SPIEGEL-GESPRÄCH LIVE IM THALIA THEATER

SPIEGEL-Gespr
äch live im Thalia Th
eater

Am Anfang steht das Wort – Was heißt eigentlich Meinungsfreiheit?
Deniz Yücel / Foto: Urban ZintelRenate Künast / Foto: Laurence Chaperon.Sebastian Hammelehle / Foto: Markus Tedeskino / DER SPIEGEL

Am Anfang steht das Wort – Was heißt eigentlich Meinungsfreiheit?

 

Meinungs- und Pressefreiheit sind ein hohes Gut der Demokratie. Doch sind wir uns noch einig, was unter „Meinungsfreiheit“ zu verstehen ist? Populisten berufen sich auf die Meinungsfreiheit, wenn sie Hass und Hetze verbreiten oder Corona leugnen. Die Unabhängigkeit der Medien wird in Frage gestellt, die „Lügenpresse“ gilt als „Feind des Volkes“. In vielen Ländern der Welt wird die Pressefreiheit eingeschränkt. Warum sind diese Grundrechte so wichtig? Wie begegnen wir den Gefahren, die sie bedrohen? Was kann man tun, um sie zu verteidigen?

 

Diese und andere Fragen diskutieren die Juristin und Grünen-Politikerin Renate Künast und der Publizist Deniz Yücel mit dem SPIEGEL-Redakteur Sebastian Hammelehle.

 

2. November 2020, Thalia Theater

Sowie im livestream unter thalia-theater.de/livestream

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Ausgewählte Kommentare
Ich habe heute Abend die Veranstaltung besucht. Frau Birthler war beeindruckend von Lebensweg, Intelligenz und Kompetenz. Dennoch hängt mir die Thematik insofern zum Halse raus, als fast nie auf die Befindlichkeiten von Wessies eingegangen wird. Ich bin halb und halb, in der DDR geboren und dort auch häufig schon vor 1989 gewesen, aber seit 1957 Wessie. Ich kenne die beidseitigen Vorurteile recht gut, z.B. auch Wessies, die die Hartz-4-Misere auf die Wiedervereinigung schieben und sich genau wie viele Ossis - meiner Meinung nach beide zu Unrecht- zu kurz gekommen fühlen. Es wurde darauf hingewiesen, dass nur 3% des vererbten Vermögens im Osten vererbt werden. Das ist so ne Statistik...nicht bedacht wird dabei einerseits, dass auch im Westen nur wenige von viel Prozent bekommen und andererseits jede Menge Ex-DDRler als Wessies gezählt werden, die hier nach Flucht oder Umzug nach 1990 gut Geld gemacht haben. Genauso die Debatte über die Chefposten. Jede Menge Ex-DDRler sind z.B. Chefärzte im Westen usw usw. Es sind dreißig Jahre vergangen, und Ostdeutschland hatte genug Zeit. Diese Benachteiligungen werden m.E. hochgespielt.
Dass beim Raubtierkapitalismus „natürlich“ Westinvestoren durch die Treuhand etc. ihren Reibach gemacht haben, hat mit der West-Bevölkerung ja nicht viel zu tun.
Siegrun Löffler Dombo, 05.11.19
Ich finde das echt toll!
Gutenberg Karl, 24.09.19
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