Geisterritter

Geisterr
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von Cornelia Funke / Familienstück für alle ab 10 Jahre / für die Bühne bearbeitet von Beate Heine und Christina Rast / Regie Christina Rast

„Mit elf gibt es nichts Schlimmeres als Freunde, die dieselben Süßigkeiten mögen“,
findet Jon Whitcroft, der gerade von seiner Mutter auf ein Internat in Salisbury geschickt wurde. Obwohl, von seiner Mutter auf ein Internat geschickt zu werden, weil man ihren neuen Vollbart-Freund nicht mag und nächtelang Grabsteine mit seinem Namen gezeichnet hat, das ist vielleicht doch schlimmer. Oder in den nächtlichen Schatten der Kathedrale plötzlich von Geistern verfolgt zu werden, die einem nach dem Leben trachten. Und die einzigen, die einem vor dieser blutrünstigen Geisterschar und einem von Liebeskummer geplagten Ritter helfen können, sind ausgerechnet ein Mädchen und ihre verrückte Großmutter…

Von Ängsten und deren Überwindung, von Freundschaft und Zusammenhalt, von gruseligen Geistern, netteren Geistern und jahrhundertealten Rittern erzählt der Roman von Cornelia Funke. In den vergangenen beiden Jahren begeisterte die Inszenierung von „Reckless“ bereits über 35.000 junge Zuschauer. „Abgesehen davon, dass Ritter und Geister prinzipiell großartig sind, macht dieses Buch auch einfach Spaß. Neben dem Humor, einer sehr liebevollen Figurenzeichnung, der Schilderung der Erwachsenenwelt aus der Sicht eines 11-jährigen sowie unheimlichen, abenteuerlichen und blutigen Kämpfen mit Geistern, wird ganz nebenbei die Geschichte einer Freundschaft, die Loslösung vom Elternhaus, die erste große Liebe in Form der Entwicklung von „Mädchen sind doof” bis zum ersten Kuss und die Suche nach einem Platz in der Welt auf dem Sprung zum Erwachsenwerden erzählt.“ Christina Rast

 

Dauer 1:40h, keine Pause
Premiere 2. November 2012, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Der magische Funke springt schnell über: Die Uraufführung von Cornelia Funkes Roman „Geisterritter“ hat das Kinderpublikum im Hamburger Thalia Theater am Freitag zum Toben gebracht. Begeistert klatschten die jungen Zuschauer minutenlang und trampelten mit den Füßen – sogar Zugaben wurden verlangt. [...] Regisseurin Christina Rast zeigt Geisterspuk und Grusel – mit viel Humor und Komik. [...]  Ein beeindruckendes Bühnenbild – allem voran die Nachgestaltung des Kathedralen-Innenraums – gelang den Machern ebenso wie fantasievolle Kostüme. Ließen manche Effekte die Jüngsten im Saal den Atem anhalten – etwa wenn ein überdimensionaler Geist mit roten Augen auf der Bühne erscheint und seine langen, dürren Arme nach dem im Bett sitzenden Jon ausstreckt – oder bei Ritterkämpfen mitfiebern, sorgten witzige Einlagen schnell wieder für Aufheiterung. Ob Kröten-Klamauk in Zeldas Garten, eine peinliche Touristengruppe oder die Fahrt im Pappauto von Salisbury nach Stonehenge – nach dem Grusel folgt schnell befreiendes Gelächter. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren mehr als 35 000 Zuschauer „Reckless“ im Thalia Theater sahen, dürfte der Erfolg des neuen Familienstücks programmiert sein.“ - Focus


„Chefdramaturgin Beate Heine und Regisseurin Christina Rast bearbeiteten nun Funkes Spukgeschichte für die Bühne und landen vermutlich mit der aufwendig inszenierten, fabelhaft gespielten und für Kinder ab 10 Jahren geeigneten Aufführung einen neuerlichen Kassenknüller.“ - Hamburger Abendblatt


„Überhaupt halten sich Komik und Grusel die Waage in Christina Rasts einfallsreicher Inszenierung. Szenenapplaus gibt es, als Ella einen tumben Geist überlistet und als sie und Jon einen ersten zarten Kuss austauschen. Denn auch das Herz spielt in dieser rundum gelungenen Bühnenumsetzung von Funkes neuestem Roman eine wichtige Rolle.“ - Hamburger Morgenpost


„Im Hamburger Thalia Theater heißt das: tolle Kulissen, die mit ironischen Details den sprunghaften Kindersinn bei Laune halten. Auf Darstellerseite die nötige Exzentrik zwecks Anschaulichkeit; dramaturgisch eine gut verkraftbare Videospiel-Rasanz, dank welcher sich der Held über die verschiedenen Levels der Handlung zum Finale vorarbeitet.“ - Frankfurter Allgemeine Zeitung


„Nachdem das Thalia Theater in den letzten Jahren schon mit „Reckless“ einen Jugendroman von Funke inszenierte, folgt nun „Geisterritter“ mit einer ebenso spannenden und lustigen Bühnenfassung von Regisseurin Christina Rast. Sven Schelker, neu im Ensemble des Thalia Theaters und gerade erst von der Münchner Otto-Falkenberg-Schule gekommen, führt die Zuschauer dabei durch ein lebendiges und sehr liebevoll gestaltetes Bühnenbild.“ - Szene Hamburg

Ausgewählte Kommentare
Das Stück war aus meiner Sicht Gut :)
Die Schauspieler haben gut gespielt, das Bühnenbild hat mir gefallen und die Kostüme waren sehr schön <3
Besonders ein paar bestimmte Kostüme haben mir sehr gefallen.

Naja mehr verrat ich nicht. Da müsst ihr euch eben noch schnell eine Karte ergattern ;)
Jackie, 10.11.12
Schauspielerisch und ausstattungsmäßig wieder Spitzenklasse; allerdings kommt das Buch lange nicht an den Vorgänger heran; dessen Geschichte und damit auch das Vorgängerstück "Reckless" waren viel raffinierter aufgebaut als dieses.
Dirk Schneefuß, 01.01.13
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