Betrunkene

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von Iwan Wyrypajew / Regie Alexander Simon
Foto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft Angerer

„Sometimes when you’re drunk you can see better.“ (Damien Hirst)

 

In ungeahnte Wahrheiten treibt uns die neue Komödie des sibirischen Autors Iwan Wyrypajew und gewährt uns Einblicke in die nächtliche Trunkenheit einer europäischen Großstadt. Rund um ein Filmfest treiben hier angetrunkene Paare, Manager, Filmleute, Models und Prostituierte umher. Sie kommen aus dem Kino oder treffen sich mit Freunden, erzählen von ihren Erfolgen und Niederlagen und von den Dingen, die sie ändern wollen. Taumelnd gestehen sie sich ihre Angst vor Krebs oder wünschen sich Tote lebendig. Sie holen sich zurück, was das Leben ihnen genommen hat. Ihre Stimmen lassen das Unhörbare hörbar werden. Bis schließlich auch Gott aus ihnen heraus zu sprechen beginnt und eine Art Weltformel in diesem Chor der Engel erklingt. „Nur die Liebe ist wichtig, weiter nichts. Wenn du liebst, dann lebst du, wenn du nicht liebst, bist du ein verfickter Batzen Bauschaum“ ist nur eine Wahrheit dieses unglaublichen Konzertes.


Premiere 13. April 2014, Thalia gauss

PRESSESTIMMEN

„In einem mutig zupackenden Wurf inszeniert Ensemblemitglied Alexander Simon "Betrunkene" im Thalia in der Gaußstraße. [...] Die Darsteller, Rafael Stachowiak als Gustav, Cathérine Seifert als Laura, Matthias Leja als Karl und Oda Thormeyer als Magda, werfen sich mit Inbrunst und Lust am Slapstick in ihre Rollen. Jeder von ihnen hat einen kurzen, oft sehr komischen Moment, um ein Minidrama hochzukochen. Den ganzen Abend lang liegt eine Atmosphäre über der Bühne, als würde nach einer langen Kneipennacht gleich das Licht angehen. [...] Dieser heiter-schmerzhafte Abend dürfte sich [...] im Spielplan behaupten.“ - Hamburger Abendblatt
 
„Regisseur Alexander Simon – selbst im Thalia-Ensemble –  hat natürlich das Glück, bei seinen tollen Kollegen schauspielerisch aus dem Vollen schöpfen zu können. Die dürfen sich austoben. Neben den Akteuren überzeugen die farblich abgestimmten Kostüme bei den wechselnden Szenen- und Personenfolgen.“ - Hamburger Morgenpost