Der Ring: Rheingold/Walküre

Der Ring: Rheingold/Walküre
nach Richard Wagner und Altvätern
Regie Antú Romero Nunes



Nicht nur das amerikanische Fernsehen oder aktuelle Kinofilme verarbeiten über mythologische und märchenhafte Figuren wie Drachen, Zwerge, Götter und Riesen die Themen von Politik, Gier nach Macht und den Kampf der unterschiedlichen Kulturen, sondern auch die deutscheste aller deutschen Sagen: die Nibelungen. Das Rheingold, in der Form eines Ringes, steht hier für ein Machtpotenzial, das zur Herrschaft über die Welt befähigt. Eigentlich am Grund des Rheins deponiert, kann diesen Ring nur jener erzwingen, der auf die Liebe verzichtet. Mit Alberichs Raub des Goldes setzt sich die Handlung in Gang. Götter, Riesen und Menschen werden in der Folge darum ringen, um zu herrschen oder ihre Schulden zu begleichen. Und bald wird klar: Wer den Ring begehrt, ist dem Untergang geweiht. In einer Welt, bestimmt von göttlichen Gesetzen und unmenschlichen Verträgen, geschehen nun die seltsamsten Verwicklungen, die erbärmlichsten Morde und die traurigsten Liebesgeschichten. Die Götter fallen, die Helden scheitern, und auch die Menschen werden am Ende an ihrer imperialen Machtpolitik zu Grunde gehen.

Richard Wagner griff diesen mittelalterlichen Stoff 1848 für seinen berühmten vierteiligen „Ring“-Zyklus auf. Und auch Friedrich Hebbels dreiteiliges Schauspiel über die Nibelungen entsteht fast zum selben Zeitpunkt, als stünden sie in einem Wettstreit. Der eine schreibt fünf Jahre daran, und der andere braucht ganze 26 Jahre für Komposition und Libretto. Antú Romero Nunes bringt in einem großangelegten Projekt Opern- und Schauspielvorlage zusammen. In „Rheingold/Walküre“ steht die Welt der Götter und der Fluch um die Götterburg Walhall im Zentrum der Geschichte.

Premiere am 25. Oktober im Thalia Theater

Pressestimmen zu Der Ring: Rheingold/Walküre

Auch als Marathon:
NIBELUNGEN! Der ganze Ring
nach Richard Wagner, Friedrich Hebbel und Altvätern
Regie Antú Romero Nunes

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Der Ring
Romero Nunes Ring ist ein Abend fantastischer, mystischer Bilder und enormer Körperlichkeit. Der Alberich des André Szymanski ist eine Meisterleistung der körperlichen Beherrschung und von beeindruckender Intensität. Leitmotivisch durchzieht den Abend die Tatsache, dass unser Leben mit dem Tod endet und unser Leben endlich ist. Mit einer archaischen Bilderflut wird der Zuschauer mit dieser Tatsache der Endlichkeit konfrontiert, die man doch so gerne verdrängen würde. Nunes Theater lebt aus seiner mystischen Bilderwelt.
Ein Theaternarr
Reiner Schmedemann
Reiner Schmedemann, 14.12.14

Gigantische Inszenierung
"Eine gigantische Inszenierung - gerade durch die Reduktion auf das Wesentliche."
Aus dem Gästebuch, 27.10.14

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