≫Die Wende. Klingt wie ein Neuanfang. Doch was ist, wenn sie gar kein Anfang war, sondern eine Trennung, ein Riss?≪ Inspiriert wurde das Stück von Interviews mit Frauen, die in Ostdeutschland aufgewachsen sind. Wir haben über Mutterschaft zwischen Arbeit und Fürsorge gesprochen, über Kindheit, über Bruche und Verluste. Die Erkenntnis: Es gibt einiges zu betrauern. Die Performerin beschäftigt sich mit Verarbeitung und Neubeginn zwischen politischen Systemen, sie erzählt vom Ende einer Beziehung. Es geht darum, Widerspruche auszuhalten zwischen Verlassen wollen und Verlassen werden. Es geht um den Osten. Es geht um Trauerarbeit. Es geht um Beziehungen. Wie können wir mit Ambivalenzen leben, für die es keine Vorbereitung gibt?
(Studienprojekt vier, 2025)
ELISA KÜNAST *1998 in Jena, ist seit 2023 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Ihre Inszenierungen waren u.a. am Saarländischen Staatstheater, am Mousonturm und beim Plug&Play Festival in Mainz zu sehen. Im Zentrum ihrer Arbeiten steht die Frage, wie weiblich gelesene Körper von Systemen geprägt werden und welche Spuren bleiben.
Text Elisa Künast, Hannah Siecksmeier
Dramaturgie Hannah Siecksmeier
Bühne und Kostüm Lena Reichl
Sounddesign Florian Illing
Performance Anna Stiede
Kooperationspartner/Förderer:
Entstanden im Rahmen des Studienprojekts vier des Studiengangs Regie an der HfMDK in Kooperation mit der Hessischen Theaterakademie, gefördert von der HfMDK und der HTA.
Premiere hatte das Stück am Mousonturm November 25.
- Regie








