Moby Dick

Moby Dick
von Herman Melville
Regie Antú Romero Nunes
In der Übersetzung von Matthias Jendis

Foto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft AngererFoto: Krafft Angerer
Vorstellungen
Do,15.12.201619:30 - 22:00 UhrKaufen
Pressestimmen Moby Dick
Pressestimmen Moby Dick in Wien

Rezension der Thalia-Schülerbotschafter

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Der Kritik der Welt vom 8.9.2013 kann ich nur beipflichten und bräuchte hier eigentlich nichts mehr zu schreiben. Es ist eine besondere Aufführung - dieses Theater arbeitet nicht mit Illusion, sondern mit Imagination und Emotion. Das Finale ist einfach erhaben! Ich fühlte mich am Schluss wie zweigeteilt - einerseits hatte ich das Gefühl, mit an Deck zu stehen und Zeuge dieses grandiosen, furchtbaren, nichts Gutes verheißenden Naturschauspiels des aus den Wogen aufsteigenden, weißen Meeresgottes zu sein, andererseits empfand ich als Zuschauer ein heftiges Triumphgefühl für ebendiesen, der sich jetzt für jede einzelne Harpune rächen wird. Auch unbedingt erwähnt werden muss die körperliche Leistung von allen und dass ein Schauspieler (Entschuldigung, dass ich seinen Namen nicht weiß) mit seinem sinnbildhaften Monstermonolog an seine Grenzen gehetzt wurde und zweimal verdienten Szenenapplaus erhielt. Unvergesslich!
Dirk Schäufele, 05.07.16

Ich hatte vorige Woche Gelegenheit die phantastische Inszenierung von ‚Moby Dick‘ hier bei uns im Burgtheater zu sehen und war – und bin es immer noch – begeistert. Diesen – so glaube ich – 900 Seiten umfassenden Roman für die Bühne zu adaptieren ist eine nicht leicht umzusetzende Aufgabe. Aber sie ist grandios gelungen. Wie da – nur durch die Ausdruckskraft von 8 hervorragenden Schauspielern – die jahrhundertealten Sehnsüchte wie Fern- und Heimweh oder auch die Angst vor Tod und Ungewissheit in den Köpfen der Zuschauer erzeugt werden, ist schier unglaublich. Der fast gänzliche Verzicht auf ein Bühnenbild und Requisiten – mit Ausnahme der Spritzflaschen und des tollen Einfalls mit dem Donner-Wellblech – trägt dazu bei, die fulminante schauspielerische Leistung der Darsteller noch mehr hervorzuheben. Ich habe mich einige Male dabei ertappt, nicht mehr im Theater zu sein, sondern an Bord der Pequod; einer der Matrosen zu sein, der das Seil in seinen Händen durchlaufen fühlt. Herzlichen Dank für dieses einmalige Theaterereignis und auf Wiedersehen in Wien oder Hamburg!
Kurt Hieke, 19.05.16

Ein toller Theaterabend! Die acht Schauspieler waren einfach nur grandios. Was für eine Leistung! Habe selten so ein intensives Theatererlebnis gehabt. Man hat mit den Jungs regelrecht mitgelitten und gelacht. Tolles Stück!
Anja, 12.07.15

Ich kenne das Buch gut und auch die Beweggründe Herman Melvilles. Und hatte meine Bedenken, doch auch das Vertrauen in das Theater mit all der vielen Information über den Walfang, den Gesellschaftlichen Aspekten und den teilweisen Längen im Roman klarzukommen. Und dann das: Was für ein tiefes, großes und seelisch kraftvolles Ganzes habe ich nicht nur gesehen, nein - erlebt gestern Abend!! Mehr kann sich ein Autor nicht wünschen als so umgesetzt zu werden. Diese acht Männer hätte ich sämtlich küssen können, so glücklich haben sie mich gemacht. Was für eine Ensemble-Leistung von jedem einzelnen. Besonders bei den Chören hatte ich das Gefühl, an einer energetischen Zapfsäule angeschlossen zu sein und einfach vollzutanken. Was für eine könnerhafte Leidenschaft. Ruht Euch aus Männer, ich werde Euch wiedersehen!! Aye
Karime Vakilzadeh, 21.11.14

Was für eine Aufführung: tief, traurig, bewegt und bewegend! Großartig!
Aus dem Gästebuch , 19.11.14

zuviel
Was zuviel ist ist zuviel....
Vorab: Es war eine tolle und beeindruckende Leistung der 8 Schauspieler - und die Umsetzung des Lebens auf einem Walfängerschiff auf einer Bühne mit wenigen Mitteln halte ich auch gelungen. Aber meine Ohren klingen noch jetzt, denn ich nwar 2 1/2 Stunden Lärm ausgesetzt. Warum musste immer so gebrüllt werden- und da alls 8 immer wieder eine Person darstellten, dann auch noch in 8facher Männerkraft? Unendliche Monologe, die inhaltlich unverfolgbar sind und nur Resekt hervorrufen vor dem Gedächtnis der Schauspieler. Scheinbar fand das dann auch der Regisseur und baute einige lustige Szenen von Badenden Männern ein, die dann auch mal nackte Hintern zeigten. Nun denn. Muss ich nicht unbedingt im Theater sehen. Am Schluss füllt sich die Bühne und die deutsche Sprache geht auch verloren.... nach 2 1/4 Stunden im Dauerzuhörstress konnte ich diese Szene nicht mehr verstehen. Ok, Walfänger in größeren Mengen deren Schiffe dann untergehen... ich war erleichert, als der letzte Vorhang fiel und ich es geschafft habe. Es ist sicherlich eine besondere Vorstellung, ich muss sie mir bestimmt kein zweites Mal anschauen
Heike Kaiser, 18.06.14

Offenbarung
Obzwar ich das Stück schon dreimal gesehen habe: immer wieder eine Offenbarung.
Großartig= der Cetologe Pohl!
aus dem Gästebuch, 16.06.14

phänomenal
ich war gestern abend in der vorstellung und ich bin sprachlos.. ich gehe seit fast vierzig jahren ins theater.. ein-, zweimal in der woche.. und ich muss gestehen.. ich habe noch nie vergleichbares gesehen… wow.. die schauspieler.. einzeln.. als team.. die regie.. die bilder.. einfach alles.. phänomenal..
Klaus Maaß, 07.04.14

Inszenierung des Jahres
Ich war jetzt im März bereits zum zweiten Mal in Hamburg, um mir Moby Dick anzuschauen. Ich bin immer noch begeistert und beeindruckt. Tolles Stück, tolle Inszenierung und grandiose Schauspieler! Die Spielzeit ist zwar noch lange nicht vorbei, aber Moby Dick wird wohl meine persönliche Inszenierung des Jahres!

Sabrina Koch, 24.03.14

Grandios
Grandioser Theaterabend
Vielen Dank für einen tollen Theaterabend. Die Schauspieler sind wirklich grandios. Ich verstehe hier einige Kritiken nicht, sollen sich denn Walfänger extra etwas anziehen (obwohl kurz vor Sumatra) damit sich einige Theatergänger nicht belästigt fühlen von nackten Oberkörpern. Natürlich hat das Stück einige Längen. Braucht man eine so ausführliche Erklärung über den Pottwal, obwohl grandios gespielt ? Aber wer genau hingehört hat, merkt das in den Texten der Walfänger doch sehr viel über das Leben der Menschen steckt, über deren Antrieb und auch Leid. Auch hat das minimalistische Bühnenbild dazu beigetragen, dass alle Konzentration nur bei den Schauspielern ist. Also ich bin begeistert, weiter so. Tolle Regie, tolles Stück, tolle Schauspieler und ein tolles Haus !!!
Ralf Stech, 18.03.14

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