Najem Wali

Lesung und Gespräch
Bagdad Marlboro
von Najem Wali


Am 4. Februar um 20.30 Uhr in der Theaterbar Nachtasyl

Seit Jahrzehnten herrscht Krieg im Irak. Chaos und Willkür bestimmen in dieser ewig umkämpften Region den Alltag der Menschen. In seinem furiosen Antikriegsroman „Bagdad Marlboro“ erzählt der irakische Autor Najem Wali die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem irakischen Dichter und einem amerikanischen Leutnant der US-Armee. Beide verbindet die Liebe zur Poesie; beide werden zu Mördern. Auf äußerst komplexe Art und Weise verknüpft Wali das Schicksal der Menschen im Irak mit dem Schicksal der amerikanischen Soldaten, die im zweiten und dritten Golfkrieg im Irak gekämpft haben. Der Wahnsinn des Krieges und die unausgesprochenen Traumata, die daraus resultieren, unabhängig von Herkunft und Religion, sind das alles bestimmende Thema dieses eindringlichen Romans. Najem Wali ist Anfang der 80er Jahre aus dem Irak geflohen und lebt seit 1990 in Deutschland. Thalia-Schauspieler Sven Schelker wird Auszüge aus „Bagdad Marlboro“ lesen. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch zwischen Najem Wali und der Literaturkritikerin Gabriele von Arnim statt.
Gefördert von der Initiative „Künstler für die Menschenrechte“

Eintritt 8 Euro

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