Vorstellungen am Dienstag, 16. Juli 2013

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Penthesilea

 

Penthesilea
von Heinrich von Kleist
Regie Johan Simons
Hamburg-Premiere

Die Szene ist ein Schlachtfeld. Und die Protagonisten sind Krieger und Liebende zugleich. Vom Schicksal auserkoren, muss Penthesilea sich den Heeresführer Achilles erobern. Nur als Kriegsbeute kann die stolze Amazone ihn auch als Mann gewinnen. Doch der Rausch endet tödlich.
Für beide. Eine Tragödie. Ein Trauma. Ein Traum? Als das Drama beginnt, stehen sich vor den Toren Trojas die Heere der Griechen und Trojaner gegenüber. Die Amazonenkönigin Penthesilea greift mit ihrem Heer in die Schlacht ein, und schnell wird klar, dass sich hier aggressive und libidinöse Energien überlagern. Auf dem Schlachtfeld verliebt sich Penthesilea in den Griechen Achilles. Ihre Liebe ist so unbezwingbar wie der Kriegsheld selbst, immer wieder zieht sie gegen ihn zu Felde.

„Küsse, Bisse, Das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, Kann schon das Eine für das Andre greifen“

Die Inszenierung von Johan Simons wird den Kern des Dramas auf nur zwei Akteure fokussieren: Sandra Hüller und Jens Harzer als Penthesilea und Achilles. Duell und Duett. Zwei Menschen zwischen Trugspiel und Wahn, zwischen Traum und Wahrheit, zwischen Krieg und ewigem Frieden, zwischen Exzess und Erkenntnis. Ein Schlachtfeld der Worte, der Gefühle und des Unsagbaren.

Koproduktion der Salzburger Festspiele 2018 mit dem Schauspielhaus Bochum
Im Rahmen der Kooperation mit dem Schauspielhaus Bochum wird „Penthesilea“ an ausgesuchten Terminen auf dem Spielplan stehen.


Premiere im Februar 2019, Thalia Theater