Cyrano de Bergerac

Cyrano d
e Bergerac

von Edmond Rostand / Regie Leander Haußmann

„Sag, warum spannen wir zwei, um sie zu entflammen /
Dann deinen Mund und meine Worte nicht zusammen?
Für einen Dichter eine lockende Erfahrung!
Ergänzt du mich, ergänz ich dich in dieser Paarung!“

Groß ist die Nase. Cyrano, den die Natur mit einem solchen Monstrum von einem Zinken versehen hat, ist auch sonst gut ausgestattet: ein brillanter Fechter und gewitzter Worterfinder. Wird er beleidigt, setzt er treffsicher einen Stich und schießt vermeintlichen Spöttern rauschhaft Verse um die Ohren, bis sie erröten. Groß ist auch die Liebe, die Cyrano für seine schöne Cousine Roxane empfindet. Doch jetzt hat sich Roxane in den schönen Christian verliebt und Cyrano soll als Vermittler dienen.

Es gibt aber ein Problem, Christian ist zwar schön von Gestalt, aber kein geistreicher Formulierer. So schließen Cyrano und Christian einen Pakt. Cyrano schreibt für seinen Rivalen die allerherrlichsten Liebesbriefe, er ist der Geist und Christian der Körper. Oder wie Cyrano sagt: „Auf seinen Lippen küßt sie meine Worte.“ Leander Haußmann inszeniert diese große Liebesgeschichte, „Romeo und Julia für die Generation Middle-Age“, zwischen Balkongeflüster und Kriegswirren mit schnellen Degen und spitzen Versen.

 

Dauer 3:10h, inklusive Pause
Premiere 18. März 2017, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Der Zuschauer bekommt viel fürs Auge und ein großartiges Spiel serviert.“ - Heinrich Oehmsen, Hamburger Abendblatt, 20.03.2017

„Ein berührender Abend über die Schwierigkeiten der Liebe.“ - Heinrich Oehmsen, Hamburger Abendblatt, 20.03.2017

„Nicht nur der Regisseur überzeugt, auch die Schauspieler und das Bühnenbild sind herausragend.“ - Monika Nellissen, Die Welt, 20.03.2017

 

Weitere Pressestimmen
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Ausgewählte Kommentare
Brilliant. Einfach schlichtweg brilliant, wobei von schlicht und einfach hier nicht einmal annähernd die Rede sein kann. Es ist wundervoll und alles stimmt. Jeder sollte dieses Stück sehen!
Ayleen Tuncer, 30.12.17
Es war ein berauschender Theaterabend. Die Inszenierung und die Tiefe mit der es von den Schauspielern umgesetzt wurde, waren wieder überwältigend. Das zeigt mir wieder, dass Poesie und Schönheit in modernen Inszenierungen nicht verloren gehen müssen. Nur schade, dass auch dieses Stück wieder kein Nichtraucherstück ist und man lieber billigere Plätze weiter hinten gewählt hätte. Schade, dass im Thalia so viel in den Stücken geraucht wird. Ich kann dies kaum noch der künstlerischen Intention als vielmehr der Nikotinsucht der Schauspieler zurechnen. Vielleicht gibt es da mal andere Lösungen. Das verleidet mir das Thalia immer mehr.
Astrid Hagel, 24.10.19
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