1000 Soldat*innen müsste die Bundeswehr im Kriegsfall pro Tag »ersetzen«. Da sich für diese Aufgabe nicht genug Freiwillige finden lassen, muss der Zwang her. Denn eines scheint gesetzt: Wenn er für notwendig erachtet wird, findet er statt, der Krieg. Bleibt nur die Frage: The easy or the hard way?
Nie wieder Frieden ist ein Triptychon über das gegenwärtige gesellschaftliche Ringen um Kriegstüchtigkeit und die Frage, wie die Kunst sich dazu verhält. Das antike Griechenland dient als Experimentierfeld und Schablone für eine Welt, in der sich die hehren Friedensversprechen der 90er blamiert haben. Denn Odysseus gibt den neuen Anspruch vor: »Im Krieg spricht das Volk mit einer Stimme oder gar nicht.«
(RegieRäume WS 25/26 zum Schwerpunkt Klassik/Antike, 4. Studienjahr)
VICTOR OSTERLOH *1995 in Berlin. Studierte zunächst Politik, Soziologie und Literatur. 2022 begann er sein Regiestudium an der Universität Mozarteum Salzburg. Er spielt, schreibt, inszeniert – gerne auch im Kollektiv. Seine Arbeiten drehen sich oft um das Wechselspiel von Herrschaft und Geschichte.
Teil 1: Symposion
Mit Lennart Lube, Lola Giwerzew, Amadeus König, Frida Stroomer
Bühnen- & Kostümbild Caroline Ulmar
Teil 2: Aulis
Bühnen- & Kostümbild/Video Charlotte Streicher
Choreografie Marie Luise Arnold
Mit Danylo Dmytrenko, Aaron Herold, Twana Hussein, Finn Sengelhoff
Teil 3: Chorteil
Bühnen- & Kostümbild Sophia Esterer
Mit Marie Luise Arnold, Linda Bokshi, Maite Dárdano, Tanja Radovanović, Mariia Soroka
Technische Leitung Andreas Greiml, Robert Daxböck
Licht Michael Becke
Ton/Video Frederic Tornow
Leitung Department Schauspiel/Regie Amélie Niermeyer
Mentoring Regie & Dramaturgie Christina Zintl, Elmar Goerden
Mentoring Bühne Henrik Ahr, Carola Reuther
Mentoring Kostüm Mignon Ritter
Mentoring Licht Hans-Peter Boden, Hubert Schwaiger
Dank an Carolina Bigge, Frank Max Müller, Francesco D‘Amelio, Ulfried Kirschhofer, Claudia Sendlinger, Irina Blaul, Thomas Schirren
- Regie
Termine
- 18.00-19.00, Thalia Gaußstraße
Nie wieder Frieden - Drei Bilder über das Mitmachen
Universität Mozarteum Salzburg - Thomas Bernhard Institut / Körber Studio Junge Regie 2026 nach Euripides mit Texten aus der Orestie in der Übersetzung von Peter SteinRegie Victor Osterloh













