Macbeth

M
acbeth

Deutsch von Thomas Brasch / in einer Fassung von Luk Perceval
Dramaturgie
Susanne Meister

Hexen:

Rabea Lübbe, Stefanje Meyer, Angela Kecinski, Gabriele Pilhofer, Yvonne Rennert, Andrea Sander, Regina Rossi

 

Kinder:

Jannis Jöns-Anders / Tom Hansen
Daniel Levin / Peer Kuhlbrodt
Jaydon-Paul Reisberg / Paul Lefeber

"In Macbeth und Lady Macbeth habe ich unzählige Ehepaare gesehen, die mit Angst umgehen. Angst ist für mich das essentielle Thema in ,Macbeth‘". - Luk Perceval


Macbeth kommt als Feldherr aus dem Krieg, das Töten war sein Geschäft. Seine Frau, Lady Macbeth, hat ein Kind verloren, die Ehe ist ohne Nachkommen. Den Stimmen der Hexen kann das Paar nicht widerstehen: Macbeth soll König sein – aber um welchen Preis? Getrieben vom Überlebenswillen sieht Macbeth nur einen Ausweg aus seiner Angst: ganz nach oben kommen. Er tötet König Duncan im Schlaf – und wählt damit seinen eigenen Tod. Denn dieser erste Mord zieht zwanghaft weitere Morde nach sich, und auf dem angemaßten Thron begegnet das Paar seinen Dämonen. Unaufhaltsam führt beider Weg in die Selbstzerstörung und erst im Angesicht des Todes erkennt Macbeth die Sinnlosigkeit seines Kampfes.

 

Eine Koproduktion mit der Ruhrtriennale


Premiere 22. Oktober 2011, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

"Unter Dutzenden von symbolisch aus dem Bühnenhimmel herabbaumelnden Tischen, watend durch ein Meer von Soldatenstiefeln, ist der Macbeth der Ruhrtriennale in der Regie von Luk Perceval am Thalia Theater angekommen. In doppelter Hinsicht. Schauspieler Bruno Cathomas verleiht dem grausamsten der das Publikum zur Identifikation einladenden Shakespearehelden leicht autistische Züge, zwingt jeden halbwegs fantasiebegabten Zuschauer gedanklich zum Mitmorden. [...] Schauspielerin Maja Schöne wächst als Lady Macbeth über sich hinaus." - Die Welt

 

„Intensiv: „Macbeth“ am Thalia-Theater (...) Einen klaustrophobischeren „Macbeth“ hat es wohl noch nicht gegeben. Das Stück konzentriert sich voll auf Macbeth und seine Lady. Die Shakespeare-Tragödie ist hier vor allem ein Beziehungsdrama: Bruno Cathomas und Maja Schöne bewegen sich mit großer Intensität schnurstracks auf den Abgrund zu. Mit seiner atmosphärisch unglaublich dichten Inszenierung spaltet Regisseur Perceval das Publikum: Buhs und Bravos hielten sich bei der Premiere die Waage.“ - Hamburger Morgenpost

 

Weitere Pressestimmen
Gastspiele

2. bis 17. September 2011

Maschinenhalle Zweckel, Gladbeck

Ruhrtriennale

Ausgewählte Kommentare
Kopfig, blutleer, gespickt mit einigen Manierismen. Eine gespenstische Erinnerung an ein grandioses Stück. Und weg mit den Mikros! Sie machen das Schauspiel kaputt.
Aus dem Gästebuch, 01.11.11
Macbeth auf die Essenz heruntergekocht. Was bleibt ist ein verzweifeltes Paar. Großartig!
Gabi Geringer, 18.12.11
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