premiere am 28. März 2020, 19 Uhr
Wiederholung am 3. April, 19 Uhr

Wilhelm Tell. Ode an die Freiheit 2
Online-Premiere am 4. April 2020, 19 Uhr

Kabale und Liebe. Ode an die Freiheit 3
Online-Premiere am 23. Mai 2020, 19 Uhr

 

 

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen: „Ode an die Freiheit. Ein Triptychon nach Friedrich Schiller“ kommt aufgrund der aktuellen Situation online zur Premiere. Der Filmemacher Martin Prinoth hat nicht nur die Endproben begleitet, sondern dokumentiert in drei Teilen auch die Ausnahmesituation, in der sich das Team seit der coronabedingten Schließung des Theaters Mitte März 2020 befindet. Entstanden ist ein bis dahin nicht dagewesenes Format: Die Filme "Maria Stuart", "Wilhelm Tell" und "Kabale und Liebe" sind weder abgefilmtes Theater noch Probendokumentation oder Making Of, sondern eine hochaktuelle, künstlerische Auseinandersetzung mit Theater in Zeiten von Corona, die den sich ständig verändernden Status Quo spiegelt. 

„Als klar wurde, dass wir nicht mehr weiterproben können, haben wir schnell das Format geändert und einfach mit der Kamera weitergemacht. Da sowieso keiner weiß, was normale Proben eigentlich sind, war es total in Ordnung, einfach den Rahmen zu verändern. Auf der Bühne wird es dann wieder anders. In der neuen Zeit.“ - Antú Romero Nunes

 

 

„Wir erdulden keine Gewalt mehr. Wir sind freie Menschen. Das Land ist frei!“

 

Friedrich Schiller nannte sich Doktor Ritter, als er auf der Flucht – ihm wurde vom württembergischen Herzog die Schriftstellerei verboten – in dem thüringischen Dorf Bauerbach Asyl fand. Hier vollendete er die Arbeit an „Luise Millerin“ und schrieb erste Entwürfe zu „Maria Stuart“.

Er lauscht dem Klavierspiel und Liebesliedern der schönen Tochter des Dorflehrers. Er beobachtet den Jäger, der seinem eigenen Kind einen Apfel vom Kopf schießt. Beim Gottesdienst hockt er neben der merkwürdigen Alten, von der es heißt, sie halte ihre Schwester im Keller versteckt…
Vielleicht war es aber auch ganz anders.

 

Bis tief in die Nacht jedenfalls brennt Licht in seinem Haus. Er setzt Jamben. Wenn ihm die Gedanken ausgehen, malt er Pferde in sein Manuskript und rast auf dem Rücken eines Rappens durch Europa. Er ist ein Mensch des Vorgriffs. Er erfindet etwas, das später als Erfahrung gelten kann: „Die Freiheit brütet Kolosse und Extremitäten aus.“

Hausregisseur Antú Romero Nunes wird mit dem Ensemble Motive der Schiller-Stücke „Kabale und Liebe“, „Maria Stuart“ und „Wilhelm Tell“ als Triptychon über die Freiheit inszenieren.

 

 

premiere am 28. März 2020, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

Um es gleich vorwegzunehmen: Dieser kleine Film ist das Bezauberndste, was ein Theater in der Corona-Krise bislang auf seinen digitalen Kanälen in die Welt geschickt hat.“ - Barbara Behrendt, deutsche-buehne.de 29.03.2020

 

Es ist herrlich, diesen beiden grandiosen Schauspielerinnen bei ihrem wunderbar lässigen und doch messerscharfen Duell zuzusehen. Und dank der zurückhaltenden, aber nahen Kameraführung, ist man – trotz Computerbildschirm – tatsächlich dicht dran (und zugleich auch ein bisschen mit Josef Ostendorf im Theaterraum).“ - Katrin Ullmann, nachtkritik.de, 28.03.2020

 

„Das Konzept ist verblüffend überzeugend: Nicht einfach eine abgefilmte Szenenfolge bekommt man da zu sehen, sondern eine Beschäftigung mit dem Schiller-Stoff und mit der Situation.“ - Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 30.03.2020

 

„Bemerkenswert ist, wie dieser verbale Schlagabtausch auf engstem Raum umgesetzt ist. In Zeiten von Corona bot die Schnitt-Technik von Martin Prinoth die Lösung: die drei Spieler*innen sitzen vermeintlich gemeinsam am Tisch und reden sich gestikulierend in Rage, tatsächlich begegneten sie sich bei den Dreharbeiten nicht.“ - Konrad Kögler, Das Kulturblog, 23.05.2020

Weitere Pressestimmen

Film-Credits online-Premieren

 

Maria Stuart
Ode an die Freiheit
nach Friedrich Schiller

Maria Stuart, Königin von Schottland Karin Neuhäuser
Elisabeth, Königin von England Barbara Nüsse
Zuschauer Josef Ostendorf

Regie Antú Romero Nunes
Filmkonzept & Schnitt Martin Prinoth

Online-Premiere AM 28. märz 2020

 

 

Wilhelm Tell
Ode an die Freiheit
nach Friedrich Schiller

 

Wilhelm Tell Paul Schröder
Walter (Tells Knabe) / Hermann Gessler (Reichsvogt) Thomas Niehaus

 

Regie Antú Romero Nunes
Filmkonzept & Schnitt Martin Prinoth

Online-Premiere AM 4. April 2020

 

 

Probe am Thalia Theater Hamburg in unvollständiger Ausstattung


Bühne Matthias Koch
Kostüme Victoria Behr
Musik Anna Bauer, Johannes Hofmann
Licht Paulus Vogt
Kamera Lilli Thalgott, Janine Reich, Martin Prinoth
Ton Rewert Lindeburg, Gerd Mauff
Dramaturgie Matthias Günther, Ensemble

 

Regieassistenz Friedemann Baumgarten
Bühnenbildassistenz Sophie Lenglachner
Kostümassistenz Katharina Arkit
Inspizienz Heiko Fischer
Souffleurin Margit Kreß
Regiehospitanz Jennifer Muangsiri, Lea Röschmann
Bühnenbildhospitanz Simone Maaloud, Vincent Goos
Kostümhospitanz Lilli Antoniak, Hanna Mezler
Maske Julia Wilms

Maskenbild Martina Meyer, Lena Pagel, Nele Schulz

Kostümwerkstätten Ann-Katrin Mohr

Gewandmeister/innen Christian Pursch, Susanne Dohrn, Beate Dünnwald
Ton Ullrich Hübener
Video Markward Scheck
Tontechnik Alexander Müller-Welt

Requisite Ralf Gebert, Daniela Christin Hagenah, Laura Marx

Bühnentechnik Wolfgang Peters

Beleuchtungstechnische Einrichtung Michael Jebing, Tim Maier

Werkstättenleitung Thomas Mundt
Malersaal Marten Voigt
Tischlerei Peter Bruns
Schlosserei Peter Hinrich

Tapeziererei Michael Breiholz

Kostümmalerei Torsten Schütte
Produktionsleitung Thoralf Kunze
Technische Konzeption Andreas Dietz
Technische Direktion Hajo Krause

Herausgeber Thalia Theater GmbH

Premiere hoffentlich 2020, Thalia Theater

Foto: Armin Smailovic
Ausgewählte Kommentare
Wunderschöner Theaterhappen... eindringliches Duell ... und dann dieser „Zuschauer“- das muss man erstmal schaffen, sich so daneben zu benehmen und trotzdem des Beifalls der Zuschauer sicher zu sein.
Hoffentlich sehen wir Euch alle bald live wieder...
Dirk Schneefuss, 28.03.20
Danke fuer 40 Minuten reines Theaterglueck!
Ich freue mich auf die ganze Vorstellung.
Alles Gute, bleibt gesund.
Beate Stein
Beate Stein, 28.03.20
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