Deine Liebe ist vielleicht tragischer als meine, ...

von Stephan Seidel nach Jean Racines "Phèdre"
Regie Stephan Seidel
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. /Hessische Theaterakademie

Phädra liebt ihren Stiefsohn Hippolyt, aber Hippolyt die Gefangene, Aricia. In einer Welt, in der Theseus u.a. die Liebe verboten hat, nimmt Phädras Schicksal seinen Lauf. Es beginnt ein Kampf mit der Hoffnung, die Phädra vom Glauben an die Unmöglichkeit ihrer Liebe immer wieder zurück ins Leben wirft.

"Wenn in schweren, grausenhaften Träumen die Beängstigung den höchsten Grad erreicht, so bringt eben sie selbst uns zum Erwachen, durch welches alle jene Ungeheuer der Nacht verschwinden. Dasselbe geschieht im Traume des Lebens, wann der höchste Grad der Beängstigung uns nötigt, ihn abzubrechen."
Arthur Schopenhauer

Stephan Seidel *1983 in Halle an der Saale. 2004 inszenierte er seinen Text „Unter der Haut“ am Thalia Theater Halle. 2004–2006 studierte er Literatur u. Philosophie in Berlin und Potsdam. Währenddessen war er u. a. Stipendiat bei Robert Wilson am Watermill Center, N.Y., wo er „Woman Machine Man“ inszenierte. Seit 2006 studiert er Regie an der HfMDK Frankfurt a. M. und war 2007/08 Stipendiat im Autorenlabor des Düsseldorfer Schauspielhauses. Inszenierungen u. a.: 2008 des eigenen Stücks „Die Sonne in deinem Scheißhotel ist doch selbst gemalt“ für das Festival Junger Talente im Offenbacher Hafen; 2009 „Minsk“ (UA) von Volker Schmidt im Rahmen des Heidelberger Stückemarkts und „Ophelias Teich“ nach Shakespeares „Hamlet“, open-air vor dem IG-Farbenhaus. In der Spielzeit 2009/10 wird Stephan Seidel sowohl die Uraufführung seines Stücks „Das Gähnen der Leere“ in der Wartburg des Staatstheaters Wiesbaden inszenieren als auch seine Diplominszenierung im Frühjahr 2010 in der Box des schauspielfrankfurt zeigen. Als Autor wird er vom Hartmann & Stauffacher Verlag vertreten.

Bühne und Kostüm Sabine Born und Katharina Schwarz
Dramaturgie Katharina Blumenkamp
Es spielen Lucie Mackert, Moritz Pliquet, Victoria Schmidt, Raúl Semmler, Hendrik Vogt
Spieldauer ca. 60 Minuten

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