Stimmen aus dem Exil

Stimmen aus d
em Exil

Reisende Dichter*innen II - أصوات من الشتات / شعراءَ عابرو سبيل٢.
Mit

Von und mit

Stimmen aus dem Exil

Yassar Dihni, Shahin Sheho, Shorouk El Hariry, Lul Mohammad

 

Critical I

Anis Hamdoun, Zainab Alsawah, Ahmad Baraa Meskina, Jalal Mando

 

Darsteller

Oda Thormeyer

 

Livemusik

Abdullah Ghunaim, Momen Shawish, Ekow Quagraine (Trigga), Alvise Bressan, Samer Badwe

 

Szenische Einrichtung

Anis Hamdoun, Mohammed Ghunaim, Anna Sinkemat, Sophie Pahlke Luz

 

Dramaturgie

Hannah Stollmayer

Bitte informieren Sie mich, wenn das Stück wieder auf dem Spielplan steht.
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Wartelisten-Registrierung für Schulgruppen bitte nur telefonisch unter 040.32814-422.

"Ich wohnte hier, und doch – mein Kopf war neben mir.
Mein Kopf – er war mein Nachbar.
Wie konnte er bloß so neben mir, so an mir dran, so direkt bei mir – und doch nicht bei mir sein?
Meine Gedanken – neben mir.
Mein Ich – nah, und doch nicht da."
Lul Mohammad

 

Stimmen aus dem Exil - Reisende Dichter*innen II hat Besuch von „Critical I“ – einer syrischen Theatergruppe aus Berlin, die ihre Theaterarbeit „Die unbekannte Stadt - Über den Kampf ums Erinnern“ von Anis Hamdoun im Ballsaal des Thalia Gaußstraße zeigen wird! Zusammen mit dem Berliner Kollektiv und bereits bekannten Künstlerinnen und Künstlern aus „Stimmen aus dem Exil“ entwickeln wir eine bunte Collage von Gedichten, Dialogen, Performances und Musik, die sich dem Thema des Erinnerns und Vergessens auf verschiedene Weise nähert.

 

Stimmen aus dem Exil erzählt vom Finden, Wiederfinden, Herausfinden, Erfinden und Befinden. Menschen aus verschiedensten Ländern, mit unterschiedlichsten Biografien und Erfahrungen eines Lebens in Deutschland finden auf der Bühne des Ballsaals zusammen, um einen Einblick in persönliche Geschichten eines Lebens im Exil zu gewähren: Briefe an geliebte Menschen, Lieder aus einer anderen Heimat, Gedichte über die Reise in ein neues Land, Komik absurder Alltagssituationen – jedes Mal neu, jedes Mal anders.

Im Anschluss an die szenische Lesung feiern wir ein „Ahlan Ramadan“ Fest mit Live-Musik.

Line-Up auf facebook:

https://www.facebook.com/events/1021519541569512/

 

Im Rahmen der Embassy of Hope - Thalia Theater

Archiv

26. Januar 2019: Stimmen aus dem Exil 4 – Reisende Dichter I

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Sheho, Shorouk El Hariry, Yassar Dihni, Milad Atfeh, Lul Mohammad, Firas Sabagh (Video), Razan Sabagh (Performance), Remi ElKhiami (Performance), Meisam Amini Video, Larissa Bertonasco (light-Illustration)
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Momen Shawish, Muller Gracio Manalu, Ekow Quagraine (Trigga) Ali Abdulkerim
Darsteller*innen: Oda Thormeyer, Tilo Werner

 

5. November 2018: Stimmen aus dem Exil 3 – Innere Aufbrüche

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Sheho, Lul Mohammad, Ausvinta Locci, Milad Atfeh, Gulzat Matisakova (Video), Amal Swaid
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Min-Dju Jansen, Aghiad Alkubaissy, Muller Gracio Manalu
Darsteller*innen: Sandra Flubacher, Thomas Niehaus

 

28. September 2018: Stimmen aus dem Exil 2 – Aufbrüche

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Sheho, Shorouk El Hariry, Milad Atfeh, Amal Swaid, Nail Dogan, Najd El Bakr, Rayan Farousi, Yousef Ghazawi, Diaa Tarabulsi (Video)
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Momen Darwish, Min-Dju Jansen, Meisam Amini, Hosain Amini
Darsteller*innen: Birte Schnöink, Tilo Werner

 

12. April 2018: Stimmen aus dem Exil

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Shekho, Rayan Farousi, Hosna Abassy, Nail Dogan, Iman Ehamwi, Sung-Yong Lee, Amal Swaid
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Abed Harsony, Nour Abu shaer
Darsteller*innen: Julian Greis, Oda Thormeyer

Milad AtfehMilad AtfehFoto: Embassy of HopeFoto: Embassy of HopeFoto: Embassy of HopeFoto: Embassy of HopeFoto: Embassy of HopeFoto: Embassy of HopeFoto: Embassy of HopeFoto: Embassy of Hope
Ausgewählte Kommentare
Stimmen aus dem Exil ist natürlich eine unentbehrliche Veranstaltung. Leider bringt bereits die Einladung die Leute dazu, nur das Negative zu erzählen. Exil, vor allem der freiwillige -die Diaspora- ist eine enorme Gelegenheit, sich nochmal zu sortieren und die Person zu werden, die man sein möchte. Aus dem Grund verlassen Leute freiwillig ihre Länder ... Ich verstehe ja, diesmal geht es um die Leute aus Syrien, Somalien, Afganisthan. Ja. - Das Zitat von Hannah Arendt ist so eine Sache. Sie musste ja ihr Land verlassen, hat aber gut Englisch gelernt und war so weit in die US-Gesellschaft integriert, wie sie wollte. Sie wurde sogar einflussreich. In den zitierten Zeilen klingt sie wie eine Amputierte, und das war sie nicht. Es sei, sie war so tiefgreifend deuchtsch, dass woanders für sie kein Leben den Namen verdiente.
Isaza camacho Mauricio, 05.11.18
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