Checkpoint Woodstock

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von Marina Davydova / Regie Marina Davydova / Uraufführung / Aus dem Russischen von Stefan Schmidtke
Bühne und Kostüme
Zinovy Margolin
Musik
Vladimir Rannev
Dramaturgie
Julia Lochte
Live-Musik
Vladimir Rannev (Pianist; Alternierend)
Laurenz Wannenmacher (Pianist; Alternierend)
Mit
Felix Knopp (Leonid Grossman, Direktor des Museums "Checkpoint Woodstock")
Merlin Sandmeyer (Moderator)
Sonya Levin (Moderatorin)
Victor Gonzales (Kellner; Alternierend)
Girish Kumar Rachappa (Kellner; Alternierend)
Luca Pawelka (Wasja; Alternierend)
Nicolás Vignolo (Wasja; Alternierend)

Jarryd Alexander Haynes (Kadett, aus der Kremlgarde)

 

Mit Dank an das Gogol Center Moskau und

Nikita Kukushkin, Sergey Galakhov, Georgy Kudrenko, Evgeny Kharitonov (Texanische Farmer),

Viktoria Isakova, Svetlana Bragarnik (Russische TV-Produktion)

Russland liebt es, Jubiläen und Geburtstage zu feiern. Anlässlich des kommenden 50. Geburtstags von Woodstock wurde hier in Moskau auf persönliche Bestellung von Vladimir Putin das Checkpoint Woodstock Museum errichtet und dem Besuch des US­-Präsidenten Donald Trump gewidmet. Wir heißen auch alle auswärtigen Gäste herzlich willkommen zu diesem wichtigsten Kulturereignis unserer Hauptstadt,“ heißt es zur Begrüßung der Besucher bei der feierlichen Eröffnung des Woodstock­ Museums in Moskau.

Die Zeremonie ist stilistisch eine Reminiszenz an die TV-­Serie „Santa Barbara“, die Oscar­verleihung und die Konzert­-Gala, die alljährlich zum „Tag der Polizei“ im Kreml stattfndet. Es gibt Grußbotschaften amerikanischer Farmer, die Russlandfähnchen schwenkend „Imagine“ singen, Frauenchöre verschiedener russischer Kleinstädte, die Songs von Janis Joplin und Jimi Hendrix einstudiert haben, Moskauer Schülerbotschafter, die die Biografen berühmter Beatniks auswendig rezitieren, die Formel von LSD an die Tafel schreiben und die psychedelische Wirkung referieren.

„Checkpoint Woodstock“ ist – im Angesicht einer Zeit, in der sich in Ost und West mehr und mehr rechte Bewegungen formieren – ein Requiem auf die Ära der 68er. Die performative Installation erzählt von sozialen Utopien und verlorenen Illusionen und ist zugleich eine Einladung zum Perspektivwechsel: Die russische Theatermacherin, Autorin und Leiterin des NET­Festivals Marina Davydova, der Bühnenbildner Zinovy Margolin und der Komponist Vladimir Rannev werfen zusammen mit einem internationalen Ensemble, von Moskau aus westwärts schauend, einen Blick zurück nach vorn, in unser aller Zukunft.
 

Koproduktion mit dem Lithuanian National Drama Theatre Vilnius in Kooperation mit dem Gogol Center Moskau.

 

Dauer 2:15h, keine Pause

Premiere 27. April 2019, Thalia Gauss

PRESSESTIMMEN

 „Ein kluger, vielschichtiger, immer wieder überraschender Abend.“ - Anke Dürr, nachtkritik.de, 28.04.2019

 

„Es ist eine ziemlich aufrüttelnde, aber auch desillusionierte Bilanz einer für Davydova global beendeten Epoche. Was die nächste bringen wird, ist völlig offen. Ein ungewöhnliches Theatererlebnis, das vielleicht manchmal die Sinne zugunsten des Kopfes vernachlässigt.“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 28.04.2019

 

Weitere Pressestimmen
Gastspiele

22.-24. November 2019

Vilnius

 

20. und 21. Juni 2019

Sibiu, Rumänien

Foto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft Angerer
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