Die Inszenierung, die in enger Auseinandersetzung mit dem Werk der Künstlerin Louise Bourgeois entstanden ist, erzählt die Perspektiven dreier Figuren: Ophelia, Schahrasad und Arachne – Weberinnen, Geschichtenerzählerinnen, Produzentinnen und Spinnerinnen. Wie können sie aufhören, ihren Kanon zu (re)produzieren und eine eigene, selbstbestimmte Identität entwickeln?
Killjoys setzt dem kapitalistischen Prinzip der Verfestigung das Konzept der Verflüssigung entgegen: Ein stetiges Tasten, Unterbrechen und Neu-Anordnen. Ein Stück über die Lust am Stören und die Kraft, starre Systeme immer wieder durchzukauen, um sie in Bewegung zu bringen und verhandelbar zu machen.
(Drittjahres-Werkstattinszenierung, Thema: Bedrohte Gegenwarten)
PIA KARIUS *1997 in Jever, studierte zunächst Szenische Künste in Hildesheim, bevor sie 2023 ins Regiestudium an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg wechselte. Sie ist Mitbegründerin des Performance-Kollektivs Der Kunstkomplex. In ihren
Regiearbeiten nähert sie sich feministischen und gesellschaftspolitischen
Themen und sucht nach Formen, diese sinnlich erfahrbar zu machen.
Text Pia Karius, Lilly Rößler, Linus Lenke
Bühne Isabel Winter
Kostüm Felicitas Kudlich-Itzinger, Lola Vorläufer
Dramaturgie Linus Lenke, Lilly Rößler
Live-Musik Vincent Ruhl
Figurenbau Merle Smalla
Mit Lena Karius, Melanie Nguyên Pietsch, M. Amin Zariouh
- Regie
Termine
- 15.00-15.50, Bühne der Theaterakademie Hamburg
KILLJOYS
Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg, Ludwigsburg / Körber Studio Junge Regie 2026 inspiriert von Texten von Louise Bourgeois, mit Fragmenten aus Ovid, Shakespeare und 1001 NachtRegie Pia KariusAusverkauft
Ggf. Restkarten an der Abendkasse








