Common Ground

Die Bürgerkriege der 90er Jahre im ehemaligen Jugoslawien haben viele Menschen aus ihrer Heimat in andere europäische Länder getrieben. Manche von ihnen leben heute in Berlin, so auch fünf der insgesamt sieben Schauspieler, die von der israelischen Regisseurin Yael Ronen für ihr Theaterprojekt zusammengeführt wurden, um herauszufinden, was heute noch ein gemeinsamer common ground ist. Zusammen mit einer Deutschen und einer Israelin begeben sie sich auf eine theatrale Reise durch Bosnien auf der Suche nach gemeinsamen Erinnerungen an ihre verlorene Heimat. Entstanden ist ein ehrlicher, nachfragender wie pointierter Abend, der durchaus humorvoll über die Sehnsüchte und Schicksale sieben junger Menschen erzählt, die aus sehr unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen kommen und heute alle in Berlin leben. Durch ihr Interesse und die Offenheit, gemeinsam über ihre Identitäten nachzudenken, haben sie sich während der Proben einen neuen common ground geschaffen, einen des Austauschs. Yael Ronen ist mit dieser berührenden Arbeit bereits zum dritten Mal während der Lessingtage im Thalia Theater zu Gast.

Im Anschluss an die Vorstellung vom 1. Februar findet ein Gespräch mit Yael Ronen und dem Ensemble statt, moderiert von Iris Radisch (Die ZEIT).

Regie Yael Ronen Bühne Magda Willi Kostüme Lina Jakelski Ensemble Vernesa Berbo, Niels Bormann, Dejan Bucin, Mateja Meded, Jasmina Music, Orit Nahmias, Thomas Wodianka

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Sehr berührend, sehr dicht, politisch und persönlich zugleich; habe selten so komplexe Themen und Gefühle in einem Stück auf der Bühne gesehen. Danke von ganzem Herzen und viel Erfolg für die weiteren Projekte!
Heike Weider, 01.02.15

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