Die Tragödie von Romeo und Julia

Die Tragödi
e von Rome
o und Julia

von William Shakespeare / Regie Jette Steckel / in der Neuübersetzung von Frank-Patrick Steckel
Musik-Komposition
Anja Plaschg (Soap&Skin)
Anton Spielmann (1000 Robota)
Dramaturgie
Carl Hegemann
Choreografie
Dorothea Ratzel

Sowie 20 Mädchen als Julia:
Hannah Beckmann, Tyra Berkoh, Judith Bethke, Isabel Dere, Pia Ebeloe, Lisa Feller, Henrike Franske, Emilia Götting, Bineta Hansen, Friedericke Herrmann, Nicole Hohloch, Lotta Jenssen, Franka Katharina König, Jennifer Krüger, Kateryna Lysenko, Nora Malchow, Marsha Nickel, Nina Medea Peters, Johanna Pitz, Merle Marie Pohlmann, Ruby Ann Rawson, Anna-Marija Sasic, Emma Siebenhaar, Pauline Schläger, Ivana Sokola, Marina Wendt, Leonie Wesselow, Enya Wutzke, Mona Zarreh

und 20 Jungen als Romeo:
Erfan Anoosha, Paul Bockmeyer, Bent Bohl, Jan Bruns, Finn Emig, Moritz Gaertner, Umut Gezer, Conrad Grözinger, Henri Hitzeroth, Lorenz Hochhuth, Jonathan Kirner, Oskar Meyn, Adrian Mierswa, Finn Moriz, Lennart Naether, Jacob Nunnemann, Anton Nürnberg, Roland Puknat, Helge Rabe,

Fridtjof Springer, Pablo-Maria Striebeck, Noah Thomsen, Frederic Timothy Tiefenbach, Caspar Volquardsen, Laurence Volquardsen, Leonard Wüst

Live-Musik
Friederike Bernhardt (Julia)
Jan Plewka (Romeo)

Zwei Liebende, die aus verfeindeten Familien stammen und deren Liebe am feindlichen Umfeld scheitern muss. Jette Steckel nähert sich der „größten Liebesgeschichte aller Zeiten“ von drei Seiten: theatral, musikalisch mit Musik von Anja Plaschg („Soap&Skin“) und Anton Spielmann („1000 Robota“) gesungen und gespielt von Friederike Bernhardt und Jan Plewka und physisch mit einer „Massenbewegung“ von 40 Hamburger Jugendlichen.

Der Handlungsrahmen klingt nach platter Kolportage: Zwei Liebende, die aus verfeindeten Familien stammen und durch schlimme Verhältnisse, böse Zufälle und fantastische Rettungsaktionen schon kurz nach der Hochzeitsnacht in den Selbstmord getrieben werden. Aber die Wirkung des Stücks ist bis heute grenzenlos. Was Shakespeare aus dem Stoff gemacht hat, ist so etwas wie die Keimzelle aller romantischen Liebesgeschichten, Muster und Maßstab in der Kunst und im Leben. Bis heute.

 

Die große, alles sprengende Liebe erweist sich in der Bereitschaft, für die Liebe zu sterben. Sie scheitert nicht am feindlichen Umfeld – sie braucht es. Es geht nicht um die gute Partie, sondern um die Liebe, die keine Chance hat und deshalb unbedingt ist. Diese Liebe ähnelt der mystischen Erfahrung des Göttlichen, dem Absoluten. Im Theater und in der Oper müssen die Liebenden sterben. Aber ihre Liebe währt ewig. – Im realen Leben ist das kaum möglich, dort stirbt statt der Liebenden die „amour fou“.

Dauer 3:30h, inklusive Pause
Premiere 6. September 2014, Thalia Theater

Ausgezeichnet

Jette Steckel wurde für die Inszenierung Die Tragödie von Romeo und Julia am 14. November 2015 im Saarländischen Staatstheater Saarbrücken mit dem FAUST-Theaterpreis in der Kategorie „Regie Schauspiel“ ausgezeichnet. Eine der schönsten und romantischsten Liebesgeschichte der Weltliteratur spielt bei Jette Steckel in einem Raum aus Lichterbahnen – jung, laut und aufregend inszeniert., so die Begründung der Jury.

PRESSESTIMMEN

„Wenn zehn Romeos an der Rampe stehen und brachial laut auf E-Gitarren spielen, bringt einem das mehr über Shakespeare bei als zehn andere Aufführungen.“ - Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Eine bewegende, präzise und sehr energiegeladene Komposition über Tod, Finsternis, Einsamkeit, Liebe, Passion und die Kraft der Destruktion“ - Hamburger Abendblatt

„Romeo und Julia ist die Liebestragödie, klar, aber es ist auch ein Pubertätsdrama, das macht Jette Steckel in ihrer großartig popmusik-verliebten und jugendseligen Inszenierung zum Saisonauftakt am Hamburger Thalia Theater deutlich." - Spiegel Online

„Eleganter kann man das nicht machen“ - Die Zeit

„Fulminant auf die Bühne gebracht“ - Hamburger Morgenpost

„Steckel gelingt ein neuer Ansatz, weil sie das berühmteste Liebesdrama der Welt gegen den Strich kämmt und von allem Pathos befreit (...)“ - Szene Hamburg

„Rauschender Beifall nach dreieinhalb Stunden. Zu Recht.“ - NDR

„Laut, schrill, ehrlich: Steckels „Romeo und Julia““ - Westfalen Blatt