Jay-Jay Johanson

Jay-Jay J
ohanson

Zunächst: Jay-Jay Johanson heißt eigentlich Folke Andreas Jäje Johansson und entstammt einer sicherlich beschaulichen westschwedischen Stadt mit dem klingenden Namen Trollhättan. Dieserlei Information sollte eigentlich ausreichen, um aufhorchen zu lassen. So aber sind die Zeiten nicht.
Jay-Jay ist ein klassischer crooner. Als Jugendlicher spielt er in einer Punkband, deren Namen standesgemäß als Nein Danke zu übersetzen ist, gerät 1984 jedoch auf ein Konzert von Chet Baker, das als Initiationsritus zu bezeichnen ist: kein Sänger ist zu extrovertiertem Gehabe verpflichtet, auch leisere Töne sind in der Lage, sich Gehör zu verschaffen: ”At that moment I realized what I wanted to do when I grow up.”


Besuch der Musikhochschule, Erfahrungen als Wochenendtanzlehrer und schließlich ein abgeschlossenes Kunststudium in Stockholm sind die Stationen, bevor Jay-Jay erst 1996, mit achtundzwanzig Jahren, sein erstes Album aufnimmt. TripHop, jazzige Anklänge, das Soundtrackhafte, seine melancholische, zurückhaltende und doch eindringliche Stimme sind das Fundament, auf dem Johanson seine mittlerweile zwölf Alben auftürmen kann. Auch auf Kings Cross ist Robin Guthrie von den Cocteau Twins als Gast zu hören, eine musikalische Freundschaft, die bereits seit 1998 besteht, und auch Kings Cross besitzt unüberhörbar einen filmischen Charakter, was umso nachvollziehbarer wird, wenn man weiß, dass ein Großteil von Johansons Plattensammlung aus Soundtracks besteht: dramatische Arrangements und bewusst eingesetzte musikalische Gegensätze sind eine unverzichtbare Inspirationsquelle für JJJ.

 

27.11. / 23.00 Uhr // KONZERT

Eintritt Euro 29.45 // VVK: ticketmaster.de oder nachtasyl.de

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