Entlang den Gräben

Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan von Navid Kermani
Mariana Sadovska / Foto: Meyer Originals



Buchpremiere

Ein immer noch fremd anmutendes, von Kriegen und Katastrophen zerklüftetes Gebiet beginnt östlich von Deutschland und erstreckt sich über Russland bis zum Orient. Navid Kermani ist entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von seiner Heimatstadt Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort südlich über den Kaukasus bis nach Isfahan, der Heimat seiner Eltern.
Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird, und von Menschen, deren Geschichten wahr sind und sich doch widersprechen.

„Das Beispiel von Navid Kermani zeigt, wie voraussetzungsreich eine Autorschaft gemacht sein muss, wie vielfach gebrochen, marginalisiert, davon betrübt und zugleich euphorisiert, wie sehr, bei aller Kritik,  weltbegeistert sie sein muss, dass sie sich die Rolle des politischen Schriftstellers, die auch besonders schön leuchtet, zutrauen darf.“ Rainald Goetz

Navid Kermani erhielt für seine Romane, Essays und Reportagen zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Kleist-Preis, den Joseph- Breitbach-Preis sowie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Lesung, Gespräch und Musik mit Navid Kermani, Bundesaußenminister Sigmar Gabriel, dem Schauspieler Sebastian Rudolph und der ukrainischen Komponistin und Sängerin Mariana Sadovska.
Moderation Lothar Gorris (Der Spiegel)

Thalia Theater
Fr 26. Januar 20 Uhr


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Ausgewählte Kommentare
Wir möchten uns auf diesem Wege bei Ihnen und Ihren Mitarbeitern für 5 wunderbare Veranstaltungen der diesjährigen Lessingtage bedanken. Höhepunkte waren für uns die beiden Veranstaltungen mit Navid Kermani und Ihren Schauspielern, die es beeindruckend schafften, Brücken über die Gräben zu bauen. Auch das Gastspiel des Burgtheaters haben wir genossen, in dem der Volksfeind so bedrückend aktuell zeigte, dass wir heute nicht tun, was wir wissen, in Umkehrung des berühmten Filmtitels aus den 50er Jahren.
Auch Can Dündars Rede, die wir leider nur am heimischen Bildschirm verfolgen konnten, sollte uns doch alle wachrütteln
Vielen Dank an das Thalia Theater für alles, was es für unsere Gesellschaft tut!
? ?, 04.04.18
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