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Franziska  Autzen
Foto: Victoria Gipp
Franziska Autzen

Franziska Autzen, 1986 geboren, studierte nach einem Auslandsaufenthalt in Kopenhagen, Literatur- und Medienwissenschaften, Germanistik und Skandinavistik in Kiel. Neben dem Studium war sie Mitglied der Theatergruppe „RollenTausch“ und baute die Kieler Zelle von „Viva con Agua“ mit auf.

Von 2009 bis 2012 war Franziska Autzen als Regie- und Produktionsassistentin am Hamburger Imperial Theater tätig. Anschließend nahm sie ihr Masterstudium in Deutschsprachiger Literatur mit dem Schwerpunkt „Theater und Medien“ an der Universität Hamburg auf und schrieb als Autorin für das Magazin „theatralisch“. Parallel dazu hospitierte sie am Thalia Theater und wurde zur Spielzeit 2012&2013 als Gast-Regieassistentin engagiert.

Gemeinsam mit Friederike Harmstorf und Daniel Lommatzsch produzierte sie den Ensemble-Film „Am Ende ist man tot“, der im Sommer 2018 im Hamburger Abaton Kinopremiere feierte.

2014 brach Autzen ihr Masterstudium ab und war bis 2017 feste Regieassistentin am Thalia Theater. Während dieser Zeit arbeitete sie u.a. mit den Regisseur*innen Bernadette La Hengst, Bastian Kraft, Studio Braun, Christopher Rüping, Jan Bosse, Stefan Pucher, Johan Simons und mehrmals mit Jette Steckel und Antú Romero Nunes zusammen.

In der Theaterbar Nachtasyl inszenierte Franziska Autzen zwei Folgen der Thalia-Soap „Die Rennbahn der Leidenschaft“ sowie „Eine Sommernacht – Ein Stück mit Musik“ von David Greig und Gordon McIntyre. Im Januar 2017 folgte ihre Abschlussinszenierung „Isabelle H. (geopfert wird immer)“ von Thomas Köck in der Garage des Thalia in der Gauß.

Beim Festival „Theater der Welt 2017“ übernahm Autzen die Leitung des Spielortes Oberhafenquartier und kuratierte dort ein eigenes Programm.

Als freischaffende Regisseurin inszenierte sie im November 2017 den Roman „Auerhaus“ von Bov Bjerg für die Bühne des Thalia in der Gauß. Es folgte am selben Ort die Inszenierung des Romans „Im Herzen der Gewalt“ von Édouard Louis zur Spielzeiteröffnung 2018&2019.