Pressestimmen zu Faust I+II, Gastspielreise Avignon Juli 2013

„Goethes Genie wird auf wunderbare Weise von Nicolas Stemann gehuldigt, in der Vorstellung, die vor Humor sprudelt und deren Ideenreichtum geradezu unerschöpflich ist. Ganz große Kunst.“ - Les Inrockuptibles

„Von 15.30 bis 00.30 Uhr [...] hat sich das Publikum nicht gerührt, sofort wurde es überwältigt von der Kraft des Goethe\'schen Werkes und von der Art, wie Nicolas Stemann, die Künstler und die Techniker des Thalia Theaters in Hamburg damit umgehen.“ - Le Figaro

 

„Am Ende gar nicht erschöpft, wach gerüttelt von so vielen modernen Fragen, von so viel Schönheit, so viel Humor, von so vielen Emotionen, steht das Publikum auf und jubelt dem Ensemble zu. Es ist "das" Wunder von Avignon.“ - Le Figaro

„Stemann hat ein besonderes Geschick dafür, das Unhörbare hörbar zu machen [...] Sparsamkeit der Mittel bei maximalem Effekt, das ist großartig.“ - Liberation

„Der bekannteste Teil der Faust-Geschichte - der Pakt mit Mephistopheles und die Verführung Gretchens - verwandelt sich in eine fantastisch von Philipp Hochmair und Sebastian Rudolph durchgeführte Performance, Goethes Genie wird durch eine Fülle von wotzigen Ideen verspottet und ihm dabei zugleich gehuldigt: ein bewundernswerter Stil.“ - Le Monde

„Stemann [...] hat schon lange das Publikum im Sturm erobert.“ - La Provence

„Das Bravourstück dieses 67. Festival d\'Avignon wurde begrüßt, wie es ihm gebührt: Applaus eine Viertelstunde lang, das Publikum trampelnd, brüllend, wie trunken vor Theater.“ - Les Echos

„Wie auch immer, diese Hochleistung muss gewürdigt werden: das Ensemble des Thalia Theaters hat es vermocht, mit perfekter Bühnensprache, mit vielfältig talentierten Beteiligten [...], 600 Zuschauer bei diesem Marathon in Atem zu halten.“ - La Marseillaise

„Der Regisseur Nicolas Stemann, seine Darsteller und sein technisches Team haben ein wahrhaft "totales Kunstwerk" konzipiert und das Publikum mitgenommen auf die lange Irrfahrt dieses alten Wissenschaftlers durch Raum und Zeit, der die Zeitläufe anhalten will und endlich alles Greifbare greifen möchte.“ - Le Jeudi (Luxemburger Presse)

„Die deutschen Schauspieler sind gleichzeitig in sich gekehrt und verspielt, sie schaffen die wesentliche Distanz. [...] ernst oder ulkig, alle legen eine großartige Virtuosität an den Tag.“ - Le Figaro (Online Ausgabe)