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Hier finden Sie die Videos, die im Rahmen von Thalia Treffpunkt und Thalia und Schule entstanden sind auf einen Blick

Video von Jugend-Performance-Gruppe RESET zu Zoom und Theater
Video von Studierenden-Projekt "IN_BETWEEN" zu Zoom und Theater
ACT WITH US präsentiert "NOEMA"

NOEMA - Act with us

 

Die Gesellschaft verändert sich und mit ihr jede und jeder einzelne von uns. Es passiert viel in unseren Köpfen und wir bleiben oft mit unseren Gedanken alleine. Wo sind Deine Gedanken? Was beschäftigt Dich heute? Wie gehst Du mit einer Bedrohung um, die Du nicht kennst, nicht sehen und verstehen kannst? Können wir quasi blind vertrauen?

Auf verschiedenen Ebenen reflektieren wir die in unserer alten und neuen Heimat erfahrenen Ängste, Bedenken und Gedanke von heute auf Begebenheiten, die wir von früher kennen. Gleichzeitig befragen wir unsere Verwandten und Freunde. Wie hätten sie eine große gesundheitliche oder wirtschaftliche Krise zu anderen Zeiten erlebt? Was hätten sie getan und was hätten sie anders gemacht? Wie gehen Menschen in Krisensituationen miteinander um und was macht das mit unserer Identität?

 

Ein Kooperationprojekt von Thalia Treffpunkt und Jugendmigrationsdienst des CJD Hamburg. Das Projekt wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

Es spielen Don Adams, Ayem Aopare, Margarita Brukhno, Ellen Bolz, Arnaud Dipoko, Marlon Fiagbe, Saad Fidaoui, Mira Houkes, MichelleJaiyeoba, Omid Jazdchi, Ramin Kamari, Derya Kaya, Anna Kilger, Lili-Charlotte Kur, Mohannad Mohammad, Jelena Pozdnakova, Arian Schnabel

Künstlerische Leitung Altamasch Noor, David Mullikas Projektleitung Mira Houkes

 

Video-Präsentation Fr 11.12.2020 um 16 Uhr - Online. Hier.

Foto-Tagebuch zum "Theatercamp zu Maß für Maß"

Tag 1

Tag 1Tag 2Tag 3Tag 4 Tag 5Tag 6Tag 7Tag 8Tag 9

 

 Tag 1: "Maß für Maß" - es geht los.
 
Tag 2: Wir haben das Stück unter die Lupe genommen, es einmal komplett durchgelesen und in seine Einzelteile zerlegt.
 
Tag 3: Warum handeln Menschen, wie sie handeln? Welcher Motivation folgen sie? Gibt es ein Wahr oder ein Falsch? Was ist Freiheit und wieviel Freiheit ist möglich?
 
Tag 4: Was machen unterschiedliche Blickwinkel mit uns? Wie ist es als Schauspielerin, wie ist es als Zuschauende? Das haben wir heute ausprobiert. Aus Schauspiel- und theaterpädagogischen Übungen haben wir neue Erkenntnisse gewonnen. Manchmal fühlt man sich überlegen, manchmal unterlegen. Manchmal wirkt eine Szene bedrohlich, manchmal friedlich. All das kann durch eine einfache Umpositionierung im Raum stattfinden.
 
Tag 5: Nachdem wir uns die letzten Tage gemeinsam mit den Figuren auseinandergesetzt haben, ging es heute ins Detail. Jeder und jede hat sich eine Figur ausgesucht und versucht diese zu verkörpern. Wenn ich an meine Figur denken, welches Tier kommt mir in den Sinn? Bernadino, das Faultier – Isabella, ein anmutiger Tiger – und der Herzog als Adler, der über allem schwebt. Um die Spannung zu steigern haben wir etwas „Unerreichbares“ in die Übung gebaut: Einen Stuhl, der für das „ultimative Ziel“ jeder einzelnen Figur steht. Er ist unerreichbar, aber entfacht eine enorme Motivation und Willenskraft.
 
Tag 6: Der Tag begann mit einer „Synchronisationsübung“. Ziel ist es, die Universalität der Bühnensprache zu üben. Damit die Übung funktioniert, müssen die Spielenden sich bedingungslos aufeinander einlassen und die Energien auf der Bühne spüren. Vier Personen verkörpern zwei Figuren, die miteinander interagieren und improvisieren werden. Das Spannende: Der Körper der Figur wird von einer anderen Person gespielt, als die Stimme, doch trotzdem soll Gestik, Mimik und Gesprochenes zueinander passen.
 
Tag 7: Die letzte Woche gehörte den einzelnen Figuren. Wie lässt sich das Erarbeitete in unsere Szenenfolge integrieren? Wollen wir ein klassisches Stück oder eine Performance? Witzig oder ernst? Das Wochenende über haben wir uns Gedanken gemacht und die ein oder andere Idee ausprobiert.
 
Tag 8: Die Spannung steigt! Nur noch drei Tage bis zur Werkstatt-Aufführung: Aus Improvisations-Übungen entstehen die ersten Szenen. Die Teilnehmenden sprudeln vor Ideen und das Grundgerüst wird klarer.
 
Tag 9: Der letzte Probentag in der Volkshochschule, bevor es morgen ins Thalia Theater geht. Das Grundgerüst des Stückes steht. Heute haben wir ausgiebig an den einzelnen Szenen gearbeitet. Eine Menge szenisches Material entwickelt, im Wissen, die eine oder andere Idee wieder streichen zu müssen. Kill your favourite darlings – ein wohl bekanntes Prinzip in der Stückentwicklung. Das bedeutet: Eventuell fliegen in den kommenden Tagen Lieblings-Momente raus. Und vielleicht wird alles anders und gar nicht so, wie wir es uns heute gedacht haben.

 

Leitung Anatoly Zhivago; Hospitanz, Text, Fotos Maike Breidbach

Jenkitos & Thalia Treffpunkt present „Never Ending Story“

 Jenkitos & Thalia Treffpunkt present 

„Never Ending Story“

 

Jeder kennt sie: die unendlichen, wiederkehrenden Geschichten des Lebens. Kinder und Jugendliche aus Jenfeld und Umgebung begeben sich auf eine künstlerische Erkundungsreise und erforschen ihre Never Ending Stories.

 

„Never Ending Story“ ist eine Fantasie-Tanz-Musik-Text-Performance in Hamburg-Jenfeld. Ein kleiner etwas „nerdiger“ Junge, der in seiner Klasse als Außenseiter behandelt wird, betritt ein Antiquariatvoller alter Bücher. Ein junger Mensch öffnet also die Tür zu einem Ort, den sonst eher ältere Menschen be-treten. Selbst der Besitzer des Ladens ist überrascht. Soweit die Ausgangssituation in Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“, dessen Bühnenfassung im Herbst 2019 im Thalia Theater zu sehen ist. Bezugnehmend auf dieses Bild möchten wir uns gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus dem Hamburger Stadtteil Jenfeld auf die Suche nach Büchern und Orten machen, an denen es Bücher gibt und an denen Bücher entstehen. Wir forschen nach, ob und was heute gelesen wird, erzählen selbst Geschichten und werden zu Poeten. Ob Slam, ob Rap, ob Lyrik! Im Juni 2020 feiern wir mit einer großen Fantasie-Tanz-Musik-Text-Performance für die Bühne Premiere. Künstlerische Leitung Catharina Boutari Projektleitung Nehle Mallasch

 

Never Ending Story ist ein Projekt von Thalia jung&mehr in Kooperation mit DeluxeKidz e.V. und Quadriga Hamburg e.V. in Hamburg–Jenfeld, ein Programm von Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung, gefördert

 

Aufführung: Di 9.6. ab 17 Uhr

Never Ending Stories - Anleitung Wimpelkette

Bastelanleitung für Wimpelketten

von Sophia Weise

 

Ihr braucht:
Papier (altes Geschenkpapier oder buntes Papier in DIN A4)
Schere
Kleber (keinen Flüssig-Kleber, der weicht das Papier auf)
ein langes Band (es muss so lang sein wie eure Wimpelkette werden soll)


1. Faltet das DIN A4 Blatt einmal in der Mitte und halbiert es dann in der Mitte der
langen Seite.

2. Schneidet von der offenen Seite ausgehend rechts und links die Kanten so ab das
ein V entsteht. Die Sitze Seite muss offen sein.

3. Öffnet das V und es entsteht eine Raute. Macht Kleber auf die Untere Seite und auf
den Knick in der Mitte.

4. Legt das Band in den Knick in der Mitte und Klappt die Raute zu.

5. Tadaaa! Der erste Wimpel ist an der Kette. Weiter geht's bis eure Kette genug Wimpel
hat um sie aufzuhängen und eure Zimmer zu verschönern.

"Utopia" - Thalia Treffpunkt Jugendgruppe (reset) - Probenfotos

UTOPIA

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28 junge Performer:innen zwischen 13 und 20 Jahren zeigen, was sie beschäftigt. Zwischen Utopien und ihren Versprechungen, unendlicher Geschichte, Kli-madebatten und dem Alltag will eine Frage nicht aus dem Kopf: „Woran hat`s gelegen?“ Die Antwort wird gesucht in Tanz, Musik, Text und Installation. Die Performancegruppe findet sich in jedem September zu Anfang der Spielzeit stets in neuer Konstellation zusammen.

Regie und Bühne Alina Gregor

"OpenUp!" - Die internationale Jugendperformancegruppe von CJD-Jugendmigrationsdienst und Thalia Treffpunkt
"Unart" – Jugendwettbewerb für multimediale Performances: UNART HAMBURG FINALE

UNART HAMBURG FINALE 2020


Zur diesjährigen Auswahljury gehörten: Anna Teuwen (Dramaturgin Kampnagel), Catharina Boutari (Musikerin, Regisseurin), Matthias Günther (Dramaturg, Thalia Theater), Philipp van der Heijden (Tänzer, Choreograf + Performer Deichkind), Sigrid Scherer (BHF BANK Stiftung). Die Jugend-Juroren sind Lena Steinemann (ehem. UNART-Teilnehmerin) und Ali Wafaie (Thalia Treffpunkt-Performance-Gruppe Paradoxien).

 

Infos unter hamburg@unart.net
Der UNART-Wettbewerb ist eine Initiative zur Förderung kultureller Jugendbildung der BHF-Bank-Stiftung in Kooperation mit dem Staatsschauspiel Dresden, Schauspiel Frankfurt, Deutschen Theater Berlin und Thalia Theater Hamburg.

 

thalia.theater.de/unart

WIE WIR WURDEN, WAS WIR SIND - Thalia Treffpunkt in Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule

Wie wir wurde
n, was wir sind

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Bühnenbild-Modelle zu LILIOM

In diesem Thalia Treffpunkt Kurs, der in Kooperation mit der Hamburger Volkshochschule stattgefunden hat, entwickelten 10 Kursteilnehmer*innen eigene Bühnenkonzeptionen zu dem Stück von Ferenc Molnár, das in einer Inszenierung von Kornél Mundruczó im Thalia-Spielplan zu sehen ist. In einem Guckkasten-Modell im Maßstab 1:25 sind  die Modelle im Oberrangfoyer im März 2020 in einer Ausstellung präsentiert worden.

Die Leitung des Projektes hatte der Theatermaler Henning Sominka.

Eisenhans-WG... Plattencover

Eisenhans-WG ... WG-Abend Fotochallenge

"Abriss Zukunft" - Ein Schul-Take-Over

Tag 1 - #Selbstakzeptanz

Tag 1 - #SelbstakzeptanzTag 1 - #SelbstakzeptanzTag 1 - #SelbstakzeptanzTag 1 - #SelbstakzeptanzTag 2 - #BildungTag 2 - #BildungTag 2 - #BildungTag 3 - #FreiheitTag 3 - #FreiheitTag 4 - #IdentitätTag 4 - #IdentitätTag 4 - #IdentitätTag 5 - #Be FreeTag 5 - #Be FreeTag 5 - #Be Free

Das besondere Schulprojekt: Abriss Zukunft - ein Schul-Take-over

       

Von Montag 30.11. bis Freitag 4.12. fanden in der Geschwister-Scholl-STS in Lurup an fünf Tagen Aktionen vom „Geheimen Kommando Zukunft“ statt, als Ergebnis der intensiven künstlerischen Prozesse, in denen die Themen Selbstakzeptanz, Bildung, Freiheit, Identität und Rassismus im Vordergrund standen. Auf zwei großen Plakaten im vorderen und hinteren Eingangsbereich der Schule wurden die Forderungen der Akteurinnen und Akteure festgeschrieben. Installationen veränderten positiv den Schulraum, „Bekenntnisschreiben“ mit QR-Codes in allen Klassen führten die Schulöffentlichkeit zu täglich wechselnden „geheimen“ Filmaufnahmen, in denen Schülerinnen und Schüler in selbstgeschriebenen Reden ihre Gedanken und Forderungen formulierten, die ihre Zukunft betreffen.

 

Tag 1 Das Projekt startete mit dem Thema Selbstakzeptanz. Im Untergeschoß der Schule hingen 200 Ballons von der Decke. Sie waren gefüllt mit Komplimenten, die die Mitschülerinnen und Mitschüler abreißen und mitnehmen konnten. Der Film des Tages zeigte den Aufruf dreier Aktivistinnen zu mehr Selbstakzeptanz.

Tag 2 Thema: Bildung. An beiden Eingängen wurden „Helden - Galerien“ installiert. Sie machten die Vorbilder und der Aktivistinnen und Aktivisten sichtbar. Im „geheimen“ Video des Tages, wurden Forderungen nach alternativen Bildungsangeboten und -inhalten von Schule und Gesellschaft laut.

Tag 3 steht unter dem Motto Freiheit. Die Projektion eines Filmes, in dem Akteurinnen und Akteure am DJ-Pult zu sehen sind – in Momenten gefühlter Freiheit – erwarteten die erstaunten Mitschülerinnen und Mitschüler auf dem Schulhof. Gänge im Schulgebäude erstrahlten in buntem Licht. In ihrer Videobotschaft formulieren die „Aktivistinnen und Aktivisten“ ihre Freiheits-Gedanken. 

„Die heutige Aktion war in der Wahrnehmung und Resonanz der Wahnsinn. Wir denken, die Rechnung geht voll auf, dass etwas hängen bleibt und die Schülerinnen und Schüler eventuell sogar weiter denken und planen, wie sie zukünftig künstlerisch tätig sein wollen. Erste Ansätze zur Veränderung wurden heute bereits mehrfach an uns herangetragen, z. B. farbiges Licht in den Fluren im neuen Schulgebäude einzuplanen.“ O-Ton Severin Renke, beteiligter Videokünstler

 

Tag 4 Nach dem Vorbild des französischen Straßenkünstlers JR haben die Jugendlichen die Frontwand der Schule mit einem Großporträts der Augen einer beteiligten Schülerin beklebt. Diese Fotoinstallation wirft Fragen zur eigenen Identität auf. In ihrer Videobotschaft, formulieren sie zusätzlich ihre Gedanken zum Thema des Tages.

 

Tag 5 Am letzten Aktionstag hat das „Geheime Kommando Zukunft“ feierlich seine Fahne gehisst und die Schule ganz offiziell dem Schulleiter Herrn Voss zurückgegeben. Die selbst entworfen Fahne mit dem Logo „Be Free“ verbleibt als Erinnerung an diese Aktionstage auf dem Vordach der Schule. Damit betonen die beteiligten Schülerinnen und Schüler, dass die Schule ihre Forderungen und Gedanken der letzten Tage ernst nehmen und Veränderungen angehen sollte. Rassismus war das Thema der Videobotschaft dieses letzten Aktionstages.

 

Als Rückmeldung von Schülerinnen und Schülern sowie von Lehrkräften gab ES viel positive Resonanz und dass es Spaß gemacht habe. Also: übertroffene Erwartungen!

 

Nachklang: Dass dieses Projekt trotz der herausfordernden Corona-Zeit und unter strikter Einhaltung aller Hygiene-Regelungen der Schulbehörde umgesetzt werden konnte, liegt sicherlich am besonderen Format des „Take-Over“, das von dem Künstler-Team im Laufe des Prozesses und als Reaktion auf die Einschränkungen der performativen Arbeit entwickelt wurde.

 

Glücklicherweise hat das gesamte Team rund um Schulleiter Dirk Voss das Projekt unterstützt und befürwortet. Die Hausmeister waren stets ansprechbar und hielten die Schule auch in den späten Nachmittagsstunden geöffnet, in denen die jeweiligen Veränderungen im Schulraum für die Aktion(en) des folgenden Tages stattfanden.

 

Das Kooperationsprojekt zwischen dem Thalia Theater, dem Präventionsprogramm „Respekt Coaches an Schulen“ des CJD Hamburg und des Profilkurs Theater JG 12 der Geschwister-Scholl-STS in Lurup (Lehrerin Susanne Knierim) stand unter der künstlerischen Leitung von Musikerin und Regisseurin Catharina Boutari und dem Videokünstler Severin Renke.

 

Das Projektteam

Catharina Boutari ist Sängerin, Komponistin, Produzentin und Musikerin. Sie spielt seit ihrem 14. Lebensjahr in Bands und veröffentlicht seit 2000 Alben als Uh Baby Uh, Catharina Boutari und Puder. Sie ist Absolventin des Popkurses der Musikhochschule Hamburg und hat dort Musiktheaterregie studiert. Sie leitet ihr eigenes Label Pussy Empire Recordings und veröffentlicht seit 2016 mit ihrer Reihe den "Puder Session Tapes" sehr zeitgemäßen internationalen unkonventionellen Pop.  Am Thalia Theater ist sie 2013 als Sängerin in „Don Giovanni. Letzte Party“ (Regie Antú Romero Nunes) und 2016 als musikalische Leiterin in „Die Früchte des Zorns“ (Regie Luc Perceval) tätig. Bei Thalia jung& mehr ist sie langjährig als künstlerische Leiterin von Kooperationsprojekten in Zusammenarbeit mit Initiativen und Schulen der Stadt aktiv.

 

Severin Renke ist Kameramann, Videokünstler, Director of Photography u. a. am Thalia Theater, Schauspielhaus und Staatsoper freiberuflich tätig. Mit Thalia jung&mehr er hat bereits in unterschiedlichen Projekten zusammengearbeitet.

 

Evgenia Buldakovskaya arbeitet als Respektcoachin an der Stadtteilschule und ist beim Jugendmigrationsdienst (CJD) angestellt. Sie war die Impulsgeberin für das Projekt, gemeinsam mit Anne Katrin Klinge (Thaliajung&mehr) und hat den Prozess kontinuierlich begleitet und unterstützt. 

 

Angedacht war „Abriss Zukunft“ als ein multimediales Projekt, in dem die Jugendlichen durch Performance-Art, mit theaterpädagogische Methoden und dem Einsatz von Musik und Video eine Inszenierung erarbeiten, die in der Schule und im Stadtteil aufgeführt wird. Die Jugendlichen sollten gezielt in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und ihren Kompetenzen empowert werden. Sie bekamen hier die Möglichkeit sich seigenständig in kreative Prozesse zu begeben, diese künstlerisch umzusetzen und wurden so in ihrer Selbstwirksamkeit gefördert.  Durch die professionelle Anleitung bekamen sie wichtige Einblicke in die künstlerische Arbeit des Theaters.“

 

Das Präventionsprogramm Respekt Coaches an Schulen macht demokratische Werte für junge Menschen praktisch erfahrbar und stärkt sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Die Jugendmigrationsdienste (JMD) setzen das Programm vor Ort mit ausgewählten Schulen und weiteren politischen Bildungsträgern um. Die Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler. Das Bundesprogramm will den Bereich Prävention fördern, zur Vernetzung von Schulen und politischen Bildungsträgern beitragen und die Medienkompetenz der Jugendlichen stärken. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Audio zu "Texturen der Freiheit"

 

Die Regisseurin Kerstin Steeb führt zu „Lessingtage 2021 digital – Stories from Europe“ in Schulen das Thalia jung&mehr-Recherche-Projekt „Texturen der Freiheit“ durch, das sich vom 25. Januar 2021 bis 8. Februar 2021 auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz beim Thalia Theater präsentiert. Hier ein O-Ton von ihr aus der Arbeit mit der Otto-Hahn-Schule/Jenfeld.


Wir besuchen zwischen Mitte November 2020 und Mitte Januar 2021 fünf verschiedene Klassen jeweils zweimal im Philosophie-, Deutsch-, Theater- oder Musikkurs. Über einen Impulsworkshop kommen wir in ein tiefergehendes Arbeiten zu folgenden Fragen: Was ist Freiheit? Was ist Freiheit für euch? Für was wünscht ihr euch Freiheit und für wen? Für was sollte man Freiheit eingrenzen? Wir kommen ins Gespräch, wir schreiben und wir werden die eigenen Wünsche und Statements ausrufen.

Der Austausch mündet a) in einer performativen Installation mit dem record-o-mat, eingebaut in eine Telefonzelle, der eure Statements mischt und zu einer Collage verarbeitet: zu "Texturen der Freiheit". Für diese performative Sound-Installation treffen wir uns beim Thalia Theater während der Lessingtage. Mit besonders interessierten Schulgruppen werden wir b) einen weiteren Schritt gehen und die selbstverfassten Gedanken mit eigener Stimme und mit Hilfe des record-o-mats in einem Videodreh festhalten (Mitte Januar).

 

25.1.21 bis 8.2.21 Gerhart-Hauptmann-Platz

 

Projektleitung Kerstin Steeb record-o-mat Nadja Rix, Joana Naomi Weltke Projektidee und Beratung Herbert Enge

Orpheus: Ein Abschied

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"Orpheus: Ein Abschied" ist ein Foto-Projekt vom Profilkurs Theater/Musik S4 des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums.

 “Dein Licht, Orpheus, bannte die Nacht, doch du erlagst dir selbst, dich zwang das Dunkel in dir. Orpheus, nur der hat alle Macht, den krönt der Sieg, der sich selbst bezwungen!”

Ein Jahr haben die Schüler*innen des Oberstufenprofils „Ästhetisches Begreifen“ zum Mythos Orpheus theatral, musikalisch und künstlerisch gearbeitet. Auf ihrer forschenden Reise in die Unterwelt haben sie einfühlsam, fragend oder zeitweise irritiert Betrachtungen über Glück, Leben, Liebe, Sehnsucht und den Tod gewagt. Die Präsentation musste leider wegen Corona ausfallen. Daher verabschieden sich die Schüler*innen hier mit inszenierten Fotos von und mit Ihren Rollen.

 

Spielerinnen und Spieler Lore Dauck, Pepa Juppenlatz, Kora Knück, Emily Koppka, Luis Kullik, Lilly Logemann, Laura Mentes, Marlene Moll, Antonia Padge, Philipp Pfretzschner, Muriel Schede, Ariane Sievert, Mejdi Zaghdoudi

 

Leitung Andrea Meschede, Silke Kutschke

Steppenwolf made in Dulsberg

"Steppenwolf made in Dulsberg" ist ein Schulprojekt von Kerstin Steeb

 

Die Stadtteilschule Alter Teichweg hat mit Hilfe des Kulturagentenprogramms sofort nach Schulschließung die Dulsberg Late Night mit dem Schulleiter Björn Lengwenus als Showmaster gedreht - und zwar täglich. Nach drei Wochen entstand an der Schule die Idee, mit den Schüler*innen über theatrale Mittel in Kontakt zu kommen. Ich wurde angefragt, um innerhalb von einer Woche ein kurzes, fünfteiliges und digitales Format aus dem „Boden zu stampfen“, das unter Sicherheitsbedingungen produziert wird.

 

So entstand die Idee, fünf Schüler*innen mit den Gedanken des Romans „Der Steppenwolf“ von Hermann Hesse zu konfrontieren. In Video-Proben zeichneten sich Parallelen des Denkens von Hesse mit denen der isolierten Schüler*innen ab. Die Gedanken der Schüler*innen ließen sich mit Texten aus dem Roman kombinieren und so verfestigte sich die Idee eines Video-Tagebuchs vom Steppenwolf. Ist es einer oder sind es verschiedene Kreaturen? Ist der Wolf Einzelkämpfer oder soziales Rudeltier? 

 

Es folgte ein Hauruck-Drehtag mit Wände-Tapezieren, einrichten, desinfizieren, Abstand halten und drehen. Schließlich wurden die fünf Folgen in der Dulsberg Late Night ausgestrahlt und sind seit letzter Woche auch einzeln im Netz zu finden.  Viel Spaß mit dem Steppenwolf. Wir freuen uns, wenn ihr die Serie teilt oder kommentiert.

 

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Lessingtage 2020: Move For Future - Slideshow

 Im Rahmen der Lessintage 2020 fand unsere Performance-Demonstration durch die Hamburger City statt. Verschiedene Schulen Hamburgs und aus der Metropolregion Hamburgs haben eine Choreografie unter der Leitung von Rica Blunck einstudiert und sind am 17.01.2020 von unserem Lessingdenkmal vor dem Thalia Theater durch die Hamburger Innenstadt bis zum Lessingdenkmal am Gänsemarkt gezogen. Klimawandel, Flucht - dies sind zwei Themen des Perfomance-Umzugs.

 

Zur SLIDESHOW gehts HIER

 

Ein kleiner Rückblick: Eindrücke vom Experimentarium Wattenmeer im Rahmen der Lessingtage 2020

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks Hamburgisches und Niedersächsisches Wattenmeer präsentierten bei dem Projekt so viel Wissenswertes rund ums Wattenmeer und um Zugvögel. Schulgruppen tauchten hier ein in die faszinierende Welt des Biosphärenreservates. In unsere Bildergalerie könnt ihr ein paar Eindrücke in die fazsinierende Welt des Wattenmeers erlangen.

Footprints For Future - Eindrücke der Schulkunst-Aktion bei den Lessingtagen 2020

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