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Streit.Bar – Bücher der Gegenwart Sphären der Gewalt
Bitte informieren Sie mich, wenn das Stück wieder auf dem Spielplan steht.
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Wartelisten-Registrierung für Schulgruppen bitte nur telefonisch unter 040.32814-422.

Streit.Bar will eingreifen – in die städtische Öffentlichkeit, den politischen Diskurs, die gesellschaftliche Debatte darüber, was das Neue an den derzeitigen Problemen ist und wie es weiter gehen soll.

Moderne Gesellschaften verstehen sich als im Kern friedlich und verdrängen daher gern das Problem der Gewalt. Und doch ist diese stets vorhanden – in Form von Kriegen, als Begleiterscheinung von sozialen Protesten, als staatliche Repression, auch in Form des massenhaften Tötens von Tieren. Im vergangenen Jahr ist nun eine Reihe von sehr unterschiedlichen Büchern erschienen, die auf eine neue Sensibilität gegenüber Gewaltphänomenen hindeutet.

Darüber ist zu diskutieren, was die nächste Streit.Bar auch tut – und zwar in der Besetzung: Wolfgang Knöbl (Hamburger Institut für Sozialforschung), Teresa Koloma Beck (Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Gesellschaftsanalyse und sozialer Wandel, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg), Sighard Neckel (Professor für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel, Universität Hamburg), und Hilal Sezgin (Freie Journalistin und Buchautorin).

Im Mittelpunkt der Diskussion werden Bücher stehen, die alle aus unterschiedlichen, und oft durchaus überraschenden Perspektiven bestimmte Gewaltphänomene in den Blick nehmen:


Christine Pelluchon „Manifest für die Tiere“ (2020 C.H. Beck)
Steven L. Robins, „Briefe aus Stein: von Nazi-Deutschland nach Südafrika“ (2019  Metropol-Verlag)
Iris Därmann, „Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische Philosophie“ (2020 Matthes & Seitz)
Andreas Malm, „Wie man eine Pipeline in die Luft jagt. Kämpfen lernen in einer Welt in Flammen“ (2020 Matthes & Seitz)
Ulrike Edschmid, „Levys Testament“ (2021 Suhrkamp)

 

 

Eine Veranstaltung des Thalia Theater, des Hamburger Instituts für Sozialforschung und des Lehrstuhls für Gesellschaftsanalyse und sozialen Wandel der Universität Hamburg.

 

 

11. Oktober 2021
20 Uhr, Nachtasyl

Diese Veranstaltung findet unter 2G-Bedingungen statt (Vorlage von Impf- oder Genesungsnachweis und Personalausweis beim Einlass)




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