Premiere 12.9.26, Thalia Gaußstraße
Eines Tages beschließt die junge Frau Yong-Hye, kein Fleisch mehr zu essen. Diese scheinbar kleine Entscheidung erschüttert nicht nur die Grundfesten ihrer Ehe, sondern die der ganzen Familie. Aus ihrem Verzicht erwächst ein radikaler Akt gegen Kontrolle, Gewalt und gesellschaftliche Erwartungen.
Der Roman der Nobelpreisträgerin Han Kang ist ein Appell für Gewaltverzicht, eine Liebeserklärung an die Selbstbestimmung und eine Erforschung der Zerbrechlichkeit menschlicher Identität. Regisseurin Lilja Rupprecht widmet sich dieser poetisch verstörenden Studie über leisen Widerstand, dessen Grenzen und der unerwarteten Weite des Ichs.