Junges P
ublikum

Dramatisch günstig - Angebote für Studierende und Auszubildende

ALLES, ABER GÜNSTIG – Ein Überblick über unsere Angebote:

Mit unseren Angeboten speziell für Studierende, Auszubildende, Freiwilligendienstler und Schüler
gibt es keinen Grund mehr, nicht ins Theater zu gehen!

 

freiKartE

Alle Erst- und Zweitsemester der Hamburger Universitäten bekommen in den ersten vier Monaten des Wintersemesters kostenlose
Tickets für ausgewählte Vorstellungen.

 

JugendWahlAbo (bis 30 Jahre)

Die günstigste Möglichkeit, regelmäßig ins
Thalia (Alstertor & Gaußstraße) zu gehen: 1 Mal zu sechst, 3 Mal zu
zweit oder 6 Mal alleine. Stücke frei wählbar (ausgenommen Premieren & Sonderveranstaltungen), Sitzplätze in allen, nach Möglichkeit in den besten Kategorien. Für 51€

 

JugendFestAbo (bis 30 Jahre)

hat alle Vorzüge des FestAbos: An acht Terminen
stehen in der Regel alle Stücke der Saison auf dem Kalender. Der
Einstieg in das Abo ist jederzeit möglich. Ab 60 €

 

 

ThaliaCampus– Theatertage für Studierende 

Der Juni ist der Studierenden-Monat: Spannende Workshops und Führungen bieten Einblicke in
die Arbeit vor und hinter den Kulissen. Von Schauspiel über Kostümfärberei bis hin zur Kommunikation und Geschäftsführung – für jeden
ist etwas dabei. Die Vorstellungsbesuche im Thalia und der Gaußstraße gibt es in diesem Zeitraum für Studierende zu besonders
günstigen Preisen. thalia-theater.de/campus

 

Theaterspielen beim Thalia Treffpunkt

 

Junge Freunde (bis 30 Jahre) & Freunde30+ (ab 31 bis 35 Jahre)

erfahren zuerst, was im Thalia Theater geschieht, kommen in den Genuss von
Probenbesuchen, schauen hinter die Kulissen oder entdecken auf
Gastspielreisen die (Theater-) Welt. Junge Freunde zahlen 1 € pro
Lebensjahr/Spielzeit; Freunde30+ 75€/Spielzeit. thalia-freunde.de

 

Viel Theater für kleines Geld

Für 11 Euro ins Thalia am Alstertor in der Innenstadt & in der Gaußstraße in Altona.

 

Partys & Konzerte

In der Theaterbar Nachtasyl finden regelmäßig Konzerte
und Partys zwischen Subkultur und zeitgenössischer Popmusik statt.

 

Unbegrenztes SchauspieL

Die ThaliaCard bietet dir Theater zum halben Preis über die gesamte Spielzeit – so oft du willst, wo du willst.
Eine optimale Variante für alle Viel-ins-Theater-Geher, sozusagen die BahnCard 50 fürs Theater.
Die Thalia Card kostet 99 Euro und ist 12 Monate gültig.

 

Großes Theater – kleiner Preis

Einmal im Monat ist Theatertag!
An diesem Tag erhältst du alle Karten für 50% des Normalpreises am Alstertor und in der Gaußstraße.

 

Deine stramme Packung Altona

Für einmalig 93 Euro kommst du in den Genuss von 6x Theater in der Gaußstraße und
nach dem Theaterabend sparst du weiter bei unseren Partnern in der Nachbarschaft!
6PackAltona – Dein Platz in Altona allein oder mit Freunden.

 

Werde ein Teil von uns

Als junges Mitglied der Thalia Freunde erfährst du zuerst,
was im Kosmos Thalia Theater geschieht und bist bei exklusiven Events dabei.

 

Jobs und Praktika

Ob in der Videoabteilung, bei Produktionen, in der Kommunikation oder Grafik: Das Thalia Theater schreibt regelmäßig
Hospitanzen für Produktionen oder Praktika für längere Zeiträume
in verschiedenen Abteilungen aus.

Ausblick neue Saison

Iphigen
ia

Erste Einblicke bei der Voraufführung am 16. Juni um 19:00 Uhr

"H"
100 seconds to midnight

Erste Einblicke bei der Werkstatt von Robert Wilson am 2. Juli 2022 um 20:00 Uhr

Theater mitte
ndrin & hinter
den Kulissen

Unser Thalia Treffpunkt hält Theaterprojekte zum Mitmachen für junge Leute & für alle bereit.
Hier können Interessierte ins Spiel kommen, Theater, Performance und andere Kunstformen in Cross-Over-Projekten erkunden und kennenlernen.

Thal
ia Freunde

Als junges Mitglied der Thalia Freunde erfährst du zuerst, was im Kosmos Thalia Theater geschieht und bist bei exklusiven Events dabei.

6Pack A
ltona

Mit dem 6Pack Altona kannst du machen was du willst - und dabei sparen! Kombiniere Deine Theatererlebnisse ganz flexibel: Für einmalig 93 Euro kannst du 1 Mal zu sechst, 2 Mal zu dritt, 3 Mal zu zweit oder 6 Mal allein Vorstellungen in der Gaußstraße besuchen. Die Veranstaltungen können frei aus dem Spielplan der Gaußstraße ausgewählt werden (außer Premieren).

Jobs & Pr
aktika

Das Thalia Theater bietet immer wieder spannende Jobs und Praktika. Erfahrt hier mehr!

DU UND DAS THALIA THEATER - Juni/Juli 22

 

Lust auf Theater aber keinen Plan, womit du anfangen sollst? Hier findest du unsere Juni/Juli THALIATIPPS, diesmal unter dem Motto:

 

Eine Reise in Vergangenheit und ferne Welten

 

 

Körber Studio Junge Regie 

Als Laboratorium für neue Theaterformen präsentiert das Körber Studio Junge Regie die große Bandbreite von Themen und ästhetischen Ansätzen, mit denen sich die Theatergeneration der Zukunft auseinandersetzt. Zum 18. Mal sind Studierende aus den Regiestudiengängen der deutschsprachigen Hochschulen eingeladen, ihre Inszenierungen zu zeigen und mit dem Publikum und untereinander über Aufführungen und Arbeitsweisen ins Gespräch zu kommen. Hamburg wird so zum Treffpunkt für junge Theaterschaffende, für ein theaterinteressiertes Publikum und für die deutschsprachige Theaterszene.

An fünf Tagen stehen 13 Arbeiten auf dem Programm, die von den Hochschulen fürs Festival nominiert wurden, darunter auch eine Inszenierung aus Tschechien von der Janáček Academy of Performing Arts aus Brünn (Brno), die als internationale Gasthochschule am Festival teilnimmt. Das Festival ist ein Gemeinschaftsprojekt des Thalia Theaters, der Körber-Stiftung und der Theaterakademie Hamburg unter der Schirmherrschaft des Deutschen Bühnenvereins

TERMINE: 01.-05. Juni 2022 IM THALIA THEATER

 

 

Das Monster

von Madame Nielsen / Szenische Einrichtung Ben Nobiling

„At the bottom of the darkness there is a hole. That’s where the darkness comes in. And that is the only way out.“ 

Ein junger Europäer kommt Anfang der 90er Jahre nach New York. Er sucht die legendäre Performancetruppe The Wooster Group auf, um der neue Willem Dafoe zu werden, der neue Messias, auch ohne Geld und ohne Dach über dem Kopf. Alles, was er hat, ist eine mysteriöse Telefonliste. Auf gut Glück wählt er eine Nummer und betritt eine Parallelwelt aus bizarren Ritualen, Wahnsinn und Warhol-Werken. In Zeitschleifen pendelt er rastlos zwischen den Welten hin und her oder streift durch die einsamen, aber überlaufenen, fremden, aber vertrauten Straßen. Immer auf der Suche nach – Ja, wonach? Nach was?  Dem Schein von Wahrheiten? Der Unterscheidung von Alptraum und Realität? 

TERMINE: 07. Juni 2022, 20:30 Uhr, Szenische Lesung im Nachtasyl 

 

 

Heim | Weh

Kinderkuren in Deutschland / Ein dokumentarischer Theaterabend von Gernot Grünewald

„Das vergessene Trauma der Verschickungskinder ist einer der größten Skandale der 50er bis 80er Jahre – bisher nicht wahrgenommen, nicht erforscht, nicht annähernd aufgedeckt.“ Anja Röhl

Geschätzt um die 8 Millionen Kinder, oft noch im Vorschulalter, wurden bis weit in die 1980er Jahre hinein ohne ihre Eltern in wochenlange Kinderkuren geschickt. Diese Zeit war für die Kinder größtenteils keine Erholung, sondern geprägt von Heimweh, Einsamkeit, Zwang und Gewalt. Erfahrungen - oft nicht erinnert oder verdrängt -  die bei den Betroffenen die Haltung zum Leben unerkannt prägten. Was als „Kindererholung“ bezeichnet wurde, war nicht nur ein gutes Geschäft, sondern setzte an Nord- und Ostsee, im Allgäu und im Schwarzwald, das Erziehungsideal und das Menschenbild der Nazi-Zeit fort – oft mit dem gleichen Personal und unerträglichen Folgen für die Opfer. 

TERMINE: 08. Juni 2022, 20:00 Uhr / 11. Juni 2022, 20:00 Uhr IM THALIA Gauss

 

 

Altona macht auf

Sehnsuchtsfenster & Balkontheater / Das NachbarschaftsFest

Bevor die Bewohner:innen Altonas am 23.6. und am 30.6. im Rahmen der partizipatorischen Stadtteilperformance ALTONA MACHT AUF! an allen Ecken und Enden des Stadtteils aufmachen und ihre „Sehnsuchtsfenster & Balkontheater“ präsentieren, kommen sie am 9.6. im Thalia Gaußstraße zusammen, um dort einen Vorgeschmack auf die Stadtteilperformance zu geben – und um zusammen zu feiern! Alle sind herzlich eingeladen, sich u.a. von dem Elektro-Punk-Musiker Knarf Rellöm und dem Singer-Songwriter Ove Thomsen durch einen Abend führen zu lassen, wie es ihn nur in Altona geben kann – durch einen Abend, der ein Fest sein wird!

TERMIN:  09. Juni 2022, 19:00 Uhr IM THALIA Gauss, Eintritt frei

 

 

Thalia Vista Social Club

von Erik Gedeon

"Buckel hin, Falten her, auch mit schütterem Haar und steifem Nacken lässt es sich richtig rocken. Diesen Alten kann selbst der Tod nichts anhaben. Zum Heulen schön!" - Hamburger Morgenpost

Der Thalia Vista Social Club unter der Leitung von Erik Gedeon verschafft Ihnen den Genuss Ihres musikalischen Lebensabends schon jetzt! Um Jahrzehnte gealtert, macht sich sein Ensemble im Jahre 2040 auf die Suche nach der eigenen musikalischen Vergangenheit und landet, überraschenderweise, bei der Musik von heute. Ein musikalischer Abend mit einer schrägen Portion Altersweitsichtigkeit. Forever Young im Altersheim. 

Der Thalia Vista Social Club läuft seit 2001 am Thalia und ist eine absolute Kultinszenierung.

03. Juli 2022, 19:00 Uhr, THALIA THEATER

 

 

Deine Karten erhältst du hier im Veranstaltungskalender. 

DU UND DAS THALIA THEATER - September 22

 

Lust auf Theater aber keinen Plan, womit du anfangen sollst? Hier findest du unsere September THALIATIPPS:

 

 

"H" 100 seconds to midnight

Regie, Bühne, Licht Robert Wilson / inspiriert von Stephen Hawking und Etel Adnan / Musik Philip Glass u.a. / Uraufführung

Mitten in der Pandemie haben wir uns über die Gattung Mensch unterhalten – über unsere empfindliche Vulnerabilität und die ungeheuren Räume menschlicher Phantasie, über unser Stolpern und unsere Begabung zu fliegen. Wir sehen uns gern als Zentrum und sind doch nur ein winziges Sandkorn in einem Millionen von Galaxien umfassenden Kosmos.

Ausgerechnet ein Mensch wie Stephen Hawking, der mit einem großen Handikap umzugehen hatte, war mit seinem Geist unermüdlich im All unterwegs, hat Galaxien, schwarze Löcher und den „Big Bang“ erforscht und Fragen über Fragen gestellt: unser aller Fragen. Zugleich hat er die Menschheit vor ihren zivilisatorischen „Todsünden“ gewarnt und ist angesichts der großen Zukunftsfragen dennoch Gestaltungsoptimist geblieben – eine Ikone des Menschseins, ein Popstar auch. Die Doomsday Clock ist dennoch auf 100 seconds to midnight vorgerückt.

Mit der libanesischen Autorin und Malerin Etel Adnan haben wir eine große Poetin gefunden, die sich in ihrem Werk für Fragen von Kosmos und Raumfahrt, für Galaxien und Raum-Zeit interessiert hat.

 

TERMINE: 05./06./07./08. September Voraufführung

09. September Premiere IM THALIA THEATER

11./13./14. September im Thalia Theater

 

 

Hotel Savoy 

von Joseph Roth / Regie Charlotte Sprenger

Der Krieg ist vorbei. Der Heimkehrer Gabriel Dan macht Station in einer kleinen östlichen Provinzstadt, „einer Stadt des Regens und der Trostlosigkeit“. Er checkt im Hotel Savoy ein, um sich nach einer langen Wanderung für ein paar Tage auszuruhen. Er hofft, von einem wohlhabenden Verwandten, der in der Stadt lebt, Geld für die Weiterreise zu erhalten. Nachdem sich der Plan nicht erfüllt, bleibt Gabriel Dan für mehrere Wochen im Hotel Savoy und trifft bei seinen Streifzügen durch die verschiedenen Stockwerke und Zimmer dessen seltsame Gäste: einen geheimnisvollen Liftboy, einen Lotterieträumer, eine schöne Varietétänzerin, einen Souffleur, der eigentlich Regie führen wollte und einen sterbenden Clown, der seinem traurigen Esel Kunststücke beibringt.

Die Welt ist aus den Fugen, und die Hotelgäste warten auf eine große Veränderung oder die Ankunft eines Milliardärs aus Amerika. „Die großen Ereignisse pflegen überraschend zu kommen, und jede Erwartung bewirkt nur, dass sie zögern.“ Zufällig begegnet Gabriel Dan seinem alten Kameraden Zwonimir Pansin, der dem Hotel Savoy verfällt und sich mit seiner Liebe zu Aufregung und Unruhe als Agitator aufschwingt: „Die Revolution ist da.“

 

In einem Brief an seinen Verleger schreibt Joseph Roth: „Ich habe keine Heimat, wenn ich von der Tatsache absehe, dass ich in mir selbst zu Hause bin und mich bei mir heimisch fühle. Wenn ich mich nur einmal verlasse, verliere ich mich auch. Deshalb achte ich peinlich darauf, immer bei mir zu bleiben.“

 

TERMINE: 11. September Premiere, Thalia Gauß 

18./30. September, Thalia Gauss

 

 

Srebrenica 

Ein Projekt von Branko Šimić und Armin Smailovic

Bosnien und Herzegowina 1995: Innerhalb von 5 Tagen werden in Srebrenica 8000 bosnisch-muslimische Jungen und Männer ermordet, obwohl die Stadt zu dieser Zeit UN-­Schutzzone ist. Genau 20 Jahre später begeben sich Fotograf Armin Smailovic und Regisseur Branko Šimić, beide aus Bosnien und Herzegowina, mit ihrem dokumentarischen Theaterprojekt auf Spurensuche und entwerfen eine minimalistische Theaterkompo­sition im Spannungsfeld Opfer – Täter – Zuschauer. 


„Srebrenica – ‚I counted my remaining life in seconds…‘“ basiert auf den Biografien von drei Männern: Ein Überlebender des Völkermords, heute einer der Hauptzeugen vor dem Den Haager Tribunal, ein holländischer UN-­Soldat, der 1995 in der Stadt stationiert war, und ein Soldat der bosnisch­-serbischen Kommandoeinheit, der heute mit komplett neuer Identität lebt. Der Fotograf Armin Smailovic hat die Biografien der Zeugen in tau­senden von Fotografien nacherzählt, die die ästhetische Basis des Projekts bilden. Smailovic führte persönliche Interviews; Protokolle der Aussagen in Den Haag komplettieren die Materialsammlung. Gemein­sam mit Regisseur Branko Šimić entsteht ein Projekt zwischen Be­richterstattung, persönlichem Schicksal und politischer Metaebene, das die Dimension des größten Kriegsverbrechens in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg auf die Bühne bringt und seine fatalen Folgen für die politische Welt(un)ordnung der letzten 20 Jahre beleuchtet.

TERMIN: 21. September, Gauß Garage

 

 

Iphigenia

frei nach Euripides, Goethe / von Joanna Bednarczyk / Deutsch von Olaf Kühl / Regie Ewelina Marciniak

Wer ist Iphigenie heute, eine im Mythos verwurzelte Figur, die uns in so vielen Vexierbildern aus verschiedensten Jahrhunderten entgegenkommt?
Kann sie sich emanzipieren vom Blick ihrer Autoren?

 

Bei Euripides, im 4. Jahrhundert vor Christus, ist Iphigenie das perfekte Opfer. Böse getäuscht vom Vater Agamemnon wird sie nicht mit dem Held Achill verheiratet, sondern willigt in ihre eigene Opferung ein – damit der große Krieg gegen Troja beginnen kann. In letzter Minute durch eine Göttin von der Schlachtbank gerettet, muss sie lange Jahre fern der Heimat im Land der Tauren als Priesterin dienen. Von dort schickt Johann Wolfgang von Goethe sie 1779 als Frau in den Kampf um Humanität. Dass sie sich und ihren Bruder Orest retten kann, verdankt sie bei Goethe nicht nur der Überzeugungskraft des deutschen Idealismus, sondern auch den Gefühlen, die sie beim König der Tauren weckt.

 

„Kommt mal klar mit euren Narrativen", fordert Johanna von Orleans in Ewelina Marciniaks Inszenierung bei den Schillertagen 2021. Frauenfiguren haben in der Literatur schließlich lange genug nur geliebt und gelitten. Mit der Aufspaltung ihrer Iphigenia in ein junges und ein sich erinnerndes älteres Selbst und der Verortung der Geschichte in einem modernen Familien-Kosmos versucht Ewelina Marciniak in ihrer dritten Arbeit für das Thalia Theater eine weitere Standortbestimmung in der Gegenwart.

TERMIN:  22. September Premiere, Thalia Theater

23. September, Thalia Theater

 

 

Hamlet

von William Shakespeare / Regie Jette Steckel / in einer Übersetzung von Frank-Patrick Steckel

Als Hamlet nach Hause kommt, ist alles anders: sein Vater tot, die Mutter neu verheiratet mit dem Bruder ihres verstorbenen Mannes. Dieser führt nun die Staatsgeschäfte, verschärft die politische Rhetorik, rüstet auf. Nachts erscheint Hamlet der Geist des toten Vaters, beschuldigt den eigenen Bruder des Giftmords und fordert Hamlet zur Rache auf.

 

Die Welt ist aus dem Leim – soweit der eindeutige Befund. Aber was tun? Hamlet jedenfalls kommt dem Willen zur Tat eine diffuse   Handlungsunfähigkeit dazwischen: mal steht ihm das Gefühl, mal das Gewissen, mal das Denken im Weg. Der Wahnsinn, den er bei klarem Verstand als Maskierung wählt, um unerkannt und ungestört nach der Wahrheit zu suchen und seine Rachepläne umzusetzen, frisst sich zunehmend in die Realität. Die Grenzen zwischen Jäger und Gejagtem, Aufklärung und Paranoia, Wahnsinn und Methode werden fließend. Bis weder den anderen noch sich selbst mehr zu trauen ist. Nicht einmal der geliebten Ophelia. Freunde werden zu Spitzeln, Verwandte zu Mördern, das Gebotene wirkt falsch und das Falsche geboten. Hamlet ist beides: ein Imperativ, der Verkommenheit der Welt im fortwährenden Protest die Stirn zu bieten, und ein Menetekel. Am Ende sind fast alle tot – „Der Rest ist Stille.“

Termin: 27. September, Thalia Theater

 

 

Deine Karten erhältst du hier im Veranstaltungskalender. 

Körber Studio J
unge Regie

Körber Studio Junge Regie
Das Festival der Regiegeneration von morgen

Thalia Campus - The
atertage für Studi
erende

Wir bieten Studierenden ermäßigte Tickets für Vorstellungen im Thalia Theater und im Thalia Gaußstraße sowie Backstage-Infos in Workshops und bei Führungen mit Theater-Profis. Vor Ort das Zusammenspiel von Kunst, Werkstätten und Technik zu erleben. Erleben wie Theater live entsteht - das zeigt Thalia Campus.

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