Hamletmaschine

Hamletmas
chine

Hamletmaschine von Heiner Müller Ein Projekt des Exil Ensemble Unter Verwendung von Texten von Ayham Majid Agha
Foto: Ute Langkafel

Unter der Folie der „Hamletmaschine“ des ostdeutschen Dramatikers Heiner Müller stellt das Exil Ensemble das eigene Selbstverständnis in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, radikal in Frage. Durch die Texte von Ayham Majid Agha kommt Müller, hinter sich „die Ruinen Europas“, direkt in der syrischen Gegenwart an: der „zweite Clown im kommunistischen Frühling“ wird ein „dritter Clown im Arabischen Frühling“. Zwischen Slapstick und clownesker Artistik lässt Regisseur Sebastian Nübling die Groteske zum Symbol für die Fremdheit und Kälte in einem System der Unterdrückung werden. Das Exil Ensemble vereint professionelle Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund der politischen Umstände in ihren Heimatländern, dazu gezwungen sind, im Exil zu leben. Seit 2016 arbeiten sieben Schauspielerinnen und Schauspieler unter der künstlerischen Leitung von Ayham Majid Agha in verschiedenen Produktionen am Gorki Theater Berlin. Das Exil Ensemble war bereits im letzten Jahr mit „Winterreise “ in der Regie von Yael Ronen bei den Lessingtagen zu Gast.

29. Januar 2019, Thalia Gaußstraße

In deutscher und arabischer Sprache und in Dari mit deutschen und englischen Übertiteln

Gefördert von der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung