Uraufführung 16.1.27, Thalia Gaußstraße
Der Filmemacher Ako macht sich nach dem Tod seiner Adoptivmutter Rosa auf die Suche nach seiner eigenen Identität. Lange glaubte er, dass seine leibliche Mutter, eine kurdische Journalistin, bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen sei, doch die Wahrheit ist, dass sie sich nach der Flucht aus der Türkei auf dem Hamburger Flüchtlingsschiff »Casa Marina« das Leben genommen hat und ihn zurückließ. Warum die Lüge? Warum war er es nicht wert, dass sie blieb? Und warum hatte Rosa ihn überhaupt adoptiert? Ako beginnt ein Filmprojekt und begibt sich auf die Spuren seiner eigenen Vergangenheit. Mit Große Elbstraße 275A schreibt der preisgekrönte Autor Autor Mazlum Nergiz das erste Mal ein Auftragswerk für das Thalia Theater.