Melli forscht über Femizide in Literatur und Mythologie. Tricia kämpft gegen misogynen Online-Hass und hat ihn am eigenen Leib erfahren. Als sie sich fragen, wo Veränderung beginnen kann, rufen sie im Scherz „die Göttinnen“ an – und finden sich, kaum ausgesprochen, ausgerechnet vor den Göttinnen im Olymp wieder.
Demeter, Aphrodite, Athene: gefangen in patriarchalen Strukturen, die auch den Olymp beherrschen und für Frauen nur wenige Rollen vorsehen – Muse, Hetäre, Pornie. Wie dem Patriarchat entkommen? Die eine glaubt an Zärtlichkeit, die andere an Lust als Heilmittel, die dritte an Rache. In ihrer Diskussion mit den beiden Sterblichen offenbart sich ein Jahrhundertthema: Wie leben Frauen mit der Geschichte, die sie nicht selbst geschrieben haben?
Golda Bartons Porneia öffnet einen Raum, in dem Mythos und Gegenwart lustvoll und streitbar aufeinandertreffen und zum Nachdenken einladen – über Gerechtigkeit, verschiedene Perspektiven des Feminismus und die Möglichkeit einer anderen Geschichte: Herstory statt History.
- Tricia
- Melli
- Enrico
- Aphrodite
- Demeter
- Athene
- Kinderstimme
- Marleen D'Urso
- Regie
- Choreografie
- Bühne
- Licht
- Kostüme
- Musik/Komposition
- Video
- Razia Hussaini
- Dramaturgie
- Andrea Schwieter
Regieassistenz Leo Borgmann Austattungsassistenz Ariane Stamatescu Assistenz Sounddesign Marek Polgesek Aufnahme Kinderstimme Kamil Janus Soufflage Michael Grötzsch Regiehospitanz Lily Anne Beck Künstlerische Vermittlung Anne Katrin Klinge
Technische Leitung Gaußstraße TIlmann Cassens Bühnentechnik Markus Alsen, Philipp Haussner Beleuchtung Christin Lewke, LUIS BRieden, Olaf Brandt Ton Jakob Rothstein; Katrin Fuhrmann, Patrick Siebrecht Maske Julia Wilms; Amelie Broich, Birgit Stenzel Kostümwerkstätten Ann-Katrin Mohr Gewandmeister*innen Christian Pursch, Susanne Dohrn, Angela Spannhake Kostümmalerei /-plastik Torsten Schütte Requisite Ralf Gebert; Ulrike Lammers
Termine
Weitere Vorstellungstermine sind in Planung.

















