Der gestiefelte Kater

Der g
estiefelte K
ater

in einer Fassung von Wolf-Dietrich Sprenger / Familien- und Kinderstück ab 6 Jahren

Als der arme Müllerssohn Hans nichts als einen wertlosen Kater von seinem Vater erbt, der nach roten, maßgeschneiderten Stiefeln verlangt, ahnt er nicht, welch große Geschichte sich dahinter verbirgt. Er erfüllt dem Kater kopfschüttelnd seinen Wunsch und wird schließlich reich und angesehen durch die List des Tieres – und heiratet dazu noch eine bezaubernde Prinzessin. Wo der Kater im Märchen die Macht selbst an sich reißen will, kämpft er in Sprengers Interpretation mit allen anderen zusammen gegen den König, der eigentlich ein böser Zauberer ist.

 

So wie sich Cornelia Funkes neuer Roman auf Abenteuerreise ins Herz der Grimmschen Märchen- und Lebenswelt begibt, taucht auch Wolf-Dietrich Sprenger mit seinem „gestiefelten Kater“ ein in Grimms Phantasiegebilde.

 

Übernahme vom Schauspielhaus Bochum

 

Premiere 7. November 2010, Thalia Theater

PRESSESTIMMEN

„Regisseur Wolf-Dietrich Sprenger lässt gleich eine ganze Menge roter Schuhe zur Auswahl aus dem Bühnenhimmel regnen. In seiner hinreißend frechen und komischen Adaption des Grimm-Märchens hat ein böser Zauberer die Hände im Spiel. […] Jedenfalls zaubert Christoph Jacono mit seinem Dirigierstab Klänge, feuert die Akteure an und begleitet ihre Lieder. Philipp Hochmair spielt tierisch intensiv das Katzenvieh und spannt das Publikum ein, ihm bei seinem Plan zu helfen.“ -  Hamburger Abendblatt

 

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Ausgewählte Kommentare
Reiner Klamauk!
Schade, dass der Regisseur unseren Kinder und ihren Eltern nicht mehr Sprachwitz, feinen Humor und Sinn für die leisen Zwischentöne zutraut. (Kein Vergleich mit Cornelia Funke möglich!!!) Alles ist laut, wirkt flach und bietet keinen Raum für eigene Gedanken: Die Kinder werden leider sehr plump animiert. Lediglich meinem Kind zuliebe bin ich bis zum Ende geblieben. Jetzt freuen wir uns auf die nächste Schultheateraufführung ... dort wurde bislang wesentlich innovativer, spannender und stringenter erzählt. Und übrigens: Auch das sehr konventionelle Bühnenbild und der abrupte sehr platte Medieneinsatz passen so gar nicht in mein sonst selten enttäuschtes Thalia-Erwartungsschema. Für mich ein verschenkter Sonntagmittag. für mein Kind (7 Jahre) eine ganz nette Unterhaltung mit wenig Nachhall!
Dagmar Venohr, 30.10.11
Das hat Spaß gemacht! Nicht nur meine Kinder, auch ich konnte mich köstlich amüsieren. Ein einfaches aber schönes Bühnenbild und enorm motivierte Schauspieler lassen die 80 Minuten kurzweilig werden. Sehr schön das Gezanke der Brüder untereinander, das Spiel mit dem Verfolger, die Sonnenbrillen, das Baden im See. Ganz besonderen Dank an Philipp Hochmair für die Darstellung des Katers!
Meine Kinder fragten nach der Aufführung, wann sie das Stück noch mal sehen dürfen. Besser kann eine Kritik des Zielpublikums wohl nicht sein. Ich antwortete: „Ich habe einen Plan…!!!!!

Detlef Götz
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Detlef Götz, 08.12.10
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