Der gestiefelte Kater

in einer Fassung von Wolf-Dietrich Sprenger
Familien- und Kinderstück ab 6 Jahren

So wie sich Cornelia Funkes neuer Roman auf Abenteuerreise ins Herz der Grimmschen Märchen- und Lebenswelt begibt, taucht auch Wolf-Dietrich Sprenger mit seinem „gestiefelten Kater“ ein in Grimms Phantasiegebilde.
Als der arme Müllerssohn Hans nichts als einen wertlosen Kater von seinem Vater erbt, der nach roten, maßgeschneiderten Stiefeln verlangt, ahnt er nicht, welch große Geschichte sich dahinter verbirgt. Er erfüllt dem Kater kopfschüttelnd seinen Wunsch und wird schließlich reich und angesehen durch die List des Tieres – und heiratet dazu noch eine bezaubernde Prinzessin. Wo der Kater im Märchen die Macht selbst an sich reißen will, kämpft er in Sprengers Interpretation mit allen anderen zusammen gegen den König, der eigentlich ein böser Zauberer ist.

Übernahme vom Schauspielhaus Bochum

Premiere am 7. November 2010 im Thalia Theater

Pressestimmen zu Der gestiefelte Kater
 
Kommentare

Toll
Liebes "Gestiefelte Kater"- Ensemble,
ganz herzlichen Dank dür die turbulente, tolle, pfiffige Vorstellung.
12.12.2012

Dörte Jensen, 04.01.13

Vielen Dank
Vielen Dank für dieses wunderbare Kinderstück! Wir hatten allergrößten Spaß und sämtliche Kinder eine große Freude. Das beste aber fanden wir: dieses Stück setzt sich auf unterhaltsame und kindgemäße Art mit Themen auseinander, die gerade so wichtig und aktuell sind, dass vor allem unsere Kinder davon betroffen sein werden. Selten haben wir im Anschluß so interessant sprechen können über Macht, Geld, Gier einerseits und die Vision einer gemeinschaftlichen Welt andererseits. Es war toll, mit den Kindern über Hans zu sprechen, der freiwillig auf Macht verzichtet. Über den Kater, der den Plan hat, sich so lange zu streiten, bis man sich einigt (!!!). Über den Begriff der Demokratie und des Miteinander: "Wenn man richtig zusammen hält, wird es ganz leicht auf der Welt!" - Danke für diese wichtige Auseinandersetzung in einer intelligenten Umsetzung, und das alles in dieser wunderbar clownesken Manier - vor allem mit einem ganz "unpelzigen", dafür aber brillanten und ungemein scharfsinnigen Kater, der für viel Gesprächsstoff sorgt. Schön, dass auch Theater für Kinder zum Nachdenken und Diskutieren anregen darf!
Christina Marquardt, 17.12.11

Kein Stück für Kinder
Kein Stück für Kinder Vorab: Gerade kleine Kinder brauchen klare Erzählstrukturen, kontrastreiche Charaktere und die Chance, die Motive und Seelenlager der Figuren entziffern zu können. Im Theater fehlt zudem die vermittelnde Instanz des epischen Erzählers, sodass die Figuren hier noch eindeutiger und individueller sein müssen, damit ihr Anteil an der Handlung verstanden werden kann. Sprengers Stück hat in all diesen Punkten die Latte gerissen; wir waren maßlos enttäuscht. Zur Kritik: Man fühlt sich doch arg an das Regietheater der '70er erinnert, wenn man Sprengers Figuren auf der Bühne wild gestikulierend durcheinander plappern oder gar schreien hört und sieht. Das ganze Stück ist schrill, laut und eindeutig übersteuert; keines der Kinder aus unseren beiden Klassen war in der Lage, den Handlungsverlauf adäquat zu erfassen, die Motive der Figuren zu verstehen oder gar den Kater als Kater zu identifizieren. Die dahingebellten, durcheinander sausenden Dialoge sind ohne Sinn und Inhalt; trotzdem stehen sie (allein) im Vordergrund. Das Bühnenbild ist spartanisch und vermittelt den Kindern kaum, an welchem Ort die Figuren derzeit eigentlich spielen. Die Szenenwechsel wirken willkürlich. Die Gags ("Ich nehm' das hohe 'C', das ist gesünder!") sind weitestgehend nicht lustig. Es war nicht verwunderlich, dass unsere Schüler schon nach kurzer Zeit aus dem Stück ausgestiegen sind und schon nach einer Viertelstunde zu quängeln begannen und nur noch raus wollten. Mir ist klar, dass Sie dies hier nicht veröffentlichen werden, und niemand verlangt, dass Ihr Thalia sich ebenfalls in das Kielwasser des sog. 'neu verföhnten' Mainstream einordnen und dessen Duktus wiederholen soll. Aber nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass wir uns um rund 70x Eintrittsgeld betupft sehen, wenn alle Kinder ihren Eltern daheim erzählen, dass es im Theater "doof", "öde" und "langweilig" und "ätzend" war, und wir dann zur Zielscheibe der Kritik werden.
Michael Schulz, 04.12.11

Reiner Klamauk!
Reiner Klamauk! Schade, dass der Regisseur unseren Kinder und ihren Eltern nicht mehr Sprachwitz, feinen Humor und Sinn für die leisen Zwischentöne zutraut. (Kein Vergleich mit Cornelia Funke möglich!!!) Alles ist laut, wirkt flach und bietet keinen Raum für eigene Gedanken: Die Kinder werden leider sehr plump animiert. Lediglich meinem Kind zuliebe bin ich bis zum Ende geblieben. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Schultheateraufführung ... dort wurde bislang wesentlich innovativer, spannender und stringenter erzählt. Und übrigens: Auch das sehr konventionelle Bühnenbild und der abrupte sehr platte Medieneinsatz passen so gar nicht in mein sonst selten enttäuschtes Thalia-Erwartungsschema. Für mich ein verschenkter Sonntagmittag. für mein Kind (7 Jahre) eine ganz nette Unterhaltung mit wenig Nachhall!
Dagmar Venohr, 30.10.11

Danke!
Es hat uns sehr gut gefallen. Es hat sich gelohnt, dem "Schneesturm" zu trotzen. Danke!! Klasse 6b/Gymnasium Hochrad
Aus dem Gästebuch, 23.12.10

Für wenig Mäuse zum gestiefelten Kater: Die Leselernhelfer im Weihnachtsmärchen
Von solch einer Inszenierung dürfte manch Hamburger Theaterintendant träumen: Ausverkauftes Haus, überzeugende Darsteller und ein Publikum, das begeistert jede neue Wendung auf der Bühne lautstark kommentiert – willkommen beim „Gestiefelten Kater“ mit den Mentor-Lesekindern. Dank verschiedener privater Spender, die geholfen haben, die Theaterkarten zu finanzieren und natürlich dank des Thalia-Theaters, das dieses Projekt durch großes Entgegenkommen im Preis möglich gemacht hat, erlebten die Lesekinder und ihre Mentoren einen – im wahrsten Sinne des Wortes – mitreißenden Sonntagvormittag im kalten November. Die Schauspieler rund um Philipp Hochmair als Kater mit den roten Stiefeln boten dabei „Mitmach-Theater“ im besten Sinne und schafften es spielend auf die Reaktionen des jungen Publikums einzugehen. Und auch für die großen Theatergäste gab es einiges zum Lachen – so etwa, wenn Günter Schaupp als ältester Sohn des Müllers jedes Mal, wenn das Licht im Saal angemacht wurde, um den verschwundenen Esel zu suchen, lautstark forderte: „Licht aus! Wir müssen sparen!!!“ So lässt sich dieser Theaterbesuch wohl am besten mit den Worten meines Lesepatenkindes Mark zusammenfassen, der eine Woche später strahlend erklärte: „Es war super!“ Und auf die Nachfrage, was genau denn so super war, kurz und bündig ergänzte: „Alles!!“
Matthias Ludynia, 15.12.10

Herzlichen Glückwunsch
Ich war begeistert! Tolles Ensemble! Klasse Regiearbeit von Wolf-Dietrich Sprenger! Herzlichen Glückwunsch für die klasse Vorführung! Besonders gut hat mir das Improvisieren im Zusammenspiel mit den Kindern gefallen! BRAVO!
Ralf Kuhlemann, 09.12.10

Wunderbare Märcheninszenierung
Das hat Spaß gemacht! Nicht nur meine Kinder, auch ich konnte mich köstlich amüsieren. Ein einfaches aber schönes Bühnenbild und enorm motivierte Schauspieler lassen die 80 Minuten kurzweilig werden. Sehr schön das Gezanke der Brüder untereinander, das Spiel mit dem Verfolger, die Sonnenbrillen, das Baden im See. Ganz besonderen Dank an Philipp Hochmair für die Darstellung des Katers! Meine Kinder fragten nach der Aufführung, wann sie das Stück noch mal sehen dürfen. Besser kann eine Kritik des Zielpublikums wohl nicht sein. Ich antwortete: „Ich habe einen Plan…!!!!! Detlef Götz Abonnent
Detlef Götz, 08.12.10

Eine wunderbare Vorstellung
Eine wunderbare Vorstellung! Frisch und mit vielen neuen Ideen inszeniert und grandios gespielt, so dass auch meine Kinder (7 und 11) voll des Lobes waren. Unbedingt ansehen!
Kirsten Gerhard, 05.12.10

witzig, interaktiv und zeitgemäß
Eine gelungene Interpretation des Märchens, witzig, interaktiv und zeitgemäß. Einfach wunderbar, besonders der Kater ("ich habe einen Plan"). Vielen Dank.
Anke Bracht, 21.11.10

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