Eine Erinnerung kehrt beharrlich zurück, wie eine zwanghafte Wiederholung eines bestimmten Moments. Im Versuch, diese kontinuierliche Bewegung zu verstehen, und unter Verwendung des deutschen Wortes Karambolage als Metapher für multiple oder ineinandergreifende Kollisionen, unternimmt das Werk eine individuelle und kollektive Rekonstruktion dieser besonderen Erinnerung: ein Autounfall und seine Umgebung. Durch die Mittel des Filmschnitts durchläuft dieses spezifi sche Ereignis verschiedene Geschwindigkeiten und Modi und verwandelt dabei seine zeitlichen, materiellen und visuellen Empfindungen.
(Abschlussarbeit CuP – Choreographie und Performance 2025)
ISIDORA GAZMURI *1989, schließt derzeit ihr Masterstudium in Choreografie und Performance an der Justus-Liebig-Universität mit einem DAAD-Stipendium ab. Davor studierte sie Theater an der Universidad de Chile. Sie hat an zahlreichen Aufführungen, Tanz- und Theaterstücken mitgewirkt und eigene Forschungen im Bereich Bewegung und Theater begonnen.
Konzept und Performance Isidora Gazmuri
Team annumensen, Micaela Odriozola, Anna Lea Ourø
Dramaturgische Beratung Blanca G. Terán
Choreografie (Unterstützung) First stage Anna Lea Ourø
Second stage Micaela Odriozola
Sounddesign Tomás Ripoll
Lichtdesign Laura Salerno
Lichttechnik Johanna Lehnert
Bühnenbild (Outside eye) Eva Streit
Technischer Support Lotte Luzie Schäfer
Produktionsunterstützung Tolja Hass
Stimmcoach Jocelyn Salinas
Ton Tomás Ripoll
Licht Johanna Lehnert
Förderer:
HTA. Hessian Theatre Akademy. Funded by the Hessian Theatre Academy.
GHG: Gießener Hochschulgesellschaft
Kulturamt Giessen
Kulturamt Frankfurt
(Co)Producer:
Künstler*innenhaus Mousonturm
- Regie
Termine
- 15.00-16.00, Bühne der Theaterakademie Hamburg
KARAMBOLAGE
Institut für Angewandte Theaterwissenschaften Gießen / Körber Studio Junge Regie 2026 Isidora GazmuriRegie Isidora GazmuriAusverkauft
Ggf. Restkarten an der Abendkasse



