Lessingtag
e 2021 D
igital

Eine Plattform des Theater-Netzwerks mitos 21
Koproduziert von Thalia Theater Hamburg und
Dramaten - The Royal Dramatic Theatre, Stockholm

MORGEN IM THALIA THEATER
Aktuell

Wie weiter?

 

Liebes Publikum,


das Theater als Genre ist eine einzige Einladung, sich ständig neu zu erfinden. Eine Einladung, sich mit dem, was gerade ist, nicht abzufinden, sondern der Kraft der Phantasie zu vertrauen: mit Fratzenschneiden, Kostümwechsel, Autosuggestion und Selbstverwandlung. Wir sind nicht, die wir sind, wir können ganz andere sein, selbst wenn wir es uns selbst gerade nicht zutraun. Weil das so ist, feiern wir gerade im Angesicht des drohenden Endes das Neue, besingen das Leben, nicht den Tod.


Auf der Erde dürfen wir nicht spielen, fliegen können wir nicht, aber erfinden können wir, zum Beispiel ein „Theater der Lüfte“. Oder eine „telefonische Poesieambulanz“ für Menschen, die in Zeiten der Kontaktverbote allein sind. An den Fest- und Feiertagen konnten Sie im Stream einge unserer Repertoirevorstellungen sehen, und weitere werden wir ab Mitte Januar live aus dem Thalia Theater auf Ihren Bildschirm übertragen.


Ab 20. Januar finden die „Lessingtage 2021“ unter dem Motto „Stories from Europe“ digital statt, mit Aufführungen aus Moskau, Paris, Berlin, Budapest, Antwerpen und anderen Ländern. Ganz Europa kommt zu Ihnen nach Hause ins Wohnzimmer! Die Antwort des Thalia auf die Pandemie ist eine paneuropäische Couch: Verabreden Sie sich mit ihren lange nicht gesehenen europäischen Freunden in den Niederlanden, Frankreich, Polen, Russland, Italien oder Spanien bei einer Flasche Thalia Wein zum gemeinsamen und zeitgleichen „Besuch“!


„Offen bleiben!“ ist unsere Devise – gerade weil wir derzeit geschlossen sind.


Und natürlich: sobald wir wieder spielen dürfen, sind wir wieder für Sie da! Wir freuen uns auf Sie und Ihren Jubel, auf Ihre Freude an der Gemeinsamkeit, auf Streitbares und Diskursfähiges. Wir bereiten uns auf den Tag X vor, wo über ästhetische Erfahrung Gemeinschaft wieder erlebbar wird. Wann auch immer dieser Tag X sein mag.


Und falls Sie sich endlich mal wieder - man nimmt sich ja viel vor, kommt nur nicht dazu - richtig auf einen Theaterbesuch vorbereiten möchten, empfehlen wir Dörte Hansens „Mittagsstunde“, die „Jakobsbücher“ der Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk (für Freunde dicker Wälzer), Thomas Manns Novelle „Der Tod in Venedig“, Sasa Stanišić' „Herkunft“ oder gar den „Struwwelpeter“ über „unartige" Kinder…

Bis bald!
Joachim Lux

 

Joachim Lux, Hamburg 8.11.2020

(Zuletzt aktualisiert am 5.1.2020) 

 

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