Der Mensch erscheint im Holozän

Eine Erzählung von Max Frisch

Max Frisch zum 100. Geburtstag

Es regnet seit Tagen. Ein Erdrutsch hat das Bergdorf von der Umwelt abgeschnitten. Vor diesem gewaltigen Naturpanorama startet Herr Geiser, ein verwitweter Rentner, seinen Wettlauf gegen Vergessen, Altersschwäche, Einsamkeit und Tod. In seiner Brockhaus-Ausgabe findet er alles, über „Gedächtnisschwäche“, „Geologische Formationen“ bis zum „Tyrannosaurus rex“. Auf kleinen Zetteln, die er an die Wände pinnt, sammelt er enzyklopädisches Wissen und bietet dem Vergessen die Stirn. Ein kleines Stück Selbstvergewisserung, denn Herr Geiser weiß genau „Die Natur braucht keine Namen. Die Gesteine brauchen sein Gedächtnis nicht.“

Der Schauspieler, Regisseur und Autor Wolf-Dietrich Sprenger begleitet die Figur aus Max Frischs 1979 erschienenen Erzählung auf eine letzte Wanderung. Eine berührende „Sysiphos“- Parabel um Menschsein, Würde und Zivilisation.

Premiere am 6. November 2011 im Thalia in der Gaußstraße (Garage)

Vorstellungen
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Besetzung
Fotos
Pressestimmen zu Der Mensch erscheint im Holozän

Kommentare

Beeindruckende Wandlungsähigkeit!
ich bin begeistert! Der Mann hat eine beeindruckende Wandlungsähigkeit und die Inszenierung ist hervorragend! Weiter so! Ralf Kuhlemann
Ralf Kuhlemann, 23.03.12

Einfühlsam
Einfühlsam, ein Wolf-Dietrich Sprenger, der mittels neuen wie traditionellen Medien zu erzählen weiß - wie Zettel "eine Bedeutung von greifbarem Wissen erfahren". Danke!
Aus dem Gästebuch, 16.11.11