Stimmen aus dem Exil

Stimmen aus d
em Exil

Vision of a Future

VON UND MIT

Nail Dogan, Yara Mashaal, Shahin Shekho, Mais Ghaibour, Ecow Quagraine, Maximiliane Barth, Larissa Bertonasco, Pascal Houdus, Oda Thormeyer, Natsuki Utsunomiya

 

LIVE MUSIK

Rasha Nahas, Peter Knoblauch

 

SZENISCHE EINRICHTUNG

Sophie Pahlke Luz

 

KURATOR

Mohammad Ghunaim

 

DRAMATURGIE

Hannah Stollmayer

Bitte informieren Sie mich, wenn das Stück wieder auf dem Spielplan steht.
Bedingungen
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Wartelisten-Registrierung für Schulgruppen bitte nur telefonisch unter 040.32814-422.

 

Stimmen aus dem Exil erzählt vom Finden, Wiederfinden, Herausfinden, Erfinden und Befinden. Menschen aus verschiedensten Ländern, mit unterschiedlichsten Biografien und Erfahrungen eines Lebens in Deutschland finden auf der Bühne des Ballsaals zusammen, um einen Einblick in persönliche Geschichten zu gewähren: Briefe an geliebte Menschen, Lieder aus einer anderen Heimat, Gedichte über die Reise in ein neues Land, Komik absurder Alltagssituationen – jedes Mal neu, jedes Mal anders.

 

Stimmen aus dem Exil : Vision of a Future

Die Künstlerinnen und Künstler der Reihe „Stimmen aus dem Exil“ haben auf eine simple Frage eine simple Antwort: „Woher kommst du?“ – „Aus der Zukunft! Und wer wart ihr, bevor ihr unser Land okkupiert habt?“ Die Markierung von Herkunft und ihre Gleichsetzung mit Identität sind vollkommen überholt.

In der achten Ausgabe von „Stimmen aus dem Exil“ entwickeln die Beteiligten in neuen und bereits bekannten Texten eine Vision einer gemeinsamen Zukunft, in der nicht die Herkunft sondern die Zukunft auf unserer politisch fragilen und ökologisch bedrohten Erde von Bedeutung ist.

 

Seit 2015 gibt es am Thalia Theater das Café International „Embassy of Hope“. Aus diesen Begegnungen ist „Stimmen aus dem Exil“ entstanden – eine Reihe szenischer Lesungen, in der auf kollektive Art und Weise Menschen mit ganz unterschiedlichen Flucht- oder Migrationserfahrungen sich künstlerisch zu Themen äußern, die ihnen am Herzen liegen. Eines ist dabei stets im Fokus: Migration ist ein Teil ihrer Biografie – aber eben nur ein Teil.

 

20. Januar 2020, Thalia Gaußstraße

im rahmen der lessingtage

Archiv

19. November 2019 Stimmen aus dem Exil 7 "The Otherness"

Von und mit: Sung Yon Lee, Nail Doğan, Shahin Shekho, Ecow Trigga, Xiomara Tortoza de Gohlke, Yara Mashaal, Oda Thormeyer
Bildende Kunst: Remi AlKhiami, Yam Albakr , Rabea Al Sayed , Larissa Bertonasco
Live-Musik: Abd Allahghonem, Thomas Yang
Szenische Einrichtung: Samieh Jabbarin, Sophie Pahlke Luz, Berfin Orman
Kurator: Mohammad Ghunaim
Dramaturgie: Hannah Stollmayer

 

2. Oktober 2019 Stimmen aus dem Exil 6 – Gefangene des Schneckenhauses

Von und mit: Najd El Bakr, Shorouk El Hariry, Nail Dogan, Ekow Quagraine (Trigga), Mohammed Ghunaim
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Thomas Yang de Pfeiffer
Bildende Künstlerinnen: Remi Al Khiamy, Razan Sabagh, Yaman Al Bakr
Szenische Einrichtung: Samieh Jabbarin
Mitarbeit: Berfin Orman
Darstellerin: Toini Ruhnke

 

5. Mai 2019 Stimmen aus dem Exil 5 – Reisende Dichter*innen II

Von und mit: Yassar Dihni, Shahin Sheho, Shorouk El Hariry, Lul Mohammad sowie dem Kollektiv Critical I mit Anis Hamdoun, Zainab Alsawah, Ahmad Baraa Meskina, Jalal Mando
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Momen Shawish, Ekow Quagraine (Trigga), Alvise Bressan, Samer Badwe
Darsteller*innen: Oda Thormeyer

Szenische Einrichtung: Sophie Pahlke Luz

 

26. Januar 2019: Stimmen aus dem Exil 4 – Reisende Dichter I

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Sheho, Shorouk El Hariry, Yassar Dihni, Milad Atfeh, Lul Mohammad, Firas Sabagh (Video), Razan Sabagh (Performance), Remi ElKhiami (Performance), Meisam Amini Video, Larissa Bertonasco (light-Illustration)
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Momen Shawish, Muller Gracio Manalu, Ekow Quagraine (Trigga) Ali Abdulkerim
Darsteller*innen: Oda Thormeyer, Tilo Werner

Szenische Einrichtung: Sophie Pahlke Luz

 

5. November 2018: Stimmen aus dem Exil 3 – Innere Aufbrüche

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Sheho, Lul Mohammad, Ausvinta Locci, Milad Atfeh, Gulzat Matisakova (Video), Amal Swaid
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Min-Dju Jansen, Aghiad Alkubaissy, Muller Gracio Manalu
Darsteller*innen: Sandra Flubacher, Thomas Niehaus

Szenische Einrichtung: Sophie Pahlke Luz

 

28. September 2018: Stimmen aus dem Exil 2 – Aufbrüche

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Sheho, Shorouk El Hariry, Milad Atfeh, Amal Swaid, Nail Dogan, Najd El Bakr, Rayan Farousi, Yousef Ghazawi, Diaa Tarabulsi (Video)
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Momen Darwish, Min-Dju Jansen, Meisam Amini, Hosain Amini
Darsteller*innen: Birte Schnöink, Tilo Werner

Szenische Einrichtung: Sophie Pahlke Luz

 

12. April 2018: Stimmen aus dem Exil

Von und mit: Mohammed Ghunaim (Ziko), Shahin Shekho, Rayan Farousi, Hosna Abassy, Nail Dogan, Iman Ehamwi, Sung-Yong Lee, Amal Swaid
Live-Musik: Abdullah Ghunaim, Abed Harsony, Nour Abu shaer
Darsteller*innen: Julian Greis, Oda Thormeyer

Szenische Einrichtung: Sophie Pahlke Luz

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Ausgewählte Kommentare
Stimmen aus dem Exil ist natürlich eine unentbehrliche Veranstaltung. Leider bringt bereits die Einladung die Leute dazu, nur das Negative zu erzählen. Exil, vor allem der freiwillige -die Diaspora- ist eine enorme Gelegenheit, sich nochmal zu sortieren und die Person zu werden, die man sein möchte. Aus dem Grund verlassen Leute freiwillig ihre Länder ... Ich verstehe ja, diesmal geht es um die Leute aus Syrien, Somalien, Afganisthan. Ja. - Das Zitat von Hannah Arendt ist so eine Sache. Sie musste ja ihr Land verlassen, hat aber gut Englisch gelernt und war so weit in die US-Gesellschaft integriert, wie sie wollte. Sie wurde sogar einflussreich. In den zitierten Zeilen klingt sie wie eine Amputierte, und das war sie nicht. Es sei, sie war so tiefgreifend deuchtsch, dass woanders für sie kein Leben den Namen verdiente.
Isaza camacho Mauricio, 05.11.18
Großartig, die Gelegenheit Themen wie Exil, Migration, Krieg, Flucht künstlerisch auszudrücken.
Tolle Inszenierung. Bitte, mehr davon, weiter so.
Wie Frau Tortoza sagte, Migration ist keine Identität, sondern ein Umstand.
Leider gibt es wenige künstlerischer Möglichkeiten, die Kreativität der "anderen" ein Raum zu geben und zu würdigen.
Alle Mitwirkende waren von hohe Kreativität gezeichnet.
danke

saide sesin, 21.11.19
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