Symposium

Theater und Universität im Gespräch
Symposium XIII: Faust

Die Kooperation Theater und Universität im Gespräch geht weiter. Koordiniert von Prof. Dr. Ortrud Gutjahr von der Universität Hamburg finden ein- bis zweimal im Jahr Symposien zu Inszenierungen des Thalia Theaters statt. Hier begegnen sich Kunst und Wissenschaft und treten in einen kritischen und für beide Seiten anregenden Austausch. Beteiligt sind stets die Regisseure, Dramaturgen und Schauspieler der Produktionen, Studierende der Universität, ausgewählte Dozenten der Hamburger sowie anderer Universitäten in Deutschland.

Das Symposium, das anlässlich Nicolas Stemanns Inszenierung von „Faust I + II“ am Thalia Theater Hamburg stattfindet, wird der Frage nachgehen, wie sich die beiden Teile nicht nur hinsichtlich ihrer dramatischen Handlung und sprachlichen Verfasstheit unterscheiden, sondern auch ganz grundsätzlich in ihrer Konzeption und Bühnentauglichkeit. Denn während der sich mit Unterbrechungen über sechs Jahrzehnte erstreckenden Arbeit am „Faust“-Stoff veränderten sich nicht nur Goethes Ideen zum Wissens- und Erfahrungskosmos, der zur Darstellung gebracht werden sollte, erheblich, sondern auch seine Vorstellungen zur Wirksamkeit der Bühne. Das Symposium lädt dazu ein, sich in Vorträgen, Diskussionen und in Gesprächen mit dem Regieteam mit der Herausforderung auseinanderzusetzen, die von einer Betrachtung wie auch Inszenierung von „Faust I + II“ als Gesamtprojekt ausgeht.

Mit Joachim Lux, Prof. Ortrud Gutjahr (Institut für Germanistik II, Universität Hamburg), Prof. em. Dr. Hans Christoph Binswanger (Institut für Wirtschaft und Ökologie, Universität St. Gallen), Prof. Dr. Ulrike Prokop (Institut für Erziehungswissenschaften, Phillips-Universität Marburg), Prof. Dr. Wolfram Weiße (Akademie der Weltreligionen, Universität Hamburg), Prof. Dr. Alexander Honold, Deutsches Seminar, Universität Basel), Prof. Dr. Christine Lubkoll (Neuere Deutsche Literaturgeschichte und Niederländische Philologie, Freie Universität Berlin) sowie Nicolas Stemann, Philipp Hochmair, Patrycia Ziolkowska, Sebastian Rudolph und Carl Hegemann

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