SPIEGEL-GESPRÄCH LIVE IM THALIA THEATER

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30 Jahre Mauerfall – die unvollendete Einheit
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Die friedliche Revolution von 1989 gehört zu den Sternstunden deutscher Geschichte. Warum schauen wir jetzt, 30 Jahre später, mit soviel Argwohn, Enttäuschung, ja, Feindseligkeit von Ost nach West, von West nach Ost?

 

Mit Marianne Birthler, 11 Jahre lang Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, und dem Schriftsteller Ingo Schulze („Peter Holtz - sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“)
Moderation: SPIEGEL-Autorin Susanne Beyer

„40 Jahre Teilung brauchen 40 Jahre Heilung“, dieser Satz von Marianne Birthler scheint sich zu bewahrheiten. Jedenfalls zeigt sich nun, dreißig Jahre nach dem Mauerfall, dass viele Wunden noch offen liegen. Die Diagnose dieser Tage lautet: Westdeutsche hätten zu wenig Interesse gezeigt, hätten Ostdeutschen zu wenig zugehört. Darum soll es gehen an diesem Abend im Thalia-Theater: Zuhören und versuchen zu verstehen. Marianne Birthler stammt aus Ost-Berlin, Ingo Schulze aus Dresden. Die Moderatorin, SPIEGEL-Autorin Susanne Beyer, stammt aus West-Deutschland und einer ost-westdeutschen Familie.

 

5. November 2019, Thalia Theater

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Ausgewählte Kommentare
Ich habe heute Abend die Veranstaltung besucht. Frau Birthler war beeindruckend von Lebensweg, Intelligenz und Kompetenz. Dennoch hängt mir die Thematik insofern zum Halse raus, als fast nie auf die Befindlichkeiten von Wessies eingegangen wird. Ich bin halb und halb, in der DDR geboren und dort auch häufig schon vor 1989 gewesen, aber seit 1957 Wessie. Ich kenne die beidseitigen Vorurteile recht gut, z.B. auch Wessies, die die Hartz-4-Misere auf die Wiedervereinigung schieben und sich genau wie viele Ossis - meiner Meinung nach beide zu Unrecht- zu kurz gekommen fühlen. Es wurde darauf hingewiesen, dass nur 3% des vererbten Vermögens im Osten vererbt werden. Das ist so ne Statistik...nicht bedacht wird dabei einerseits, dass auch im Westen nur wenige von viel Prozent bekommen und andererseits jede Menge Ex-DDRler als Wessies gezählt werden, die hier nach Flucht oder Umzug nach 1990 gut Geld gemacht haben. Genauso die Debatte über die Chefposten. Jede Menge Ex-DDRler sind z.B. Chefärzte im Westen usw usw. Es sind dreißig Jahre vergangen, und Ostdeutschland hatte genug Zeit. Diese Benachteiligungen werden m.E. hochgespielt.
Dass beim Raubtierkapitalismus „natürlich“ Westinvestoren durch die Treuhand etc. ihren Reibach gemacht haben, hat mit der West-Bevölkerung ja nicht viel zu tun.
Siegrun Löffler Dombo, 05.11.19
Liebes Thalia- und SPIEGEL-Online-Team,

ich habe mich schon lange nicht mehr so inspiriert gefühlt, wie während der Veranstaltung gestern. Allen Beteiligten war die Freude am Gedanken- und Meinungsaustausch anzumerken. „Gewinnen“ oder „Recht“ haben wollte niemand. Respekt!


Beste Grüße
Dirk Schwarz
Schwarz Dirk, 26.02.19
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