Ein Abend über Russlands Stürme

Film und Lesung
mit Vladimir Sorokin

Russland ist in Bewegung: Nicht erst seit der Verhaftung der Mitglieder von Pussy Riot zeigt sich, dass Putins ultimatives Bestreben der Machterhalt ist. Vladimir Sorokin – einer der wichtigsten Autoren der russischen Gegenwartsliteratur – ist als Kritiker der politischen Klasse Russlands heftigen Angriffen regimekonformer Akteure ausgesetzt. An diesem Abend wird er aus seinem neuen Roman „Schneesturm“ lesen und mit feinstem ironischen Gespür die Lähmung der russischen Gesellschaft nachzeichnen. Ulrich Hufen, der sich nach dem Studium der Slawistik als Autor diverser Radiofeatures zu Themen der russischen Gesellschaft einen Namen gemacht hat, wird die deutschen Passagen lesen und mit Sorokin sprechen. Auch Hugh Williamson, der bei der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) Bereichsleiter für Europa und u.a. die russische Föderation ist, haben wir auf das Podium geladen, um gemeinsam auf die aktuelle Situation Russlands zu blicken. Zuvor werden Ausschnitte eines von Hufen produzierten Features zu hören sowie ein Film von HRW zu sehen sein, in dem die Instabilitaten vor der Wahl Putins deutlich werden: „Russia – Acting Up“. In den kurzen Portraits von russischen Umweltschützern, Internetaktivisten, Künstlern, Musikern, Journalisten und Anwalten zeigt sich die Vielfalt der kritischen Stimmen aus dem russischen Volk.

Im Anschluss findet eine Diskussion mit Russland-Spezialist Ulrich Hufen, Hugh Williamson, Human Rights Watch und Vladimir Sorokin statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation vom Thalia Theater mit Human Rights Watch.





 

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