Krum

Krum. Ein Stüc
k mit zwei Hoc
hzeiten und zw
ei Begräbnissen

von Hanoch Levin / aus dem Hebräischen von Leanne Raday und Frank Weigand / Regie Kornél Mundruczó
Making Of
Bitte informieren Sie mich, wenn das Stück wieder auf dem Spielplan steht.
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Warum verpassen wir ständig unser eigentliches Leben? Warum bleiben wir in der Mittelmäßigkeit einer überschaubaren Welt gefangen, in der jede und jeder um sein kleines Stück Bedeutung ringt? Der Dramatiker Hanoch Levin treibt seinen radikal selbstgenügsamen Antihelden Krum sogar noch weiter: „Ich habe es im Ausland zu nichts gebracht, Mutter! Ich habe kein Geld verdient, habe mich nicht verlobt und niemanden kennengelernt. In meinem Koffer ist nichts als benutzte Unterwäsche.“ So kehrt er nach Hause zurück - ein widersprüchlicher Mensch, der alle um sich herum irritiert, weil er alles verweigert, was ihm sein heiß ersehntes Leben als erfolgreicher Autor näher bringen könnte. In skurril-pointierten Situationen eröffnet sich uns ein menschliches Panorama zwischen jüdischem Humor und Beckett’scher Groteske.

 

Hanoch Levin, im europäischen Theater bereits ein renommierter Star der zeitgenössischen israelischen Dramatik, ist für Deutschland eine Neuentdeckung. „Krum“, für das Thalia Theater ins Deutsche übersetzt, wird von Kornél Mundruczó, einem der wichtigsten ungarischen Theater- und Filmregisseure der Gegenwart, auf die Bühne gebracht. Sein jüngster Film „Pieces of a Woman“, bei den Filmfestspielen in Venedig 2020 u.a. für den Goldenen Löwen nominiert, gehört auf Netflix zu den erfolgreichsten Filmen des Jahres 2021. Mundruczó, der dem Thalia seit über 10 Jahren verbunden ist, inszenierte hier zuletzt die vielbeachtete Aktualisierung des Molnár-Klassikers „Liliom“ in Koproduktion mit den Salzburger Festspielen.

 

premiere im Oktober 2021, thalia theater

 

 

 

Foto: Armin SmailovicFoto: Armin Smailovic