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Die Politiker

„Am Hamburger Thalia Theater zeigte Charlotte Sprenger bei der Streaming-Premiere, wie es geht, Melodie und Rhythmus von Wolfram Lotz' Text als Basis zu nehmen, um die Absurdität von Sprache chorisch zu entfalten. Mit sieben Schauspielern unter einer Riesenwiege mit Politikerbüro drauf folgte sie der Musikalität der Worte mit hoher Sensibilität für Brüche, Tempowandel und inhaltliche Schwenks in dem sehr langen und vielfältigen Fließtext.“ - Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung, 11.05.2021

 

„Immer wieder kommt dieser wuchtige, wichtige Text wie das Konzentrat eines ganzen bundesrepublikanischen Lebens daher – und die Hamburger Inszenierung gibt ihm mit voller kreativer Kraft einen rasanten Resonanzraum.“ - Stefan Forth, nachtkritik.de, 08.05.2021

 

„Als besonderer Gewinn erweist sich dabei die Entscheidung, mit dem lässig auftrumpfenden Philipp Pleßmann einen komponierenden Schauspieler-Musiker ins Team und auch gleich mit auf die Bühne zu holen. Der Mann hat ein grandioses Gespür für den Rhythmus von Vorlage und Inszenierung.“ - Stefan Forth, nachtkritik.de, 08.05.2021

 

„Diese kraftstrotzende, lustvolle, spannende Inszenierung muss man sich irgendwann live auf der Bühne anschauen! Dieses energiereiche, souveräne, stürmische Ensemble verdient ein großes klatschendes Publikum. Und das wird es auch bekommen.“ - Stefan Forth, nachtkritik.de, 08.05.2021

 

„Sprenger und ihr Ensemble ringen dem Stoff trotz des deklamierenden Charakters sehr viele berührende Momente ab, in denen die Schauspieler tiefer in Situationen einsteigen, und man spürt, wie das Leben aus ihnen spricht.“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 10.05.2021

 

„Zum Niederknien schön.“ - Annette Stiekele, Hamburger Abendblatt, 10.05.2021

 

„Der Kameramann Max Schlehuber fängt das Bühnengeschehen ein und lässt daraus ein zweites Kunstwerk entstehen, das eher an einen Experimentalfilm erinnert und für den Zuschauer nicht die ermüdende Wirkung eines konventionellen Theatermitschnitts hat.“ - Erik Zielke, Neues Deutschland 09.05.2021

 

„Selten sind auf Bühnen so genaue und kraftvolle - aber nicht aggressive - Sprechchöre zu hören gewesen. Sprenger dekliniert die Arten des Sprechens und des Selbstgesprächs auf der Bühne durch. Immer wieder treten aus dem Chor einzelne Schauspieler heraus, nehmen einander den Text ab, reagieren mit Versen aufeinander.“ - Erik Zielke, Neues Deutschland 09.05.2021

 

„Die Kostüme, die Anna Degenhard beigesteuert hat, scheinen aus fernen Filmwelten zu stammen. Surreal überzeichnet, freudlosgrell, traurig-schön. Bühnen- und Kostümbild fügen sich somit zu einem Gesamtbild: die totale Gegenwart in der bunten Tristesse.“ - Erik Zielke, Neues Deutschland 09.05.2021

„Die Kameras ermöglichen starke Zusatzblicke auf Bühne und Personal.“ - Michael Laages, Deutschlandfunk Kultur, 08.05.2021